Dienstag, 30. April 2019

Revivaltour an Nord- und Ostsee im Sommer: -Teil 7- Maasholm,dort wo die Schlei mündet

Dienstag, 17.07.2018
Um acht Uhr klingelt der Wecker. Nadine geht zum duschen und Patrik macht sich mit dem Fahrrad auf den Weg zu einer Bäckerei im Zentrum Schleswigs. Schließlich muss er noch seinen neuen Sattel testen. Gut gelaunt kommt er mit leckeren Backwaren zurück. Nadine ist noch nicht da. Patrik beginnt kurzer Hand die Fahrräder zu verladen. Das erste Rad ist noch nicht auf dem Ständer, da kommt schon ein Nachbar und fragt, ob wir heute abreisen. Patrik bejaht die Frage. Der Nachbar möchten später unseren Platz "reservieren" für Freunde. Aber auch weitere Stellplatznachbarn möchten unser frei werdenden Platz. Ein wildes Wortgefecht unter den Reservierer entsteht. Nadine ist in der Zwischenzeit ebenfalls zurück am Wohnmobil. Patrik erzählt ihr von den Reservierungs-Anfragen.
Gemeinsam richten wir aber zuerst das Frühstück her. Dabei wird der weitere Ablauf besprochen. Natürlich malen wir uns auch aus was später hier noch passiert, wenn wir den Platz verlassen.
Wie immer an einem Reisetag heißt es alles zurückbauen und verstauen. Dies geschieht in Personalunion, schließlich sind wir ein eingespieltes Team.. Nadine im und Patrik außerhalb vom Wohnmobil.
Immer mehr Anfragen kommen bzgl. unserer Abreise und damit auch der Freigabe des Stellplatzes. Geduldig erklärt Patrik, das der linke Nachbar bereits angefragt hat für den Stellplatz. Ein heftiges Wortgefecht unter den anderen Wohnmobilisten entsteht, als diese erfahren das unser Platz in bester Mallorca Manier "nur" reserviert wird. Wir halten uns geschickt raus und machen uns auf den Weg zur Entsorgung.


Auch hier in Schleswig ist diese sehr durchdacht. Frischwasser und Toilettenentsorgung sind voneinander getrennt, die Grauwasserentsorgung ist eine durchgehende Rinne auf dem Boden. Für das Frischwasser wird nochmals der  Sanitärchip benötigt, bevor wir ihn in eines der Redtsurants zurückgeben. Selbstverständlich gibt es den bereits gezahlten Pfand zurück.

Die durchdachte Ver- und Entsorgung

Auch hier ist alles nur mit Chip möglich

Die Fahrt über die Schleidörfer u.a. unserem geliebten Ferienort Taarstedt kann beginnen. 
Taarstedt, hier lernten wir die Schleiregion
kennen und lieben
Später in Süderbrarup machen wir auch noch einen Einkaufsstopp. Es gilt unsere Vorräte für die kommenden Tage aufzufüllen. Desweiteren hat Nadine noch ein Paar Schuhe in die dortige Packstation schicken gelassen.
Auch Süderbrarup ist uns bestens bekannt, deshalb finden wir auch auf Anhieb alles was wir brauchen. Discounter, Packstation und sonstiger Lebensmittelmarkt sind Geschichte. Wir fahren weiter in Richtung Kappeln. Dort möchte Stig noch sein Dieselvorrat auffüllen. Nadine sucht auf der Tankapp schnell die günstigste Zapfstelle. Auch dieses Bedürfnis ist kurzer Hand gestillt.
Von weitem ist bereits ein Schornstein einer Aalräucherei zu sehen. Für Patrik heißt dies: hier rechts abbiegen und in knappen zehn Minuten ist Maasholm erreicht.
Ein weiterer Wunsch auf unserer Wohnmobilbesuchsliste ist erreicht: Maasholm im Sommer!
"Sie heben das Ziel erreicht!"
Maasholm
Bei dem letzten Besuch hier an der Schlei war schon tiefster Herbst und die komplette Infrastruktur nebst Imbiss, Lebensmittelmärkte usw. geschlossen. Heute ist dies anders. Der Womo-Stellplatz quillt regelrecht über. Der offizielle, parzellierte Teil des Platzes ist komplett belegt. Wir finden noch etwas auf dem benachbarten Areal der Bootswinterliegeplätze. Ein freundlicher Nachbar weist uns ein. Zwischen den Womos ist nur drei bis vier Meter Platz. Ab jetzt ist Kuschelcampen angesagt. Na gut die Fläche ist immer noch ausreichend um die Markise auszufahren und um die Campingmöbel aufzustellen. Das neben uns stehende Wohnmobil erweist sich gleichzeitig auch als Schattenspender. Das ist der Vorteil wenn man so dicht aneinander steht 😁😁😁.
Nachdem das "Organisatorische" wie wohnliches einrichten und Markise auskurbeln erledigt ist, machen wir uns auf ins Zentrum von Maasholm. Aber zuerst muss noch die Stellplatzgebühr beim Hafenmeister entrichtet werden. Gesagt getan. Jetzt steht dem Vergnügen in Maasholm nichts mehr im Wege.
Na gut, Maasholm und Vergnügen ist ein wenig übertrieben. Der Ort ist nur ein Dorf, das ein wenig vom Tourismus und Fischfang lebt. Trotzdem ist es hier immer wieder schön.
Der erste Weg führt uns an den Hafen. In einem Souvenirladen. Dort erhält unsere Familenkutsche einen Aufkleber. Die einen haben einen Bapperl von Sylt und wir von der Schlei sowie dem Nürburgring auf der Heckklappe.
Wortspiel:
Der oder die Rettungsleiter?
;-)
Beim letzten Maasholm Besuch machte Patrik einen Geocache und dieser fuhrte ihn zu den alten Kahnstellen und der Kirche St. Michaelis. Nach eifrigem recherchieren für diesen Bericht fanden wir unter folgender Homepage einen interessanten Beitrag über diesen historischen Ort:
Die denkmalgeschützten Kahnstellen sind über hundert Jahre alt und werden bis heute von den Maasholmer Fischern und ihren Schleikähnen genutzt. Von hier aus segelten oder ruderten sie auf die Schlei, um Aal zu stechen oder Reusen auszulegen. Hier lagern sie ihre Kähne, lassen auf Gestellen Netze und Reusen trocknen.  Die Stege am Schleiufer im Westen des Ortskerns sind vielfältig. Ihre Pfähle, Wandungen und Oberflächen variieren in Form, Größe und Material.    Als einzigartiges Zeugnis der Seefahrts- und Fischereigeschichte des Fischerortes Maasholm sind sie Anziehungspunkt vieler Touristen. Ein historischer Rundweg zur Geschichte des Fischerortes führt den Besucher an den Kahnstellen und an Ausstellungsstücken an Land entlang.
Die Jahre, Wind und Wetter sowie die Bohrmuschel haben an den historischen Kahnstellen genagt, so dass ihre Funktionstüchtigkeit gefährdet war. Um die Kahnstellen zu erhalten, wurden sie im Jahr 2011 mit finanzieller Unterstützung der EU und des Zukunftsprogramms Fischerei in Schleswig-Holstein saniert. Besonders viel Wert wurde auf die (Wieder-)Verwendung originaler Materialien und Konstruktionen z. B. Pfähle und Bohlen gelegt.
Historie
Bis 1960 war der Bereich um die Kahnstellen mit der gegenüberliegenden Alten Reede das Hafengebiet Maasholms. Traditionell gehörte zu jeder Fischerfamilie in Maasholm eine Kahnstelle. Die Anlegestellen für jeweils ein bis zwei Kähne wurden seit Anfang des 20. Jh. mit einfachsten Mitteln  und dicht nebeneinander liegend ins Wasser gebaut. Die Kähne dienten zwischen 1880 und 1960 der Fischereiflotte, die auf der Alten Reede vor Anker lag oder an Eichenpfählen festmachte. Die Kähne waren genormt und betrugen zwischen 17 und 25 Fuß über dem Boden und hatten nur 10 cm Tiefgang. Damit waren die vielen Fanggründe der unteren Schlei erreichbar und Untiefen konnten überwunden werden. Die Schleikähne stellen zum Teil auch jetzt noch die Grundlage für die Berufsfischerei im Schleimündungsbereich dar.
Heute sind die Kahnstellen überwiegend an Privatnutzer verpachtet, von denen sich ca. ein Drittel in Fischereinutzung befindet. Die übrigen Stege werden als Liegeplätze für kleine Freizeitboote genutzt.
Ein historischer Rundweg führt entlang bedeutsamer Gebäude und Denkmäler z. B. Kahnstellen durch die Geschichte des Fischerortes Maasholm. Stationen sind: die Alte Schule, das Rathaus, die Petri-Kirche, der Hafen und die Kahnstellen. Am Denkmal Peter Aal am Fischereihafen endet der Rundgang.
Natürlich spazieren wir auch den Rundweg entlang und entdecken die Besonderheit hier in Maasholm, die alten Fischerhäuschen.
die historischen Kahnstellen











Allmählich wird es aber auch Zeit für eine kleine  Stärkung. Diese gibt es in der Nähe des Peter Aal Denkmals am Hafen. Der ortsansässige Fischer und Geschäftsmann betreibt dort einen stark frequentierten Imbiss. Wir haben Glück. Es herrscht kaum Betrieb. Patrik gibt unsere Bestellung auf. Innerhalb kürzester Zeit halten wir eine Tasche mit leckeren Köstlichkeiten, u a. Fischbrötchen und frittierten Tintenfischringe mit der genialen selbstgemachten Petermannschen Currysauce . Damit ist unser Abendessen gerettet. Verspeist wird das Essen natürlich am Wohnmobil im Freien.
Mahlzeit


Der Vorteil an dieser Mahlzeit, wir ersparen uns das spülen und gehen dafür direkt zum schwimmen in die Schlei.
Ein kleiner Strand liegt direkt im Anschluss an den Womo Stellplatz. Wie so oft ist es ein unbewachter Badestrand mit dem Namen "Babystrand". Ein wirklich flach ins Wasser laufender Abschnitt. Aufgrund der seit Tagen herrschenden heißen Temperaturen hat auch das Wasser hier bereits Badewannenwärme. Wir watten umher und schwimmen einige Runden. Nadine hat wie immer ihre Beachies an den Füßen. Patrik ist tougher und geht ohne Fußbekleidung ins Wasser. Seine Schuhe bleiben am Sandstrand bei den Handtücher.
Extra für uns:
der Babystrand
Erst beim rausgehen bemerkt er den Fauxpas. Was passiert wenn Nässe, in diesem Fall nasse Füsse, auf Sand treffen. Richtig! Diese werden "paniert". Ein anziehen der Schuhe fast unmöglich. Patrik vollbringt nun ein Akrobaten Kunststück, das von Nadine "Der einfüßige sterbende Kranich" genannt wird. Er versucht sich den Sand von den Füßen abzuwaschen. Dafür geht es erneut ins Wasser. Die Schuhe bleiben am Strand. Ein Fuß ins Wasser, dann trocken machen und ab in den Schuh. Klappt. Aber der Mensch hat normalerweise zwei Füße und jetzt beginnt das Schauspiel bzw. das o.g. Kunststück. Patrik steht ja nun mit einem beschuhten Fuß am Strand, der zweite ist noch im Wasser. Nun heißt es einbeinig das zweite Bein aus dem Gewässer heben, abzutrocknen und in den Schuh zu schlüpfen. Nach kurzer Zeit und sehr wackelig gelingt Patrik dies.
Nach dem kurzen Weg zurück zum Stellplatz, machen wir es uns vor dem Gefährt gemütlich. Selbstverständlich wird die Infrastruktur auf dem Stellplatz genutzt. Patrik und Nadine packen die "Duschtaschen" um in die Sanitärhäuser zu gehen. Hier in Maasholm werden zur Nutzung dieser (mit Ausnahme der Toiletten und der Spülküche) eine Prepaid Magnetkarte im Wert von 10 € benötigt. In dem Betrag enthalten ist das Guthaben in Höhe von 8 € sowie 2 € Pfand. Patrik zieht zwei dieser Karten an einem Automaten. Nun sind wir jeder stolzer Maasholmkartenbesitzer. Einem gepflegten Duschvergnügen steht damit nichts mehr im Wege.



Infrastruktur am Yachthafen Maasholm



Beschreibung und Kartenleser

Türöffner
die "Maasholm Servicekarte"
Zu später Stunde, die Sonne ist bereits am untergehen, führt uns der Weg erneut zu den Kahnstellen. In Maasholm ist es um diese Zeit sehr ruhig geworden. Die Tagesgäste sind weg. Nur noch wenige Touristen sind unterwegs.







An den Kahnstellen genießen wir den Sonnenuntergang über der Schlei. Am Rundweg sind kleine Bänke aufgestellt. Auf denen nehmen wir Platz. Traumhaft.
Sonnenuntergang an der Schlei


Allmählich wird es aber Zeit ins Wohnmobil zurückzukehren. Vorher drehen wir aber erneut eine Runde durch den Ort.
Gegen 23:00 Uhr geht es entspannt aber müde ins Bett.

Mittwoch, 18.07.2018
Heute morgen klingelt der Wecker gegen 8:30 Uhr. Wie immer macht sich Patrik auf die Jagd nach frischen Brötchen.
Vielleicht wurde es schon erwähnt: vor knapp sechs Jahren waren wir bereits hier in Maasholm mit dem Womo, deshalb weiß Patrik wo er heute morgen Beute machen kann. In der ortsansässigen Bäckerei, die einzige im Ort, herrscht Hochbetrieb. Erneut heißt es Kundenstau bis auf die Straße. Zum Glück fahren hier kaum Autos durch die engen Gassen. Gefühlte zehn Minuten später ist auch Patrik an der Reihe und kann seine Bestellung aufgeben. Übrigens wir erhalten hier wieder unsere geliebten "Kieler" Semmeln. Das Besondere an denen ist ihre matte, feste, rauhe, etwas fettige und salzige Kruste. Die Krume ist dagegen weich und saftig. Bewaffnet mit weiteren diversen Backartikel begibt sich Patrik zurück zum Wohnmobil. Einem ausgiebigen Frühstück steht damit nichts mehr im Wege.
Wie immer wird ausgiebig gefrühstückt und der heutige Tagesablauf geplant. Dieser sieht so aus: Fahrt mit dem Fahrrad ins NaturErlebinsZentrum (NEZ) (Bitte Impressum beachten!), eventuell nochmal Baden diesmal vielleicht sogar in der Ostsee. Am Nachmittag ein Einkehrschwung auf ein Heißgetränk in einem Cafe nebst einer Portion Kuchen. Und am späteren Abend werden wir ein wenig zusammen packen, denn morgen geht die Fahrt weiter in Richtung Brasilien.
Bevor es aber los geht muss Patrik noch die zweite Männeraufgabe des Tages erledigen, die Entsorgung der Toilettenkasette. In kürzester Zeit ist auch dies gemacht. 
Nun heißt es: "Sattelt die Pferde, wir reiten nach Texas." Oder, da wir nur die Drahtesel dabei haben: "Ab auf die Räder! Es gibt Bildung!" Wir verlassen Maasholm und fahren auf, wie immer, vorbildlich ausgebauten Radwege zum NaturErlebnisZentrum (NEZ). Dieses liegt ungefähr 4 Kilometer vom Stellplatz entfernt.
Das NEZ steht unter dem Motto „Meer Natur Erleben“. Auf der dazugehörigen Homepage (Bitte Impressum beachten!) wird folgendes beschrieben: Die Gemeinde Maasholm hat Ende der 1980er Jahre eine ehemalige Raketenstation in unmittelbarer Nähe des Ostseestrandes und des Vogelschutzgebietes Oehe-Schleimünde übernommen und in ein interessantes Naturerlebniszentrum verwandelt. Hier können Besucher viel Spannendes und Überraschendes über die Schlei und die Ostsee erfahren und erleben.
Bereits der zwei Kilometer lange Fußweg mit seinem Lehrpfad zum NEZ macht viel Spaß! Nutzen Sie die einmalige Chance, die Strecke mit unseren Leihfahrrädern zurückzulegen, die wir am Parkplatz gegen eine Spende verleihen (eine Spendendose befindet sich im NEZ). Vor Ort locken ein Wind-Wasser-Küsten-Spielplatz, unser großes Freigelände und eine Erlebnis-Ausstellung.
Natürlich waren wir bei einem früheren Maasholm Besuches bereits hier auf der ehemaligen Raketenbasis. Damals war Sebastian noch dabei und wir machten gemeinsam ein Bildersuchrätsel mit intetessanten Fragen über das NaturErlebnisZentrum.
Am Eingang des Zentrums ketten wir unsere Fahrräder. In den ehemaligen Raketenbunker sind verschiedene (Meeres) Ausstellungen. In sechs großen, nach verschiedenen Themengebieten eingerichteten Ausstellungsräumen (Bitte Impressum beachten!) wird auf selbsterklärenden  Text- und Bildtafeln oder mit Modellen über die Ostsee, die Schlei, die Schleifischerei, die Geschichte der Halbinsel Oehe-Maasholm , die Gefahren von Sturmhochwassern u.v.m. informiert. Selbstverständlich ist der Eintritt frei, aber ein Spende ist herzlich willkommen.



Modell der Schlei

Nach der Ausstellung durchstreifen wir das große Freigelände. Das alles zu Papier zu bringen was es dort zu sehen gibt würde den Rahmen sprengen. Infos gibt es aber auf der Homepage des NEZ (Bitte Impressum beachten!) .
Patrik hat genug von der ganzen Theorie. Er möchte jetzt noch zur Vogelfreistätte Oehe-Schleimünde“. Diese befindet sich unmittelbarer Nähe des NaturErlebnisZentrum. Mit dem Fahrrad sind es noch keine zehn Minuten Fahrt. Natürlich ist das betreten der Freistätte verboten. Garantiert ein Paradies für Vögel. Aber der "Verein Jordsand" betreibt eine kleine Vogelwärterhütte.
Vogelfreistätte Ohe-Schleimünde



Dort kann man auch an Führungen zu bestimmten Zeiten teilnehmen. Leider sind wir nicht zum passenden Zeitraum für eine Exkursion anwesend. Das Gebiet ist ringsum eingezäunt. Weitere interessante Informationen über Flora und Fauna findet man beim "Verein Jordsand" (Bitte Impressum beachten!). Täglich zählt ein ehrenamtliches Mitglied des Vereines zu bestimmten Zeiten die Vögel. Wir bemerken neben dem Vogelschutzgebiet noch einen kleinen Badestrand. Dieser wird kurzer Hand in Beschlag genommen. Leider sind unsere Badesachen im Wohnmobil, aber für ein kleines Fußbad reicht es allemal.



Patrik packt den Kaffeedurst, schließlich ist es bereits 15:00 Uhr. Wir fahren zurück nach Maasholm. An der Bäckerei, wo Patrik bereits heute Morgen die Brötchen gekauft hat, stoppen die Drahtesel. Hier gibt es neben einem Kaffee auch frisch gebackener Kuchen und so eine Bildungsradtour macht doch hungrig. Patrik gönnt sich eine Latte Macchiato sowie ein Kaffeeteilchen. Bei Nadine kommt ebenfalls eine Latte Macchiato mit einem Stück Apfel-Kuchen auf dem Tisch. Trotz Tourismusgebiet sind die Preise in dieser Bäckerei sehr angenehm. Für unser kleine Zwischenmahlzeit zahlen wir noch keine 9 €.
Gut gestärkt führt uns der Weg zurück zum Wohnmobil. 
Dort wird noch einmal Sonne getankt. Nach dem Abendessen beginnen langsam der Rückbau. Patrik verräumt wie immer das Mobiliar sowie die Markisenbespannung. Selbstverständlich kurbelt er auch die Markise herein. Nadine spült drinnen währenddessen das schmutzige Geschirr und verräumt es bereits an Ort und Stelle.
Natürlich verlassen wir noch einmal das Wohnmobil. Es heißt noch einmal den Sonnenuntergang an den Kahnstellen zu genießen. Noch einmal werden die Tage hier an der Schlei resümiert. Um 23:00 Uhr treten wir den Rückweg ans Wohnmobil an.
Entspannt geht es danach in die Federn.

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Revivaltour an Nord- und Ostsee im Sommer:
-Teil 6- Back to the Schlei



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