Sonntag, 11.02.2018
Unser einziger Programmpunkt des heutigen Fastnachtsonntag findet erst um 13:00 Uhr statt, deshalb lassen wir es gemütlich angehen. Der Wecker klingelt das erste Mal um 08:00 Uhr und während Nadine aufsteht um zum duschen ins Servicehaus zu gehen, dreht sich Patrik noch einmal um. Gegen 09:00 Uhr erhebt auch er sich aus den Federn. Sein erster Weg führt ihn zur Rezeption, die bestellten Brötchen abholen. Heute sieht man die Berge, zumindest am Morgen. Beeindruckend, der Stellplatz liegt wie in einem Talkessel. Auch die weltberühmte Kandahar Abfahrt ist zu erkennen.
Im Wohnmobil hat Nadine bereits den Kaffee und die geliebten Hühnerhof Zenner Eier gekocht. Endlich das erste richtige Frühstück, nach der gestrigen Panne, in diesem Jahr.
Wir genießen das Frühstück und den Ausblick auf die Kandahar. Die ersten Skifahrer schwingen bereits den Berg hinab.
Unser einziger Programmpunkt des heutigen Fastnachtsonntag findet erst um 13:00 Uhr statt, deshalb lassen wir es gemütlich angehen. Der Wecker klingelt das erste Mal um 08:00 Uhr und während Nadine aufsteht um zum duschen ins Servicehaus zu gehen, dreht sich Patrik noch einmal um. Gegen 09:00 Uhr erhebt auch er sich aus den Federn. Sein erster Weg führt ihn zur Rezeption, die bestellten Brötchen abholen. Heute sieht man die Berge, zumindest am Morgen. Beeindruckend, der Stellplatz liegt wie in einem Talkessel. Auch die weltberühmte Kandahar Abfahrt ist zu erkennen.
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| weißblauer Himmel und Berge |
Im Wohnmobil hat Nadine bereits den Kaffee und die geliebten Hühnerhof Zenner Eier gekocht. Endlich das erste richtige Frühstück, nach der gestrigen Panne, in diesem Jahr.
Wir genießen das Frühstück und den Ausblick auf die Kandahar. Die ersten Skifahrer schwingen bereits den Berg hinab.
Das Spülen des Geschirrs wird mal ausnahmsweise nicht auf den Abend verschoben, denn den möchten wir eventuell im Sausalitos verbringen. Quasi als kleines, nachgeholtes Geburtstagsessen. Schließlich feierten wir beide unser Wiegenfest in den letzten vierzehn Tagen.
Der Bus zum Eibsee wartet nicht auf uns. Schnell verlassen wir den Platz und erreichen die Haltestelle. Der Bus benötigt für die Fahrt 25 Minuten. Dabei lernen wir auch das Örtchen Grainau (Ober- sowie Untergrainau und den Ortsteil Hammersbach) kennen.
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| Die Kapelle im Ortsteil Hammersbach |
Die Fahrtstrecke führt teilweise parallel zur bekannten Bayerischen Zugspitzbahn, eine Zahnradbahn hinauf zum Eibsee. Dort erwartet uns nicht nur der zugefrorene See, sondern auch der Zugspitzbahnbahnhof und die Talstation für die erst vor kurzem eröffnete neue Zugspitzseilbahn.
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| Die erst kürzlich eröffnetete neu Zugspitzseilbahn |
Damit wir nachher pünktlich wieder in Garmisch-Partenkirchen sind, gibt es nur einen kurzen Blick auf den Eibsee.
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| Sparchkurs gefällig? Das Wort Zugspitze in verschiedenen Sprachen |
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| Ein >Kleinod aus vergangenen Zeiten. Hier gabt es auch mal Filme und Dias |
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| Kurzer Blick zum Eibsee |
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| Patrik in einem modernen Waggon der Zugspitzbahn. Im Hintergrund ein Monitor wo Werbefilme usw. abliefen |
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| Umstieg in Grainau |
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| Baujahr 1950, ei wahres Schätzchen |
Auch an der Inneneinrichtung ist das Alter zu erkennen. Trotzdem hat der Zug ein gewisser Flair. Patrik fühlt sich irgendwie an die alten Bus- bzw. Bahnzeiten erinnert, mit den weich gepolsterten Sitze oder dem kleinen Tischchen.
Aber irgendwann ist diese Nostalgiefahrt zu Ende. Die Zugspitzbahn erreicht Garmisch-Partenkirchen.
Wir begeben uns in Richtung Fußgängerzone, denn dort findet das Faschingstreiben statt.
Entlang der Strecke stehen bereits jede Menge kostümierte Zuschauer. In der Nähe des Kurhauses, dort ist auch der Schlußpunkt, zumindest ist das unser Glauben, stellen wir uns hin.
Bereits von weiten ist Blasmusik zu hören. Der Maschkera Umzug nähert sich. Das gespannte Warten hat ein Ende. Bereits jetzt ist ersichtlich, das es überhaupt nichts mit unseren Umzügen zu tun hat. Die erste Fußgruppe ist traditionell mit den Maschera Masken und den entsprechenden Kostümen gekleidet.
Was verbirgt sich hinter dem Maschkera Treiben? Machkera ist eine traditionelle Verkleidung mit großen Holzlarven, die dem Brauchtum der Wintervertreibung entspringt. Teilweise werden auch die Maskenträger oder die Masken als Maschkera bezeichnet. Die Tradition gebietet, dass nur die Männer Maschkera gehen. Sie verstellen ihre Stimmen, wenn sie die Masken tragen; Ziel ist eine tatsächliche Unkenntlichmachung der Person. Dieser Brauch ist seit Jahrhunderten zwischen dem Sonntag nach Heilig Dreikönig und dem Faschingsdienstag in Mittenwald und anderen Orten im Werdenfelser Land üblich, wie z. B. Garmisch-Partenkirchen, Farchant und Grainau. Diese Zeit wird „Fosnocht“ genannt. Quelle: Wikipedia (Bitte Impressum beachten!)Sogenanntes Wurfmaterial in Form von Chips, Schokoriegel, Popcorn usw. sind nicht vorhanden. Stattdessen gehen sogenannte Angler, das sind Maschkera tragende Personen mit einen Stock und einer daran gebundenen Schnur an der ein Bonbon hängt, herum. Die Süßigkeit muss man sich angeln, die Schnur bewegt sich natürlich hin und her.
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| Ein sogenannter "Angler" |
Nicht nur das mit den Süßwaren ist anders als bei uns gewohnt. Nein auch die Motivwagen. Diese sind ebenso traditionell wie die Verkleidung. Viele sind wie eine Höhle gemacht und man kann während der Fahrt auf- bzw. absteigen. In unseren Augen der schönste traditonelle Wagen war eine sog. Weibermühle.
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| Hier darf sogar gerutscht werden |
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| Die beschriebene Weibermühle |
Die Akteure waren alle als Müller verkleidet. Auf der Straße sammelten sie die Frauen ein, welche dann kopfüber in die Mühle geschoben wurde. Passenderweise flog bei jedem Mahlvorgang Sägemehl durch die Luft. Übrigens gab es bei diesem Umzug nur je ein politischer (gegen Mobilfunkmasten) und ein Fantasywagen (Walt Disny Schloss plus die entsprechende Figuren). Wir warten die letzte Gruppe ab. Was aber für uns neu ist, ist das der Umzug vor dem Kurhaus sich erneut aufstellt und die Strecke wieder zurück marschiert.
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| Eine kleine Diaschau über den Maschkera Umzug |
Wir hingegen müssen uns aufwärmen gehen. Was liegt da näher, als ein Besuch im nahegelegenen Sausalitos. Der Weg führt uns direkt in das mexikanisch, amerikanische Restaurant. Wir beschließen kurzer Hand auch etwas zu essen, schließlich gilt es noch unsere Geburtstage zu feiern.
Schnell sind die Bestellungen erledigt, die georderten Getränke und Speisen vor uns auf dem Tisch. Aber irgendwie ist es anders als bei dem letzten Besuch. Trotz Fasching ist kaum Stimmung und damit auch Gäste in der "Bude". Die Musik passt heute ebenfalls nicht zu dem mexican Style des Restaurants.
Wir beschließen nach dem Essen zu zahlen und zurück nach Grainau zu fahren. Gesagt getan. Pünktlich erreichen wir die Bushaltestelle und damit auch den Bus.
Nach kurzer Fahrzeit hält der Bus am Campinglatz. Mit dem bereits gestern gekauften Bier machen wir es uns in der Dinette des Wohnmobiles gemütlich und lassen den Abend ausklngen.

















