Donnerstag, 12.07.2018
Der Tag beginnt mit einem schnellen Frühstück. Schließlich geht es heute weiter nach Dänemark auf die Insel Rømø. Da der Stellplatz hier am Amsinck-Haus fern von jeglicher Zivilisation ist, gibt es Brötchen aus dem Omnia.
Gestern bemerkten wir, das unser Datenvolumen im mobilen Router bereits aufgebraucht ist. Deshalb muss nachher nochmals ein Zwischenstopp bei unserem Lieblingsdiscounter erfolgen. Dieses Mal gibt es ein reiner Internettarif.
Bereits gegen 10:00 Uhr verlassen wir den Stellplatz und stehen an der Entsorgung. Na gut, hier in Reußenkögge ist alles ein wenig anders. Eine Toilettenentsorgung ist nicht vorhanden (das war uns im Vorhinein bekannt), allerdings haben wir bisher auch noch nicht den Einlass fürs Grauwasser entdeckt. Patrik fragt nach und ein freundlicher Mitarbeiter zeigt uns das Loch. Hier empfiehlt es sich ein Schlauch zum entsorgen zu nutzen, da es nur ein Rohr mit ca. 30 cm Durchmesser ist.
In kurzer Zeit ist das Abwasser weg. Wir können die Fahrt fortsetzen.
Als nächstes, wie gesagt, noch zum Discounter in Bredstedt. Auch dies geht schnell über die Bühne.
Aber jetzt: nächster Stopp, Dänemark. Mal abwarten was uns dort erwartet.
Ohne jegliche Kontrollen fahren wir über die Grenze. Die Insel Rømø liegt ca
50 Kilometer landeinwärts. Sie ist über den fast zehn Kilometer langen Rømødæmningen (Rømødamm) mit dem Festland verbunden. Die Insel liegt etwa sechs Kilometer südlich der Insel Mandø und drei Kilometer nördlich von Sylt. Nur ab Rømø ist Sylt mit dem Wohnmobil erreichbar (Fährverbindung). Deshalb sind auch dort viele Womos anzutreffen.
Auf dem Damm legen wir eine kurze Fotopause ein. Einfach toll. Rechts und links die Nordsee durchschnitten von der Straße.
Wir erreichen die "Hauptkreuzung" Rømø. Von hier geht es in die drei Inselrichtungen. Geradeaus ins Haupttouristenziel Lakolk, rechts nach Juvre sowie Toftum. Unser Weg führt uns in die bereits o.g. Fährenstadt Havneby. Nein, wir beabsichtigen nicht von dort nach Sylt zu fahren. Kurz vor dem Ort befindet sich die Womo Oase Rømœ. Ein Wohnmobilstellplatz mit über 100 Plätzen. Das besondere an der Oase, die Parzellen sind zum Teil sternförmig um Eine künstlich geschaffene Wasserfläche angelegt. Als Alternative hat Patrik noch den Campingplatz in Lakolk auf dem Schirm. Wir erreichen die Oase. Hier herrscht ein reges Kommen und Gehen. Platz 1 von 3 ist bereits komplett belegt. Aus dem Internet und Dank Markus Löhrers Portal "womoclick" (Bitte Impressum beachten!) wissen wir bereits wie in der Oase der Check In funktioniert.
Als allererstes gilt es einen Stellplatz zu suchen. Viele anderen Wohnmobilisten, hauptsächlich mit deutschem Kennzeichen, blockieren die Zufahrt um der deutschen Gründlichkeit nachzugehen. Denn diese wollen zuerst einchecken, was aber hier in Rømø nicht möglich ist. Zur Info, dies steht auch auf diversen Schilder rund um den Stellplatz.
Patrik überholt die Wartenden und fährt auf das Gelände. Auch wir müssen noch versorgen, aber wie gesagt zuerst heißt es einen Stellplatz finden. Das Glück ist auf unserer Seite. In der ersten Reihe, mit Blick auf den kleinen See gibt es einen freien Platz.
Jetzt kommt das besondere an diesem Platz. Jede Parzelle ist mit Nummern und einer roten (besetzt) bzw. grünen (frei) Tafel ausgestattet. Unser Schild ist noch auf grün. Das ändert Patrik direkt. Ab jetzt sind wir Herr dieses Grundstückes. Nun geht es zum Check-In bzw. zum fassen von Frischwasser. Wir fahren erneut zur Einfahrt. Dort befindet sich die gut durchdachte Ver- und Enstorgungsstation sowie diverse Servicehäuser. Aber auch der Check-In Automat. Da alles hier auf dem Platz automatisiert und mit einer Magnetkarte freigeschaltet wird, ist dieser sehr wichtig. Patrik macht sich also zuerst dorthin auf den Weg. Die Erklärung des Automaten ist mehrsprachig, u.a. natürlich auch Deutsch. Patrik gibt die enstprechenden Daten wie, KFZ-Kennzeichen, die Verweildauer und ganz wichtig die Parzellenenummer ein. Nach Eingabe einer Kreditkarte spuckt der Automat auch eine Magnetkarte aus. Auf dieser ist bereits der Pfandbetrag sowie ein kleines Guthaben "aufgeladen".
Dieses Guthaben wird ab sofort für alle Dienstleistungen auf dem Platz benötigt. Das erste Pkastikgeld brauchen wir jetzt zum auffüllen des Frischwassertank. Patrik entsorgt schnell den Inhalt der Chemietoilette und schon geht es zurück zur Parzelle.
Diese muß jetzt wie immer erstmal wohnlich einzurichten:
Die Markise wird ausgekurbelt sowie mit den PeggyPegs nebst Sturmband abgespannt.
Natürlich müssen auch die Stühle mit dem Tisch raus aus der Garage.
Nach dem gestrigen Freistehen wird das Wohnmobil noch an den Strom angeschlossen, damit die Wohnraumbatterie wieder geladen werden kann.
Patrik nimmt auch noch seinen Laybag in Betrieb.
Für uns heißt es jetzt erstmal chillen sowie das sonnige Wetter genießen. Patrik macht ein wenig die Äuglein zu, während Nadine im Internet surft um den morgigen Tag zu planen. Übrigens W-Lan gibt es auf den Platz und dieses ist sogar kostenlos.
Bereits nach kurzer Zeit erreichen wir das Wohnmobil.
Patrik kümmert sich ums Abendessen. Heute stehen Schinken-Nudeln auf dem Speiseplan. Ein schnelles, nahrhaftes Essen.
Gespült wird nach dem Essen im Servicehaus. Bewaffnet mit der Spülschüssel und der Magnetkarte macht sich Patrik auf den Weg dorthin. Bereits jetzt ist erkennbar, das die komplette Anlage sehr gepflegt ist.
Vorsicht, beim Spülen im Servicehaus, sobald die Karte auf den Leser aufgelegt wird läuft die Zeit. Egal ob Wasser entnommen wird oder nicht! Ein Zeiteinheit dauert 2 Minuten 20 und kostet 3 Kronen (0,40 €). Natürlich überliest Patrik dies.
Vor allem 10 Sekunden vor Schluss piepst das Gerät und die Sekundenanzeige blinkt wie verrückt. Pech gehabt. Eine zweite Zeiteinheit wird abgebucht ohne Gegenleistung. Trotzdem zieht Patrik das spülen in den Servicehäuser, vor allem aus Platzgründen vor.
Zurück am Wohnmobil lassen wir den Abend ausklingen. Dazu gibt es eisgekühlter Radler. Natürlich flimmert auch das Fernseher.
Gegen 23 Uhr verkriechen wir uns ins Bett.
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| gedeckter Frühstückstisch |
Bereits gegen 10:00 Uhr verlassen wir den Stellplatz und stehen an der Entsorgung. Na gut, hier in Reußenkögge ist alles ein wenig anders. Eine Toilettenentsorgung ist nicht vorhanden (das war uns im Vorhinein bekannt), allerdings haben wir bisher auch noch nicht den Einlass fürs Grauwasser entdeckt. Patrik fragt nach und ein freundlicher Mitarbeiter zeigt uns das Loch. Hier empfiehlt es sich ein Schlauch zum entsorgen zu nutzen, da es nur ein Rohr mit ca. 30 cm Durchmesser ist.
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| Grauwasserablass, ein Schlauch ist empfehlenswert |
In kurzer Zeit ist das Abwasser weg. Wir können die Fahrt fortsetzen.
Als nächstes, wie gesagt, noch zum Discounter in Bredstedt. Auch dies geht schnell über die Bühne.
Aber jetzt: nächster Stopp, Dänemark. Mal abwarten was uns dort erwartet.
Ohne jegliche Kontrollen fahren wir über die Grenze. Die Insel Rømø liegt ca
50 Kilometer landeinwärts. Sie ist über den fast zehn Kilometer langen Rømødæmningen (Rømødamm) mit dem Festland verbunden. Die Insel liegt etwa sechs Kilometer südlich der Insel Mandø und drei Kilometer nördlich von Sylt. Nur ab Rømø ist Sylt mit dem Wohnmobil erreichbar (Fährverbindung). Deshalb sind auch dort viele Womos anzutreffen.
Die Überfahrt über den Damm nach Römö
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| Rechts Wasser, links Wasser |
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| Der nette Chauffeur |
Wir erreichen die "Hauptkreuzung" Rømø. Von hier geht es in die drei Inselrichtungen. Geradeaus ins Haupttouristenziel Lakolk, rechts nach Juvre sowie Toftum. Unser Weg führt uns in die bereits o.g. Fährenstadt Havneby. Nein, wir beabsichtigen nicht von dort nach Sylt zu fahren. Kurz vor dem Ort befindet sich die Womo Oase Rømœ. Ein Wohnmobilstellplatz mit über 100 Plätzen. Das besondere an der Oase, die Parzellen sind zum Teil sternförmig um Eine künstlich geschaffene Wasserfläche angelegt. Als Alternative hat Patrik noch den Campingplatz in Lakolk auf dem Schirm. Wir erreichen die Oase. Hier herrscht ein reges Kommen und Gehen. Platz 1 von 3 ist bereits komplett belegt. Aus dem Internet und Dank Markus Löhrers Portal "womoclick" (Bitte Impressum beachten!) wissen wir bereits wie in der Oase der Check In funktioniert.
Als allererstes gilt es einen Stellplatz zu suchen. Viele anderen Wohnmobilisten, hauptsächlich mit deutschem Kennzeichen, blockieren die Zufahrt um der deutschen Gründlichkeit nachzugehen. Denn diese wollen zuerst einchecken, was aber hier in Rømø nicht möglich ist. Zur Info, dies steht auch auf diversen Schilder rund um den Stellplatz.
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| Willkommen in Havneby |
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| Vorher Lesen! |
Patrik überholt die Wartenden und fährt auf das Gelände. Auch wir müssen noch versorgen, aber wie gesagt zuerst heißt es einen Stellplatz finden. Das Glück ist auf unserer Seite. In der ersten Reihe, mit Blick auf den kleinen See gibt es einen freien Platz.
Jetzt kommt das besondere an diesem Platz. Jede Parzelle ist mit Nummern und einer roten (besetzt) bzw. grünen (frei) Tafel ausgestattet. Unser Schild ist noch auf grün. Das ändert Patrik direkt. Ab jetzt sind wir Herr dieses Grundstückes. Nun geht es zum Check-In bzw. zum fassen von Frischwasser. Wir fahren erneut zur Einfahrt. Dort befindet sich die gut durchdachte Ver- und Enstorgungsstation sowie diverse Servicehäuser. Aber auch der Check-In Automat. Da alles hier auf dem Platz automatisiert und mit einer Magnetkarte freigeschaltet wird, ist dieser sehr wichtig. Patrik macht sich also zuerst dorthin auf den Weg. Die Erklärung des Automaten ist mehrsprachig, u.a. natürlich auch Deutsch. Patrik gibt die enstprechenden Daten wie, KFZ-Kennzeichen, die Verweildauer und ganz wichtig die Parzellenenummer ein. Nach Eingabe einer Kreditkarte spuckt der Automat auch eine Magnetkarte aus. Auf dieser ist bereits der Pfandbetrag sowie ein kleines Guthaben "aufgeladen".
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| Hier gibt es die Magnetkarte für den Bedarf auf dem Stellplatz |
Diese muß jetzt wie immer erstmal wohnlich einzurichten:
Die Markise wird ausgekurbelt sowie mit den PeggyPegs nebst Sturmband abgespannt.
Natürlich müssen auch die Stühle mit dem Tisch raus aus der Garage.
Nach dem gestrigen Freistehen wird das Wohnmobil noch an den Strom angeschlossen, damit die Wohnraumbatterie wieder geladen werden kann.
Patrik nimmt auch noch seinen Laybag in Betrieb.
Für uns heißt es jetzt erstmal chillen sowie das sonnige Wetter genießen. Patrik macht ein wenig die Äuglein zu, während Nadine im Internet surft um den morgigen Tag zu planen. Übrigens W-Lan gibt es auf den Platz und dieses ist sogar kostenlos.
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| Erste Reihe, yippieh |
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| Chilling Patrik |
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| Der Platz füllt sich immer mehr |
Aber irgendetwas fehlt uns hier in Dänemark. Richtig! Bargeld. Das Königreich gehört nicht zum Eurogebiet. Hier wird noch mit Kronen bezahlt. Aus diesem Grund müssen wir noch eine kleine Informations-Radtour unternehmen. Patrik sattelt die Fahrräder ab, Nadine hat bereits vorhin die Adresse für einen Geldautomaten gegoogelt. Aber es gilt auch noch einen Bäcker zu finden, für das allmorgendliche Frühstück. Wir fahren in den nahegelegenen Ort Havneby. Ein Supermarkt mit Bäckerei befindet sich bereits fußläufig zum Stellplatz. In Havneby, dort ist die touristische Erschließung eigentlich noch im Aufbau, gibt es einen Geldautomaten, einen größeren Supermarkt, diverse Sportoutlets, einen Fahrradverleih sowie Restaurants für die verschiedenen Geschmäcker. Patrik entlockt der Cashmachine, wie der Geldautomat hier genannt wird, 500 dänische Kronen (umgerechnet ca. 67 €). Das wichtigste ist nun erledigt. Natürlich führt uns der Weg auch zum Fährhafen. Viele Syltbesucher warten dort auf die Überfahrt. Patrik überlegt noch kurz, ob wir auch wieder Sylt einen Besuch abstatten sollen, kommt aber zum Entschluss: NEIN!
Stattdessen fahren wir zurück zum Wohnmobil. Dabei schlägt Patrik einen anderen Weg ein. Wir bekommen die im Aufbau befindlichen Ferienappartements zu Gesicht. Selbst sogenannte Ferienparks sind noch in der Entstehung. Irgendwie nichts mehr für uns solche Wohnbunker. Bereits nach kurzer Zeit erreichen wir das Wohnmobil.
Patrik kümmert sich ums Abendessen. Heute stehen Schinken-Nudeln auf dem Speiseplan. Ein schnelles, nahrhaftes Essen.
Gespült wird nach dem Essen im Servicehaus. Bewaffnet mit der Spülschüssel und der Magnetkarte macht sich Patrik auf den Weg dorthin. Bereits jetzt ist erkennbar, das die komplette Anlage sehr gepflegt ist.
Vorsicht, beim Spülen im Servicehaus, sobald die Karte auf den Leser aufgelegt wird läuft die Zeit. Egal ob Wasser entnommen wird oder nicht! Ein Zeiteinheit dauert 2 Minuten 20 und kostet 3 Kronen (0,40 €). Natürlich überliest Patrik dies.
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| Vorsicht mit der Karte beim Spülen |
Vor allem 10 Sekunden vor Schluss piepst das Gerät und die Sekundenanzeige blinkt wie verrückt. Pech gehabt. Eine zweite Zeiteinheit wird abgebucht ohne Gegenleistung. Trotzdem zieht Patrik das spülen in den Servicehäuser, vor allem aus Platzgründen vor.
Zurück am Wohnmobil lassen wir den Abend ausklingen. Dazu gibt es eisgekühlter Radler. Natürlich flimmert auch das Fernseher.
Gegen 23 Uhr verkriechen wir uns ins Bett.
Freitag, 13.07.2018
Der zweite Tag auf Rœmœ beginnt gegen 8:00 Uhr. Nadine macht sich auf den Weg zum gepflegten Duschhaus, währenddessen lauscht Patrik noch ein wenig am Kopfkissen.
Nachdem fast eine halbe Stunde vergangen ist, heißt es auch für ihn: AUFSTEHEN! Wie immer ist der Mann für die täglichen Frühstücksbrötchen zuständig. Deshalb schwingt sich Patrik auf sein Fahrrad und fährt zur nahen Bäckerei. Beim Streifzug durch den hiesigen Supermarkt wird ihm deutlich, das wir Deutsche preismäßig im Lebensmittelbereich sehr verwöhnt sind. Ein Liter Milch kostet hier zum Beispiel umgerechnet fast zwei Euro, vom Bier ganz zu schweigen. An der Brötchentheke herrscht Stau. Genügend Zeit zum überlegen welche Backwaren in unsere Tasche wandern. Patrik hat seine Auswahl getroffen und ist an der Reihe. Sein größtes Problem: die dänische Sprache! Alle Kunden vor ihm haben nicht in deutsch oder englisch sondern auf dänisch ihre Wünsche geäußert. Patrik zeigt mit den Fingern die Anzahl und dann auf das Brötchen. Der Verkäuferin scheint dies allerdings zu doof zu sein und fragt ihn, in bester deutscher Sprache: "Wieviele Brötchen möchten Sie bitte?" Puh, damit ist Patriks Tag doch irgendwie gerettet. Leicht beschämt bestellt er die Backwaren. An der Kasse folgt die nächste Überraschung. Eigentlich hätten wir gestern gar kein Bargeld benötigt, selbst hier im Supermarkt werden die Rechnungen, auch Kleinstbeträge, mit Karte gezahlt. Auf jeden Fall müssen wir heute noch irgendwie die vorhandenen Kronen verjubeln.
Eine Erfahrung reicher fährt Patrik zurück zum Stellplatz. Nadine hat bereits das Frühstück vorbereitet. Leider hat sich gegenüber gestern das Wetter geändert. Es ist windig, daher auch kalt und bewölkt. Die erste Mahlzeit des Tages wird deshalb im Wohnmobil verzehrt.
Patrik erzählt noch froh die erlebte Story seines heutigen Einkaufes, bevor der weitere Tagesablauf geplant wird. Dieser soll wie folgt aussehen:
Der zweite Tag auf Rœmœ beginnt gegen 8:00 Uhr. Nadine macht sich auf den Weg zum gepflegten Duschhaus, währenddessen lauscht Patrik noch ein wenig am Kopfkissen.
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| Top gepflegte Servicehäuser |
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| Großzügige Duschen |
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| und Waschgelehenheiten |
Nachdem fast eine halbe Stunde vergangen ist, heißt es auch für ihn: AUFSTEHEN! Wie immer ist der Mann für die täglichen Frühstücksbrötchen zuständig. Deshalb schwingt sich Patrik auf sein Fahrrad und fährt zur nahen Bäckerei. Beim Streifzug durch den hiesigen Supermarkt wird ihm deutlich, das wir Deutsche preismäßig im Lebensmittelbereich sehr verwöhnt sind. Ein Liter Milch kostet hier zum Beispiel umgerechnet fast zwei Euro, vom Bier ganz zu schweigen. An der Brötchentheke herrscht Stau. Genügend Zeit zum überlegen welche Backwaren in unsere Tasche wandern. Patrik hat seine Auswahl getroffen und ist an der Reihe. Sein größtes Problem: die dänische Sprache! Alle Kunden vor ihm haben nicht in deutsch oder englisch sondern auf dänisch ihre Wünsche geäußert. Patrik zeigt mit den Fingern die Anzahl und dann auf das Brötchen. Der Verkäuferin scheint dies allerdings zu doof zu sein und fragt ihn, in bester deutscher Sprache: "Wieviele Brötchen möchten Sie bitte?" Puh, damit ist Patriks Tag doch irgendwie gerettet. Leicht beschämt bestellt er die Backwaren. An der Kasse folgt die nächste Überraschung. Eigentlich hätten wir gestern gar kein Bargeld benötigt, selbst hier im Supermarkt werden die Rechnungen, auch Kleinstbeträge, mit Karte gezahlt. Auf jeden Fall müssen wir heute noch irgendwie die vorhandenen Kronen verjubeln.
Eine Erfahrung reicher fährt Patrik zurück zum Stellplatz. Nadine hat bereits das Frühstück vorbereitet. Leider hat sich gegenüber gestern das Wetter geändert. Es ist windig, daher auch kalt und bewölkt. Die erste Mahlzeit des Tages wird deshalb im Wohnmobil verzehrt.
Patrik erzählt noch froh die erlebte Story seines heutigen Einkaufes, bevor der weitere Tagesablauf geplant wird. Dieser soll wie folgt aussehen:
- Fahrt zum Strand
- Bummeln in Lakolk
- die Insel kennenlernen
Da wir nun das Wohnmobil zum fahren nutzen, muss natürlich alles an seinen richtigen Fleck verstaut werden. Das heißt auch, wir müssen noch das Frühstücksgeschirr spülen. Während Nadine dies übernimmt, baut Patrik die selbstgebaute Ablage ab. Und auch vor der Tür macht er alles Abreise fertig. Hier auf den Platz bedeutet dies:
die Möbel auf die Wiese räumen
die Fahrräder davor stellen sowie abschließen
und ganz wichtig! Die "Hausnummer" auf rot = besetzt drehen
die Möbel auf die Wiese räumen
die Fahrräder davor stellen sowie abschließen
und ganz wichtig! Die "Hausnummer" auf rot = besetzt drehen
Nachdem dies alles erledigt ist, können wir losfahren. Unser erster Stop soll am Autostrand Rœmœ erfolgen. Dieser ist nach nur knapp 10 Minuten Fahrzeit erreicht. Wie der Name Autostrand schon sagt, kann man diesen mit dem Auto befahren. Es gibt allerdings auch etwas zu beachten: der Strand ist Natur, d.h. Geschwindigkeitsbeschränkung bei 30 km/h und man kann sich festfahren.
Patrik fährt langsam auf die Sandpiste und bemerkt den losen Untergrund. Es ist irgendwie wie fahren im Schnee. An den unterschiedlichen Farben des Sandes erkennt man die Konsistenz des Untergrundes. Je grauer (dunkler) um so fester = gut zu fahren für uns mit dem Wohnmobil. Patrik stellt umgehend das Mobil am Rand ab. Durch den Wind wird der Sand in alle Ritzen geweht. Wir beschließen deshalb das Wohnmobil als Windschutz zu nutzen und uns dahinter "umzuziehen".
Egal wohin der Blick schweift, Meer ist nur sehr weit am Horizont zu erkennen. Na ja es ist Urlaub, also spazieren wir dorthin. Nach geraumer Zeit und dem falschen Schuhhwerk ist es Patrik doch zu weit. Kurzer Hand entschliesst er, das Mobil erneut umzusetzen, schließlich sind wir hier am Autostrand. Wenn das Meer nicht zu uns kommt, dann fährt Patrik eben zum Meer. Gesagt getan. Zuerst noch Nadine eingesammelt und schon wird über den Strand gefegt.
Am Ende der Piste muss trotzdem noch ca. 200 Meter zu Fuß überwunden werden. Patrik lässt seine Badelatschen ohne Strümpfe an, da es ja ein Sandstrand ist. Nadine hat ihre Wandersandalen an den Füßen. Die Überraschung folgt umgehend und Patrik wird wütend. Der Grund: der Sandstrand verändert sich in einen Muschelstrand. Die Überreste der Schalentiere landen zwischen Patriks Zehen auf Grund der falschen Schuhwahl. Nach einiger Zeit kehrt er kurzentschlossen um. Am Wohnmobil fliegen die Badelatschen in die Garage und die Salomons kommen an die Füsse. Jetzt macht auch Patrik der Spaziergang am Strand Spaß. In der Zwischenzeit hat sich Nadine am Strand bequem gemacht und schaut dem Meer zu. Es ist ansteigendes Wasser, also Flut. Patrik setzt sich ebenfalls hinzu. Es ist immer wieder imposant dem Naturschauspiel zuzusehen. Innerhalb kurzer Zeit stehen durch den Anstieg des Wassers unsere Füße im Wasser. Wir schauen dem Schauspiel noch ein wenig zu, bevor es wieder leicht verkühlt zum Wohnmobil zurück geht.
Die Rückfahrt über den Autostrand haben wir gefilmt.
Ohne Probleme geht es dann zurück in Richtung Havneby. Wie bereits heute morgen besprochen, muß unser dänischer Kronenvorrat den Besitzer wechseln. Jetzt heißt es überlegen wie?
Wir beschließen den Haupttouristenort Lakolk zu besuchen. Nach 15 Minuten Fahrt steht unser Wohnmobil bereits auf einem großen Parkplatz. Lakolk besteht eigentlich nur aus einigen kleinen (Ferien)Häuser und zum Meer hin aus einem großen Campingplatz. Wie in Havneby gibt es in der Einkaufsmeile diverse Outlets- sowie Souvenirshops aber auch einen größeren Supermarkt und verschiedene Gastronomieobjekte. Wir stoppen an einer Eisdiele. Schließlich heißt es Geld verprassen. Wir legen einige Kronen in Eis an. Nadine gönnt sich ein Softeis mit Schokoladenüberzug, für Patrik springt eine Hörnchen mit Leckereien quer durch die Eisdiele heraus. Das besondere daran sind die selbstgemachten Waffeln, in denen das Eis ist.
Wie es sich für Dänemark gehört, ist die kalte Köstlichkeit ein Genuss. Nicht zu süß und das Eis schmeckt nach Eis ohne jegliche Wasserkristalisierung. Nach der großzügigen Kalorienaufnahme durchstreifen wir noch die diversen Geschäfte. Leider entsteht nicht das Aha Erlebnis und es geht mit leeren Taschen wieder zurück zum Wohnmobil. Irgendwie gefällt es uns hier in Lakolk nicht wirklich. Alles voll und überteuert. Die Inselerkundung geht weiter. Wir fahren zurück zur Hauptkreuzung. Nun führt der Weg in Richtung Norden. Die Orte Bolilmark, Toftum und Juvre fliegen an uns vorbei. Am Ende des Ortes Juvre hört auch die Straße auf und eine Aussichtsplattform kommt in Sichtweite. Damit befinden wir am sog. Ende der Straße bzw. Insel. Von der Plattform hat man eine gute Aussicht über Weidefläche bis zum Meer hin. Ebenfalls ist diese Stelle für Forellenangler interessant, es befindet sich auch ein kleiner Fischweiher am Aussichtspunkt. Die weitläufige Weiden- und Meerfläche wird ebenfalls von der dänischen Luftwaffe für Übungsflüge genutzt. Solche Übungen finden während unseres Besuches aber nicht statt.
Es ist immer noch genügend Zeit und auch Geld in unserem Geldbeutel. Also beschließen wir zurück nach Havneby zu fahren. Im dortigen Supermarkt findet Patrik dänische Erdbeermarmelade. Ob die genauso lecker schmeckt wie die heimische aus der Fruchteria (Bitte Impressum beachten!)? Mal abwarten. Sie ist zwar nicht so süß wie die aus den deutschen Discounter, vor allem enthält sie kleine Früchte aber kein Vergleich zu unserer Haus und Hof Konfitüre aus Saarbrücken.
Bei der gestrigen Fahrradtour erblickten wir auch ein Pfannkuchenhaus. Da immer noch dänische Kronen da sind, stoppt unser Wohnmobil an diesem Imbiss.
Nadine bestellt eine Pfannkuchen und Patrik überbackene Tortillachips mit Cheddar. Die Preis-Leistung stimmt, zumindest bei den Speisen, die (Soft)Getränke sind etwas teurer als in Deutschland, von den Alkoholpreisen ganz zu schweigen.
Wir fahren zurück zum Stellplatz. Das Abendessen fällt heute dann aus, nach den vielen Leckereien am Nachmittag. Patrik beginnt bereits das Mobiliar und die Fahrräder zu verstauen.
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| Hier heißt es den Sand lesen oder festfahren |
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| Ganz dahinten ist das Wasser! |
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| Auch unser Stig darf an den Strand |
Patrik fährt langsam auf die Sandpiste und bemerkt den losen Untergrund. Es ist irgendwie wie fahren im Schnee. An den unterschiedlichen Farben des Sandes erkennt man die Konsistenz des Untergrundes. Je grauer (dunkler) um so fester = gut zu fahren für uns mit dem Wohnmobil. Patrik stellt umgehend das Mobil am Rand ab. Durch den Wind wird der Sand in alle Ritzen geweht. Wir beschließen deshalb das Wohnmobil als Windschutz zu nutzen und uns dahinter "umzuziehen".
Egal wohin der Blick schweift, Meer ist nur sehr weit am Horizont zu erkennen. Na ja es ist Urlaub, also spazieren wir dorthin. Nach geraumer Zeit und dem falschen Schuhhwerk ist es Patrik doch zu weit. Kurzer Hand entschliesst er, das Mobil erneut umzusetzen, schließlich sind wir hier am Autostrand. Wenn das Meer nicht zu uns kommt, dann fährt Patrik eben zum Meer. Gesagt getan. Zuerst noch Nadine eingesammelt und schon wird über den Strand gefegt.
Am Ende der Piste muss trotzdem noch ca. 200 Meter zu Fuß überwunden werden. Patrik lässt seine Badelatschen ohne Strümpfe an, da es ja ein Sandstrand ist. Nadine hat ihre Wandersandalen an den Füßen. Die Überraschung folgt umgehend und Patrik wird wütend. Der Grund: der Sandstrand verändert sich in einen Muschelstrand. Die Überreste der Schalentiere landen zwischen Patriks Zehen auf Grund der falschen Schuhwahl. Nach einiger Zeit kehrt er kurzentschlossen um. Am Wohnmobil fliegen die Badelatschen in die Garage und die Salomons kommen an die Füsse. Jetzt macht auch Patrik der Spaziergang am Strand Spaß. In der Zwischenzeit hat sich Nadine am Strand bequem gemacht und schaut dem Meer zu. Es ist ansteigendes Wasser, also Flut. Patrik setzt sich ebenfalls hinzu. Es ist immer wieder imposant dem Naturschauspiel zuzusehen. Innerhalb kurzer Zeit stehen durch den Anstieg des Wassers unsere Füße im Wasser. Wir schauen dem Schauspiel noch ein wenig zu, bevor es wieder leicht verkühlt zum Wohnmobil zurück geht.
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| Die Flut kommt |
Jetzt kommt die Flut
Die Rückfahrt über den Autostrand haben wir gefilmt.
Wir beschließen den Haupttouristenort Lakolk zu besuchen. Nach 15 Minuten Fahrt steht unser Wohnmobil bereits auf einem großen Parkplatz. Lakolk besteht eigentlich nur aus einigen kleinen (Ferien)Häuser und zum Meer hin aus einem großen Campingplatz. Wie in Havneby gibt es in der Einkaufsmeile diverse Outlets- sowie Souvenirshops aber auch einen größeren Supermarkt und verschiedene Gastronomieobjekte. Wir stoppen an einer Eisdiele. Schließlich heißt es Geld verprassen. Wir legen einige Kronen in Eis an. Nadine gönnt sich ein Softeis mit Schokoladenüberzug, für Patrik springt eine Hörnchen mit Leckereien quer durch die Eisdiele heraus. Das besondere daran sind die selbstgemachten Waffeln, in denen das Eis ist.
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| Ein Eis geht immer! |
Wie es sich für Dänemark gehört, ist die kalte Köstlichkeit ein Genuss. Nicht zu süß und das Eis schmeckt nach Eis ohne jegliche Wasserkristalisierung. Nach der großzügigen Kalorienaufnahme durchstreifen wir noch die diversen Geschäfte. Leider entsteht nicht das Aha Erlebnis und es geht mit leeren Taschen wieder zurück zum Wohnmobil. Irgendwie gefällt es uns hier in Lakolk nicht wirklich. Alles voll und überteuert. Die Inselerkundung geht weiter. Wir fahren zurück zur Hauptkreuzung. Nun führt der Weg in Richtung Norden. Die Orte Bolilmark, Toftum und Juvre fliegen an uns vorbei. Am Ende des Ortes Juvre hört auch die Straße auf und eine Aussichtsplattform kommt in Sichtweite. Damit befinden wir am sog. Ende der Straße bzw. Insel. Von der Plattform hat man eine gute Aussicht über Weidefläche bis zum Meer hin. Ebenfalls ist diese Stelle für Forellenangler interessant, es befindet sich auch ein kleiner Fischweiher am Aussichtspunkt. Die weitläufige Weiden- und Meerfläche wird ebenfalls von der dänischen Luftwaffe für Übungsflüge genutzt. Solche Übungen finden während unseres Besuches aber nicht statt.
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| Kugel unten = keine Militärübung Kugel oben = Militär im Anflug |
Es ist immer noch genügend Zeit und auch Geld in unserem Geldbeutel. Also beschließen wir zurück nach Havneby zu fahren. Im dortigen Supermarkt findet Patrik dänische Erdbeermarmelade. Ob die genauso lecker schmeckt wie die heimische aus der Fruchteria (Bitte Impressum beachten!)? Mal abwarten. Sie ist zwar nicht so süß wie die aus den deutschen Discounter, vor allem enthält sie kleine Früchte aber kein Vergleich zu unserer Haus und Hof Konfitüre aus Saarbrücken.
Bei der gestrigen Fahrradtour erblickten wir auch ein Pfannkuchenhaus. Da immer noch dänische Kronen da sind, stoppt unser Wohnmobil an diesem Imbiss.
Nadine bestellt eine Pfannkuchen und Patrik überbackene Tortillachips mit Cheddar. Die Preis-Leistung stimmt, zumindest bei den Speisen, die (Soft)Getränke sind etwas teurer als in Deutschland, von den Alkoholpreisen ganz zu schweigen.
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| Unser Abendessen |
Wir fahren zurück zum Stellplatz. Das Abendessen fällt heute dann aus, nach den vielen Leckereien am Nachmittag. Patrik beginnt bereits das Mobiliar und die Fahrräder zu verstauen.
Morgen wollen wir wieder zurück nach Deutschland fahren.
Gemütlich mit einen Radler wird der Abend ausklingen gelassen. Leider spielt das Wetter nicht mit. Es ist windig und dadurch nur noch knappe 13° warm. Deshalb verkriechen wir uns ins Wohnmobil bis es in die Federn geht.
Revivaltour an Nord- und Ostsee im Sommer:
-Teil 3- Hamburger Hallig, ein tolles Stück Natur
Gemütlich mit einen Radler wird der Abend ausklingen gelassen. Leider spielt das Wetter nicht mit. Es ist windig und dadurch nur noch knappe 13° warm. Deshalb verkriechen wir uns ins Wohnmobil bis es in die Federn geht.
Alle Bilder als Diaschau dieses Beitrages
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-Teil 3- Hamburger Hallig, ein tolles Stück Natur
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