Sonntag, 15.07.2018
Wie immer klingelt der Wecker um 08:00 Uhr. Patrik macht sich auf den Weg zur Tankstelle um frische (Aufback-) Brötchen zu besorgen. Nadine deckt in der Zwischenzeit den Frühstückstisch. Gemütlich beginnen wir den Tag. Unser Plan heute:
Soweit die Theorie. Wir brechen gegen halb zehn in Jagel auf. Bis zum Stadthafen sind es nur ca. 15 Minuten Fahrt.
Kurz vor Zehn stehen wir erneut am Stellplatz an unserer geliebter Schlei. Dort herrscht Aufbruchstimmung. Ein Glück für uns. Nach und nach werden einige Stellplätze frei. Der erstbeste Platz wird direkt von uns in Beschlag genommen. In bester Mallorca Manier reserviert Nadine mit ihrer Anwesenheit die Parzelle. Patrik fährt noch eine Runde, vielleicht gibt es noch was besseres. Und was sollen wir sagen: "Das Karma ist mit uns!". Ein Womokollege aus Schweden signalisiert Patrik, das er in den nächsten 10 Minuten seinen Platz verlässt. Das Beste an dem Platz: er liegt in erster Reihe, mit direktem Blick auf die Schlei.
Wie immer klingelt der Wecker um 08:00 Uhr. Patrik macht sich auf den Weg zur Tankstelle um frische (Aufback-) Brötchen zu besorgen. Nadine deckt in der Zwischenzeit den Frühstückstisch. Gemütlich beginnen wir den Tag. Unser Plan heute:
- erneuter Versuch am Stadthafen Schleswig einen Platz zu finden
- ansonsten Weiterfahrt zur "Freiheit" um dort zumindest für eine Nacht stehen zu bleiben
- Um danach ein wenig Schleswig zu erkunden
Soweit die Theorie. Wir brechen gegen halb zehn in Jagel auf. Bis zum Stadthafen sind es nur ca. 15 Minuten Fahrt.
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| Stadthafen Schleswig |
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| Wie ein Sechser im Lotto: Erste Reihe, mit Schleiblick |
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| Ruckzuck, steht auch unsere Infrastruktur |
Selbstverständlich müssen wir uns noch anmelden und die Stellplatzgebühr bezahlen. Dieses ist allerdings nur im Hafenmeisterbüro zu bestimmten Zeiten möglich. Wir sind zu spät dran, das Büro ist bereits geschlossen. Also muss die Anmeldung auf heute nachmittag verschoben werden. Zum Glück gibt es den Schlüssel (Chip) für die Sanitäranlage sowie die V&E Station auch in den benachbarten Gastronomiebetrieben.
Patrik besorgt kurzer Hand, gegen Hinterlegung von 20 € Pfand, einen solchen "Türöffner".
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| Das neue Sanitärhaus |
Als Entschädigung dafür machen wir es uns eben unter der Markise bequem, schließlich haben wir richtig tolles Wetter. Bereits jetzt steht fest, das es hier mindestens zwei Nächte auf dem Stellplatz werden! Nadine schlägt für den morgigen Tag eine Radtour zur "Großen Breite" bei Missunde vor. Dort waren wir früher öfters zum Baden, als wir die Schleiregion noch mit dem Auto bereisten. Damit steht schon der morgige Programmpunkt.
Es wird Zeit zum Hafenmeisterbüro zu gehen. Schließlich steht noch ein "arbeitsreicher" Tag vor uns. Bewaffnet mit der Wäschetasche und dem Geldbeutel laufen wir zum ersten besagten Büro. Patrik checkt ein und erhält, wie immer in Schleswig, eine Einkaufstasche sowie ein Gutscheinheft aber auch die langersehnten Waschmünzen. Nadine belädt in der Zwischenzeit die Profi-Waschmaschine. Auch bei der Auswahl der Maschinen wurde hier von Seiten der Betreiber auf Qualität geachtet. Die Pflichtaufgaben sind erfüllt. Zur Kür genehmigen wir uns jetzt ein Eis. Dank dem bereits erwähnten Gutscheinheft gibt es auch noch einen kleinem Rabatt.
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| Ein Eis geht immer |
Aber da war doch noch irgendetwas. Genau und deshalb sind auch viel Wohnmobilisten in ihren Mobilen verschwunden anstatt das geniale Wetter zu genießen. Heute ist das Finale der Fußball-WM. Wir machen das anders. Anstatt uns vor dem Fernseher zu verkrümeln nutzt Patrik das kostenlose W-Lan auf dem Platz um das Spiel erneut über Radio zu verfolgen.
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| Waschtag |
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| und Fußball WM Finale im Radio |
Pünktlich zur Halbzeit ist auch die erste Waschladung fertig. Gemeinsam gehen wir in die Waschküche um sie aus der Maschine zu nehmen und eine weitere zu befüllen. Übrigens testen wir das erste Mal solche sog. Waschmittel-Pods. Das sind komische, mit Flüssigwaschmittel gefüllte, "Bonbons". Das Waschergebnis ist nicht schlecht. Der Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Waschmittel in flüssiger Form: sie sind leichter und besser zu dosieren.
Während die zweite Ladung ihre Runden dreht, wird die nasse Wäsche auf unserem Wäscheständer aufgehängt und das Endspiel im Radio verfolgt. Fußball im Radio ohne Bilder, irgendwie Kult!
Pünktlich mit dem Sieg der Franzosen ist auch unsere Wäsche fertig. Dieses Mal wandert sie in den Trockner. Dadurch haben wir am Ende des Tages unser kompletter Kleidervorrat wieder strahlend sauber.
Den Rest des Abends verbringen wir wieder unter der Markise, bevor es nachdem es ein wenig abgekühlt hat gegen 23:00 Uhr ins Bett geht
Montag, 16.07.2018
Heute schlafen wir ein wenig länger. Um 9:00 werden die Bettdecken gelütet. Nadine geht zum duschen und Patrik zum Brötchen holen in eine der Gastronomieobjekte am Stellplatz. Auch muss er noch für die kommende Nacht den Stellplatz verlängern. Hier am Schleswiger Stadthafen ist die Stellplatzgebühr immer nur für eine Nacht lösbar. O-Ton Hafenmeister mit einem grinsenden Gesicht: " Wir müssen ja wissen ob es unseren Gästen gut geht, darum wollen wir sie auch täglich sehen!" Apropos Hafenmeister: Noch nie haben wir eine solch gut gelaunte, immer zu Scherzen aufgelegte Spezie wie die Hafenmeister bzw. Hafenmeisterin in Schleswig kennengelernt. Allein aus diesem Grund gehört der Stadthafen Schleswig zu unseren Favoriten an Stellplätze!
Ebenso wie der Stellplatz muss der Sanitärchip für weitere 24 Stunden verlängert werden. Auch dies geschieht im Hafenmeisterbüro.
Angesteckt vom Wetter und von der guten Laune geht Patrik zurück zum Wohnmobil. Gemeinsam mit Nadine erreicht er dieses. Wir bereiten das Frühstück vor. Nadine packt zwischenzeitlich bereits die Schwimmtaschen, schließlich geht es heute zum baden in die Schlei bei Missunde.
Die Schlei ist ein Meeresarm der Ostsee, der die beiden schleswigschen Landschaften Angeln und Schwansen trennt.
Heute schlafen wir ein wenig länger. Um 9:00 werden die Bettdecken gelütet. Nadine geht zum duschen und Patrik zum Brötchen holen in eine der Gastronomieobjekte am Stellplatz. Auch muss er noch für die kommende Nacht den Stellplatz verlängern. Hier am Schleswiger Stadthafen ist die Stellplatzgebühr immer nur für eine Nacht lösbar. O-Ton Hafenmeister mit einem grinsenden Gesicht: " Wir müssen ja wissen ob es unseren Gästen gut geht, darum wollen wir sie auch täglich sehen!" Apropos Hafenmeister: Noch nie haben wir eine solch gut gelaunte, immer zu Scherzen aufgelegte Spezie wie die Hafenmeister bzw. Hafenmeisterin in Schleswig kennengelernt. Allein aus diesem Grund gehört der Stadthafen Schleswig zu unseren Favoriten an Stellplätze!
Ebenso wie der Stellplatz muss der Sanitärchip für weitere 24 Stunden verlängert werden. Auch dies geschieht im Hafenmeisterbüro.
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| Wir haben für einen Tag verlängert |
Die Schlei ist ein Meeresarm der Ostsee, der die beiden schleswigschen Landschaften Angeln und Schwansen trennt.
Die Schlei entstand während der Weichsel-Eiszeit vor 115.000 bis 11.000 Jahren durch die von Skandinavien vordrängenden Eismassen. Ihre Einordnung als Förde ist umstritten, da teilweise die Ansicht vertreten wird, dass sie nicht wie die Flensburger oder die Kieler Förde durch Gletscherschurf einer Gletscherzunge entstanden sei, sondern lediglich als Abfluss des Schmelzwassers gedient habe. Die Schlei wurde demnach nicht durch Gletscherzungen innerhalb des Inlandeises herausgeschürft, sondern entstand durch subglaziale glazifluviale Erosion bedingt durch Schmelzwasser, als sogenanntes Tunneltal. Solche glazialen Rinnen sind zwar auch Förden, allerdings nur im weiteren Sinne. Keinesfalls jedoch ist die Schlei ein Fjord (eine glaziale Hohlform im Gebirge), wie im Tourismusjargon häufig fälschlich behauptet wird. Aufgrund der lediglich niedrigen Seitenflanken kann sie geomorphologisch auch nicht als fjordähnlich bezeichnet werden. Im Dänischen bzw. im Südjütischen steht das Wort Fjord gleichermaßen für eine Förde wie auch für einen Fjord und ist etymologisch mit dem deutschen Wort Förde verwandt. Nach der gängigen Lehrmeinung handelt es sich um eine glaziale Rinne, jedoch nicht um einen Fjord. Sie besteht größtenteils aus Brackwasser.
Die Schlei erstreckt sich mit einer Länge von 42 km von Schleimünde über Kappeln und Arnis bis zur Stadt Schleswig durch das Schleswig-Holsteinische Hügelland und trennt dabei die Landesteile Angeln und Schwansen. Sie hat eine durchschnittliche Breite von 1,3 km und eine durchschnittliche Tiefe von 3 m. Daraus errechnet sich eine Wasserfläche von 54,6 km² und ein Volumen von 163,8 Millionen m³. Das Wasser der Schlei ist Brackwasser, der Salzgehalt nimmt von Schleimünde (1,8 %) bis Schleswig (0,8-0,4 %) immer weiter ab. Der Hauptzufluss der Schlei ist die Füsinger Au (vorher auch Loiter Au), die bei Winningmay in die Schlei mündet.
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| Die Schlei, ein Brackwasser |
Am breitesten ist die Schlei zwischen Missunde und Schleswig, dort befinden sich die beliebten Segel- und Ruderreviere Große Breite (bis zu 4,2 km breit) und Kleine Breite (bis zu 2,1 km breit), die durch die Stexwiger Enge (280 m breit) getrennt sind.
Der Burgsee (mit Schloss Gottorf auf der Schlossinsel) war einst der am weitesten landeinwärts gelegene Teil der Schlei, wurde aber 1582 von Herzog Adolf I. durch den heute auf rund 28 Meter verbreiterten und knapp 100 Meter langen Gottorfer Damm von der Schlei abgetrennt.
Vor Schleswig liegt die 1,8 Hektar große Möweninsel, etwas weiter östlich in der Großen Breite die unter Naturschutz stehende Insel Hestholm. Weitere Inseln in der Schlei sind Kieholm und Flintholm; die heutige Halbinsel Lotseninsel liegt bei Schleimünde. An der Schlei befinden sich viele naturbelassene Buchten. Links und rechts haben sich seeähnliche Erweiterungen, sogenannte Noore, gebildet, die mit der Schlei in Verbindung stehen (Quelle und weitere Infos, vor allem über die Geschichte der Schlei: Wikipedia.)
Gut gestärkt satteln wir unsere Drahtesel und verlassen den Schleswiger Stadthafen. Zuerst führt der Weg durch die historische Fischersiedlung Holm.
Wie so vieles an der Schlei, stammt auch der Name der Fischersiedlung in Schleswig aus der dänischen Sprache, denn „Holm“ bedeutet im dänischen Sprachgebrauch „kleine Insel“. Entstanden ist der Holm etwa im Jahr 1.000 und war bis zum 20. Jahrhundert durch das Holmer Noor vom Festland getrennt. Alle Häuser wurden, um die optimale Fischverarbeitung gewährleisten zu können, direkt am Wasser gebaut. Heute ist der Holm ein Stadtteil der Stadt Schleswig und mit dem Festland verbunden. Zentraler Teil des Viertels ist heute ein kleiner Friedhof mit eigener Kapelle, um den sich die einzelnen Fischerhäuschen gruppieren.
Damals war die Siedlung eigenständig, besaß besondere Privilegien und Rechte, die sich vor allem auf das Fischereirecht bezogen. Seit 1480 war es nämlich ausschließlich den Holmer Fischern gestattet, auf der Schlei zwischen Arnis und Schleswig zu fischen, was im Schleibrief von König Christian dem Ersten beschlossen wurde.
Nach dem dreißigjährigen Krieg wurde 1650 auf Initiative der Holmer Fischer die Gilde „Holmer Beliebung“ gegründet, um sich bei Krieg und Pest untereinander zu helfen. Die Holmer Beliebung existiert übrigens bis heute (Quelle: Homepage Tourismusverband).
Von dort nimmt uns das nächste Teil der Geschichte ein. Wir fahren durch die bereits von uns erwähnte "Freiheit". Die Freiheit wurde in der Frühen Neuzeit vor allem als Weidefläche genutzt. Ab 1604 gab es auf der Freiheit einen ersten Übungsplatz für Schießübungen der städtischen Bürgerschaft. Im Dreißigjährigen Krieg richteten Lüneburger Truppen sich dort eine Sternschanze ein. Während der letzten Pestwellen in den Jahren 1628 und 1712 wurden dort auch Tote beerdigt. Auch wurde der Ort für Hinrichtungen mit dem vom dänischen Militär 1684 aufgestellten Galgen genutzt. Nach dem Krieg gegen Dänemark 1866 verwendeten preußische Truppen den Platz als Reit- und Truppenübungsplatz. Bis 1926 gab es auf der Freiheit zudem einen Sportplatz. Der Abschnitt an der Schlei war ein beliebter Strandabschnitt. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde das Gelände von der Reichswehr übernommen und auf dem Gelände die Kaserne Auf der Freiheit aufgebaut.
Nach der Aufgabe der Kaserne wurde das Gelände 2005 nach einem Ausschreibungsverfahren an eine private Projektentwicklungsgruppe, die Team Vivendi GmbH & Co. KG, veräußert. Diese realisiert auf der 56 Hektar großen Liegenschaft einen neuen Stadtteil. Mittlerweile wurden das Dänische Gymnasium, mehrere Wohnhäuser sowie Objekte mit Eigentumswohnungen errichtet. Insgesamt sollen ca. 600 Wohneinheiten entstehen. Die ersten Bewohner des neuen Schleswiger Stadtteils Auf der Freiheit sind 2010 eingezogen. Kunst und Kultur, zum Beispiel in Form der Heimat und des Cultura Vivendi e.V., finden schon heute Auf der Freiheit statt. Des Weiteren ist ein Thermen-Bad geplant, dessen Bau sich aufgrund von Verwaltungs- und Kostenproblemen verzögerte. Im Februar 2012 hat sich die Stadt Schleswig schließlich aus dem Thermen-Projekt zurückgezogen. Demgegenüber hält die Projektentwicklungsgruppe an der Gesundheitstherme fest. An der Stelle des Regenrückhaltebeckens erfolgt der Wiederaufbau der gut 150 Jahre alten Holländermühle Nicola, die zuvor bei Rendsburg, damals als Mühle „Margarethe“, stand. Gleich daneben entsteht ein modernes buddhistisches Kloster (Quelle und weitere Infos: Wikipedia).
Die Fahrt führt weiter über die ehemalige Kreisbahntrasse, eine stillgelegte Bahnstrecke. Später müssen wir diese allerdings verlassen, um auf gut ausgebauten Radwege parallel zur Straße zu wechseln.
Gut gestärkt satteln wir unsere Drahtesel und verlassen den Schleswiger Stadthafen. Zuerst führt der Weg durch die historische Fischersiedlung Holm.
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| Die Fischersiedlung Holm |
Damals war die Siedlung eigenständig, besaß besondere Privilegien und Rechte, die sich vor allem auf das Fischereirecht bezogen. Seit 1480 war es nämlich ausschließlich den Holmer Fischern gestattet, auf der Schlei zwischen Arnis und Schleswig zu fischen, was im Schleibrief von König Christian dem Ersten beschlossen wurde.
Nach dem dreißigjährigen Krieg wurde 1650 auf Initiative der Holmer Fischer die Gilde „Holmer Beliebung“ gegründet, um sich bei Krieg und Pest untereinander zu helfen. Die Holmer Beliebung existiert übrigens bis heute (Quelle: Homepage Tourismusverband).
Von dort nimmt uns das nächste Teil der Geschichte ein. Wir fahren durch die bereits von uns erwähnte "Freiheit". Die Freiheit wurde in der Frühen Neuzeit vor allem als Weidefläche genutzt. Ab 1604 gab es auf der Freiheit einen ersten Übungsplatz für Schießübungen der städtischen Bürgerschaft. Im Dreißigjährigen Krieg richteten Lüneburger Truppen sich dort eine Sternschanze ein. Während der letzten Pestwellen in den Jahren 1628 und 1712 wurden dort auch Tote beerdigt. Auch wurde der Ort für Hinrichtungen mit dem vom dänischen Militär 1684 aufgestellten Galgen genutzt. Nach dem Krieg gegen Dänemark 1866 verwendeten preußische Truppen den Platz als Reit- und Truppenübungsplatz. Bis 1926 gab es auf der Freiheit zudem einen Sportplatz. Der Abschnitt an der Schlei war ein beliebter Strandabschnitt. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde das Gelände von der Reichswehr übernommen und auf dem Gelände die Kaserne Auf der Freiheit aufgebaut.
Nach der Aufgabe der Kaserne wurde das Gelände 2005 nach einem Ausschreibungsverfahren an eine private Projektentwicklungsgruppe, die Team Vivendi GmbH & Co. KG, veräußert. Diese realisiert auf der 56 Hektar großen Liegenschaft einen neuen Stadtteil. Mittlerweile wurden das Dänische Gymnasium, mehrere Wohnhäuser sowie Objekte mit Eigentumswohnungen errichtet. Insgesamt sollen ca. 600 Wohneinheiten entstehen. Die ersten Bewohner des neuen Schleswiger Stadtteils Auf der Freiheit sind 2010 eingezogen. Kunst und Kultur, zum Beispiel in Form der Heimat und des Cultura Vivendi e.V., finden schon heute Auf der Freiheit statt. Des Weiteren ist ein Thermen-Bad geplant, dessen Bau sich aufgrund von Verwaltungs- und Kostenproblemen verzögerte. Im Februar 2012 hat sich die Stadt Schleswig schließlich aus dem Thermen-Projekt zurückgezogen. Demgegenüber hält die Projektentwicklungsgruppe an der Gesundheitstherme fest. An der Stelle des Regenrückhaltebeckens erfolgt der Wiederaufbau der gut 150 Jahre alten Holländermühle Nicola, die zuvor bei Rendsburg, damals als Mühle „Margarethe“, stand. Gleich daneben entsteht ein modernes buddhistisches Kloster (Quelle und weitere Infos: Wikipedia).
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| Mühle Margarethe |
Nach fast 45 minütiger Fahrt erblicken wir das Ortsschild von Brodersby. Noch ca. fünf Minuten bis zum ersten Badespaß in diesem Urlaub. Der unbewachte Strand befindet sich im Ortsteil Burg. Wir erhielten damals den Tipp dieser Badestelle von unserer Vermieterin in Taarstedt. Auch heute ist der Strand dort immer noch ein Geheimtipp, da er trotz dem tollen Wetter nicht überlaufen ist. Wir suchen uns einen Platz auf der Liegewiese und breiten unsere Strandmatte aus. Schnell noch umziehen, bevor es ins kühle Nass geht. Das Wort kühl trifft voll zu. Das Wasser ist immer noch etwas kalt. Patrik beschließt zur Badeinsel zu schwimmen, Nadine wattet in ihren Strandsocken hinterher. Die Badestelle in Burg ist sehr flach und deshalb auch ideal für Nichtschwimmer sowie Kinder geeignet. An der Badeinsel angekommen, wird diese direkt von Patrik erklommen und zum Sonnenbaden genutzt. Nadine schwimmt in der Zwischenzeit eine kleine Runde.
Mit einem Kopfsprung verlässt Patrik die Insel um zu Nadine zu schwimmen. Gemeinsam geht es zurück zur Liegewiese. Nun heißt es Chilling extrem. Patrik macht ein kleines Schläfchen, während Nadine den Ausblick genießt. Die Schlei, ein wunderschönes Fleckchen.
Nach einem ausgiebigen Schlaf und Ausblick heißt es: "Wie geht es jetzt weiter?" Wir kommen zu folgenden Ergebnis: noch einmal kurz in die Schlei, danach Rückfahrt nach Schleswig. Vielleicht noch ein Einkehrschwung in ein Cafe oder Eisdiele.
Gesagt getan. Gegen 15 Uhr treten wir den Rückweg an. Dieses Mal direkt an der Straße entlang. Leider finden wir keine Möglichkeit zum einkehren.
Gut gelaunt erreichen wir um 16:30 Uhr wieder den Stellplatz am Stadthafen. Die Fahrräder werden am Wohnmobil abgestellt, denn nach dieser Radtour haben wir uns ein Eis verdient. Das am Hafen gelegene Eishörnchen ist dafür bestens geeignet.
Nun kann ein entspannter Nachmittag beginnen.
Patrik macht sich allerdings noch einmal mit dem Fahrrad auf den Weg in die Innenstadt Schleswig. Ihm passierte beim letzten gemeinsamen Radausflug vorige Woche ein Malheur: Er verlor auf Helgoland ein Radhandschuh von Nadine. Hier in Schleswig gibt es ein größerer Radladen und dieser wird nun angesteuert. Dank Google Maps kein Problem. Er ersteht ein neues Paar Handschuhe sowie einen neuen Sattel für sein Fahrrad.
Gut gelaunt fährt Patrik wieder zurück zum Wohnmobil. Dort werden stolz die Einkäufe präsentiert, aber auch der Sattel montiert.
Den Rest des Tages wird erneut bis zum Sonnenuntergang vor dem Wohnmobil verbracht.
Gegen 22:30 Uhr verziehen wir uns ins Schneckenhaus zurück.
Kurze Zeit später passiert etwas, was unter das Motto "dreist" fällt. Da der Stellplatz direkt an einen Spazierweg sowie an die Schlei grenzt, verräumen wir an jedem Abend alles was nicht niet- und nagelfest ist. Plötzlich hören wir wie ein Auto auf den Platz fährt. Patrik sagt nur: "Ah, da sucht wieder einer spât am Abend einen Platz, aber da hat er Pech gehabt. Es ist alles besetzt!" Ebenso erkennt auch Patrik am Motorgeräusch, das es sich um einen älteren Bully handeln muss. Nach kurzer Zeit hören wir, der VW Bus fährt weiter. Bis es wieder knattert. Patrik erkennt es sofort und sagt zu Nadine: "Wir haben ja hier eine der größten Parzelle auf dem Platz. Der ist so frech und stellt sich zwischen uns!" Kurzer Hand macht sich Patrik zur Tür um den Fahrer zur Rede zu stellen. Siehe da, er steht zwischen uns und dem Nachbar. Nach einem Gespräch mit dem VW Bus Fahrer legt dieser den Rückwärtsgang ein und fährt von dannen. O-Ton des Fahrers: " Ach so der Platz hier kostet Geld!" Patrik gibt noch den Tipp auf die benachbarte Freiheit zu fahren.
Am nächsten Morgen erfahren wir, das der Bully das mit dem Dazwischenquetschen auch an anderen Stellen auf dem Platz (u.a. die Hauptzufahrtswege) probiert hat. Aber auch dort wurde er "verjagt". Bevor jetzt die Diskussion kommt, warum wir dies taten und ihn "verscheuchten":
1. haben wir für den Platz und die Infrastruktur eine Gebühr bezahlt. Der Fahrer erwähnte übrigens auch das er früh weiterfahren würde.
2. Mit einem Bully kann ich mich auch für eine Nacht am Straßenrand oder auf einem öffentlichen Parkplatz stehen.
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| Die Badestelle in Burg an der Schlei |
Mit einem Kopfsprung verlässt Patrik die Insel um zu Nadine zu schwimmen. Gemeinsam geht es zurück zur Liegewiese. Nun heißt es Chilling extrem. Patrik macht ein kleines Schläfchen, während Nadine den Ausblick genießt. Die Schlei, ein wunderschönes Fleckchen.
Nach einem ausgiebigen Schlaf und Ausblick heißt es: "Wie geht es jetzt weiter?" Wir kommen zu folgenden Ergebnis: noch einmal kurz in die Schlei, danach Rückfahrt nach Schleswig. Vielleicht noch ein Einkehrschwung in ein Cafe oder Eisdiele.
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| Es geht zurück |
Gut gelaunt erreichen wir um 16:30 Uhr wieder den Stellplatz am Stadthafen. Die Fahrräder werden am Wohnmobil abgestellt, denn nach dieser Radtour haben wir uns ein Eis verdient. Das am Hafen gelegene Eishörnchen ist dafür bestens geeignet.
Nun kann ein entspannter Nachmittag beginnen.
Patrik macht sich allerdings noch einmal mit dem Fahrrad auf den Weg in die Innenstadt Schleswig. Ihm passierte beim letzten gemeinsamen Radausflug vorige Woche ein Malheur: Er verlor auf Helgoland ein Radhandschuh von Nadine. Hier in Schleswig gibt es ein größerer Radladen und dieser wird nun angesteuert. Dank Google Maps kein Problem. Er ersteht ein neues Paar Handschuhe sowie einen neuen Sattel für sein Fahrrad.
Gut gelaunt fährt Patrik wieder zurück zum Wohnmobil. Dort werden stolz die Einkäufe präsentiert, aber auch der Sattel montiert.
Den Rest des Tages wird erneut bis zum Sonnenuntergang vor dem Wohnmobil verbracht.
Gegen 22:30 Uhr verziehen wir uns ins Schneckenhaus zurück.
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| Die Schlei bei Nacht |
Am nächsten Morgen erfahren wir, das der Bully das mit dem Dazwischenquetschen auch an anderen Stellen auf dem Platz (u.a. die Hauptzufahrtswege) probiert hat. Aber auch dort wurde er "verjagt". Bevor jetzt die Diskussion kommt, warum wir dies taten und ihn "verscheuchten":
1. haben wir für den Platz und die Infrastruktur eine Gebühr bezahlt. Der Fahrer erwähnte übrigens auch das er früh weiterfahren würde.
2. Mit einem Bully kann ich mich auch für eine Nacht am Straßenrand oder auf einem öffentlichen Parkplatz stehen.
3. Gibt es in Deutschland auch Vorschriften und diese besagen, das auf Stellplätzen zwischen den Fahrzeugen drei Meter Platz sein muss. Vor allem wegen eventuellem Feuer usw.
Nach diesem Vorfall geht es für uns ins Bett, denn morgen führt die Fahrt weiter nach Massholm.
Revivaltour an Nord- und Ostsee im Sommer:
-Teil 5- Die Halbinsel Holnis
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