Nachdem es im Mai bereits hieß: "Stig meets Hexentanz", testen wir an einem Wochenende im Oktober die Vorteile eines Wohnmobil bei einer Motorsportveranstaltung.
Dieses Mal gehen Sebastian und Patrik alleine auf Tour an den Nürburgring.
Der Nürburgring ist eine nach der Nürburg benannte Rennstrecke auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Adenau (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) in der Eifel und wurde am 18. Juni 1927 eingeweiht. Die ursprünglich insgesamt bis etwa 28 Kilometer lange „Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke“ war in ihrer Urform bis 1982 in Betrieb. Der Nürburgring ist die längste permanente Rennstrecke der Welt.
1984 wurde im Bereich der Start-und-Ziel-Schleife und der Südschleife die zu dieser Zeit „modernste und sicherste Grand-Prix-Strecke der Welt“ eröffnet. Die damals 4,5 Kilometer lange GP-Strecke wurde direkt an die 20,8 Kilometer lange Nordschleife angebunden. Beide Teilstrecken können zu einem 26 Kilometer langen Gesamtkurs zusammengefasst werden, der jedoch nur in abgeänderter Form für Rennen benutzt wird: Bei VLN-Rennen ohne die Müllenbachschleife (24,433 Kilometer), beim 24-Stunden-Rennen ohne die Mercedes-Arena (25,378 Kilometer). Weiterhin kann die Grand-Prix-Strecke in den Sprint-Circuit (kurze Variante) und den Müllenbach-Circuit (südlicher Teil der Strecke) unterteilt werden.
Im Zuge des Projekts Nürburgring 2009 wurde ab 2007 in rund zweijähriger Bauzeit ein großes Freizeitzentrum mit Achterbahn, Einkaufszentrum, Kneipenviertel, Hotel und Feriendorf in unmittelbarer Nähe der Rennstrecke errichtet.
Nachdem die Nürburgring GmbH im Sommer 2012 Insolvenz angemeldet hatte, wurde die Strecke zum 1. Januar 2015 an den Autoteilezulieferer Capricorn verkauft.Seit Ende Oktober 2014 hält der russische Milliardär Wiktor Charitonin durch die NR Holding zwei Drittel der Anteile am Nürburgring. Er hat damit die Capricorn-Anteile übernommen. Ein weiteres Drittel gehört weiterhin Getspeed.(Quelle: Wikipedia (Bitte Impressum beachten!))
Nadine bleibt zu Hause, da sie sich nicht so sehr für den Motorsport interessiert.
Auf dem Plan stehen folgende zwei Veranstaltungen:
Bevor es aber Freitags an den "Ring" geht heißt es erstmal das Wohnmobil für solch ein Wochenende vorzubereiten.
Der Nürburgring ist eine nach der Nürburg benannte Rennstrecke auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Adenau (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) in der Eifel und wurde am 18. Juni 1927 eingeweiht. Die ursprünglich insgesamt bis etwa 28 Kilometer lange „Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke“ war in ihrer Urform bis 1982 in Betrieb. Der Nürburgring ist die längste permanente Rennstrecke der Welt.
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| Streckenkarte Nürburgring |
1984 wurde im Bereich der Start-und-Ziel-Schleife und der Südschleife die zu dieser Zeit „modernste und sicherste Grand-Prix-Strecke der Welt“ eröffnet. Die damals 4,5 Kilometer lange GP-Strecke wurde direkt an die 20,8 Kilometer lange Nordschleife angebunden. Beide Teilstrecken können zu einem 26 Kilometer langen Gesamtkurs zusammengefasst werden, der jedoch nur in abgeänderter Form für Rennen benutzt wird: Bei VLN-Rennen ohne die Müllenbachschleife (24,433 Kilometer), beim 24-Stunden-Rennen ohne die Mercedes-Arena (25,378 Kilometer). Weiterhin kann die Grand-Prix-Strecke in den Sprint-Circuit (kurze Variante) und den Müllenbach-Circuit (südlicher Teil der Strecke) unterteilt werden.
Im Zuge des Projekts Nürburgring 2009 wurde ab 2007 in rund zweijähriger Bauzeit ein großes Freizeitzentrum mit Achterbahn, Einkaufszentrum, Kneipenviertel, Hotel und Feriendorf in unmittelbarer Nähe der Rennstrecke errichtet.
Nachdem die Nürburgring GmbH im Sommer 2012 Insolvenz angemeldet hatte, wurde die Strecke zum 1. Januar 2015 an den Autoteilezulieferer Capricorn verkauft.Seit Ende Oktober 2014 hält der russische Milliardär Wiktor Charitonin durch die NR Holding zwei Drittel der Anteile am Nürburgring. Er hat damit die Capricorn-Anteile übernommen. Ein weiteres Drittel gehört weiterhin Getspeed.(Quelle: Wikipedia (Bitte Impressum beachten!))
Nadine bleibt zu Hause, da sie sich nicht so sehr für den Motorsport interessiert.
Auf dem Plan stehen folgende zwei Veranstaltungen:
- VLN Langstreckenrennen (Bitte Impressum beachten!), hier befinden sich bis zu 190 Autos unterschiedlicher Modifikationsgrade, Hubraum- und Antriebsklassen gleichzeitig im Rennen, auf der Nordschleife am Streckenabschnitt "Brünnchen"
- Nürburgring-Driftcup (Bitte Impressum beachten!) in der Mühlenbachschleife auf der Grand Prix Strecke
Bevor es aber Freitags an den "Ring" geht heißt es erstmal das Wohnmobil für solch ein Wochenende vorzubereiten.
Die Planung und Vorbereitung Als Patrik ungefähr so alt wie Sebastian war, hatte er das Glück auch schon Rennluft am Nürburgring zu schnuppern. Damals ging es ebenfalls, mit den Eltern und einer handvoll weiteren Bekannten, zum Campen an die geschichtsträchtige Rennstrecke in der Eifel. Nur natürlich nicht so glamurös wie heute mit dem Wohnmobil, sondern mit einem Anhänger und einigen Zelten. Statt Bett hieß es schlafen auf der Luftmatratze und anstatt dem Kühlschrank kamen große Kunststoffkühlboxen mit. Das Bier wurde dank den damaligen Verschlüssen (was ein platzen verhinderte, heute bitte nicht mehr nachmachen ==> Explosionsgefahr!) tiefgekühlt und diente als Kühlakku für die Würste und die Steaks.
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| Dosenverschluß früher |
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| unser Taschenfass |
Heute sieht das alles anders aus, gegen die Kälte sowie die Nässe hilft die Gasheizung oder die Markise. Gegrillt wird mit dem Holzkohlegrill. Die Getränke werden mit dem Grillgut im Kühlschrank verstaut. Ganz und gar vergessen haben wir die Aufbackbrötchen mit dem Omnia Ofen. Damit ist selbst für das Frühstück warme Brötchen eine Option. Das Duschen wurde nicht so ernst genommen in den 1980er Jahren, ein Wasserkanister, der täglich auf den Toiletten (heimlich, da sonst Geld kassiert wurde) aufgefüllt wurde, reichte zur Katzenwäsche. Früher war doch nicht alles besser ;-).
Zurück in die Gegenwart. Ob wir was vergessen haben, fällt garantiert am "Ring" auf.
Anreise
Da Patrik am Freitag, 20. Oktober, noch arbeiten muss, macht er um 18 Uhr frei. Eilig geht es in die heimische Einfahrt, dort wartet bereits der geliebte Stig auf die Mitreisenden. Wie bereits erwähnt, bleibt Nadine zu Hause. Noch die fehlenden Lebensmittel eingeräumt und schon macht sich Patrik auf den Weg.
Nächster Halt: Sebastian. Der wartet bereits mit seinen Klamotten vor der Tür. Ruckzuck ist auch dort alles verladen.
Ab jetzt heißt es: " Abenteuer Nürburgring oder Stig meets Motorsport"
Da Patrik am Freitag, 20. Oktober, noch arbeiten muss, macht er um 18 Uhr frei. Eilig geht es in die heimische Einfahrt, dort wartet bereits der geliebte Stig auf die Mitreisenden. Wie bereits erwähnt, bleibt Nadine zu Hause. Noch die fehlenden Lebensmittel eingeräumt und schon macht sich Patrik auf den Weg.
Nächster Halt: Sebastian. Der wartet bereits mit seinen Klamotten vor der Tür. Ruckzuck ist auch dort alles verladen.
Ab jetzt heißt es: " Abenteuer Nürburgring oder Stig meets Motorsport"
Bereits im Vorfeld beschäftigte sich Patrik mit dem Stellplatz. Auf der HP der Nürburgring GmbH (Bitte Impressum beachten!) wird der offizielle Campingplatz erwähnt. Ein Übernachten bzw. Campieren rund um den Ring ist laut der Seite verboten.
Gegen den Campingplatz sprechen die Preise, die Ausstattung und die Entfernung zur sog. Nordschleife. Bereits 2007 haben wir den besagten Platz kennen, aber nicht lieben gelernt.
Beim recherchieren in diversen Foren fiel Patrik aber auch der Parkplatz am Streckenabschnitt "Brünnchen" auf. Dort waren immer auf den Bilder Womos und Wohnwagen zu sehen.
Was liegt da näher dorthin zu fahren um sich umzusehen.
Gegen 19 Uhr wird das Navi auf "Parkplatz Brünnchen" einprogrammiert. In knapp zwei Stunden soll das Ziel erreicht sein.
Pünktlich wie vom Navigationsgerät vorausgesagt erreichen wir das "Brünnchen". Am Anfang des Parkplatzes steht Security. "Also doch Campieren verboten", schießt es Patrik durch den Kopf. Kurz die Fenster per Knopfdruck geöffnet. Die Sec-Mitarbeiter kassieren 5 € und wir erhalten einen Parkschein, der für die morgige Veranstaltung gültig ist.
Zuerst geht es über den Parkplatz. Natürlich sind die guten Punkte bereits durch Camper in jeglicher Art belegt. In Höhe der Einfahrt stellen wir unser Womo auf eine Freifläche.
Sebastian kontrolliert das auffahren auf die Keile. Perfekt. In Teamarbeit wird das Wohnmobil hergerichtet. Nach kurzer Zeit liegen die ersten Würste auf dem Lotusgrill.
Gemütlich sitzen Vater und Sohn unter der Markise und genießen den Abend. Schon jetzt merken wir, das uns ein Vorzelt als Kälteschutz fehlt. Beim nächsten Besuch geht der Pavillon und der Gas-Heizstrahler mit.
Die Luft ist geschwängert von lauter Musik, Geräuschen von Notstromaggregate und natürlich Grillgerüche. Trotz alledem hat diese Art des Campings irgendetwas.
Bereits gegen 23:30 Uhr fallen wir müde ins Bett. Mal abwarten was uns morgen noch hier am "Brünnchen" erwartet.
Eine kleine Randnotiz: Natürlich gibt es keine Nachtruhe, aber spätestens um 03 Uhr in der Nacht gehen nach und nach die Aggregate aus und die Musik wird abgeschaltet.
Samstag, 20.10.2017
Das eigentliche VLN Rennen startet erst um 12:00 Uhr. Dadurch haben wir heute morgen Zeit. Der Tag beginnt deshalb ohne Wecker. Gegen halb neun werden die Bettdecken gelüftet. Das Frühstück ist schnell zubereitet. Von gestern ist noch ein wenig Flutes übrig. Dieses wandert zum aufbacken in den Omnia. Parallel kocht das Wasser für das wichtigste an diesem Morgen: Kaffee. Noch ein paar bunte Discountereier und Rohesserwürstchen, fertig ist die erste Mahlzeit.
Auf der Rennstecke läuft bereits das Qualifying zur Ermittlung der Startaufstellung. Das heißt das Team welches die schnellste Runde fährt, startet nach das Rennen von der ersten Stelle (sog. Pole Position). Der zweitschnellste von der zweiten Position usw.
Beim Blick aus den Fesnster bemerken wir, das der gewählte Platz nicht der schlechteste ist. Ein Teil der Strecke ist in unserem Blickfeld. Motorgeheule und Rennwagen in Sichtweite zum Frühstück. Top!
Irgendwie zieht es Sebastian und Patrik trotzdem an die Rennstrecke. Das schmutzige Geschirr wandert zu dem anderen von gestern Abend in die Spüle. Noch sind genügend Teller für eine Mahlzeit vorhanden.
Schnell andere, warme, Kleidung an den Leib und es kann losgehen. Ab jetzt heißt es Motorsport live. Bis zum Ende des Qualifying bleiben wir in der Nähe vom Wohnmobil. Jetzt kommt ein weiterer Vorteil des Wohnmobiles: die Pause wird von uns zum Aufwärmen genutzt. Die Heizung auf volle Pulle und innerhalb kürzester Zeit ist es richtig kuschelig in unserem Schneckenhaus auf vier Rädern.
Pünktlich zum Start gehen wir mit den Stühlen bewaffnet zur Rennstrecke. Dieses Mal allerdings an eine andere Stelle. Natürlich sind dort auch viele weitere Zuschauer Ort. Trotzdem finden wir einen Topplatz zum sitzen. Einige Zuschauer haben Gewebe-Planen als Wind- und Kälteschutz gespannt.
Auch eine tolle Idee, die auf unsere Agenda wandert. Andere halten tragbare DVBT Bildschirme in der Hand, da das Rennen nicht nur im Internet gestreamt, sondern auch als Service für die Ringbesucher so übertragen (altes DVBT System!) wird. Vielleicht auch für uns interessant. Die Hardware dafür ist vorhanden. Eine Überlegung ist es auf jeden Fall wert.
Die Einführungsrunde beginnt. Noch einmal besteht die Möglichkeit die diversen Fahrzeuge in normaler Geschwindigkeit zu sehen. In drei verschiedenen Phasen fahren sie an uns vorbei. Tolle Stimmung bei den Zuschauern, hier wir Motorsport gelebt.
Wer mehr über das bzw. die anderen Rennen dieser Serie erfahren möchte, dem empfehlen wir die VLN Homepage (Bitte Impressum beachten!). Auch auf YouTube gibt es interessante Videos.
Hier das von unserem besuchten Rennen.
Pünktlich um 16 Uhr ist das Rennen um. Die Tagesgäste machen sich auf den Weg nach Hause. Der Rest bleibt noch für eine Nacht. Und wieder heißt es Party aus den diversen Bereichen.
Patrik und Sebastian spülen das schmutzige Geschirr, danach ist erstmal Sportschau im Fernsehen angesagt. Doch was ist das? Ein klack und das Wohnmobil ist dunkel. Verdammt, die Stromversorgung ist zusammengebrochen. Bei unserem Besuch zwischen dem Rennen haben wir die Heizung auf 5 hochgedreht und vergessen sie wieder herunterzuregulieren. Deswegen war es auch vorhin so mollig "heiß". Dadurch hat aber auch das Gebläse auf höchster Stufe gestanden und dementsprechend die Batterie "leergesaugt". Nächster Punkt auf der Nürburgringbesuchsagenda: Notstromaggregat und Solarpanel!
Ab jetzt ist Strom sparen angesagt. Zum Glück haben wir batteriebetriebene Lampen ebenfalls an Bord und zum Abendessen gibt's Gegrilltes vom Lotusgrill.
Apropos Abendessen. Damit es uns so ohne Strom nicht langweilig wird gehen wir hinaus und werfen den Grill an. Aber was passiert danach. Zum draußen sitzen ist es definitiv im Oktober zu kalt. Ein weiterer Punkt auf der bekannten Agenda: Pavillon und Gasheizstrahler!
Irgendwann sind die Würstchen fertig und aufgegessen. Wir beschließen bereits um 22 Uhr zu Bett zu gehen. Die Partys rund um uns sind am laufen. Was haben wir für einen geruhsame Schlaf nicht an Bord? Natürlich nichts. Deshalb wird die Agenda oder ab sofort wird sie "Packliste Nürburgring" genannt erweitert, nämlich um Ohropax.
Mit Kissen auf den Ohren klappt das mit dem Schlafen doch. Na gut geruhsam ist anders.
Sonntag, 21.10.2017
Der letzte Tag am Ring bricht für uns an. Natürlich mit dem Frühstück. Und wie immer wenn es keine Brötchen käuflich zu erwerben gibt, mit den von uns geliebten Aufbackrohlinge sowie den schon oft erwähnten Omnia Ofen.
Da ja bekanntlich nur die zwei Männer on Tour sind, kommt nur Salami, Käse und hartgekochten Eier als Brotbelag auf den Tisch. Nebenbei gibt es auch frischer Kaffee. Der Tag kann beginnen.
Bevor es nach dem Frühstück weiter geht, wir bleiben noch ein wenig am Ring, sehen wir uns die sog. Touristenfahrten auf der Nordschleife an. Wenn keine Rennveranstaltungen oder Testfahrten stattfinden, wird die Strecke, wie es seit der Eröffnung 1927 Tradition ist, abends und an Wochenenden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (sogenannte Touristenfahrten).
Jedes straßenzugelassene Kraftfahrzeug, das wie bei Kraftfahrstraßen erforderlich eine bauartbedingte Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h erreicht, darf eine Runde fahren. Die Zufahrt von Reisebussen und ähnlichen Fahrzeugen ist allerdings inzwischen beschränkt. Außerdem gelten die Straßenverkehrs-Ordnung, die Fahrzeug-Zulassungsverordnung und eine zusätzliche, überwachte Beschränkung des Schalldruckpegels auf 95 dB(A). Fahrzeuge mit roten Nummernschildern und Fahrzeuge, die lauter als 95 dB(A) sind, dürfen die Strecke nicht befahren. Motorradfahrer müssen Schutzkleidung tragen.
Die Nordschleife ist dabei verkehrsrechtlich gesehen keine Rennstrecke, sondern öffentlicher Verkehrsraum mit dem Status einer mautpflichtigen Kraftfahrstraße. Es gilt das Rechtsfahrgebot sowie das Verbot, rechts zu überholen. Das Befahren der Ideallinie in Gegenwart anderer bleibt den Teilnehmern von Rennen und anderen geschlossenen Veranstaltungen vorbehalten. Da die Strecke nicht durch geschlossene Ortschaften führt, gilt zwar keine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung, aber im Bereich der Ein- bzw. Ausfahrten sowie der Ortschaften Nürburg und Breidscheid wurden aus Sicherheits- und Lärmschutzgründen Tempolimits ausgewiesen.
Eine Runde über den Ring kostet ca. 30 €. Leider gibt es eine Gesantgewichtbegrenzung. Dadurch ist eine Fahrt mit unserem Wohnmobil nicht möglich. Weitere Infos gibt es u.a. hier (Bitte Impressum beachten!).
Wir schauen noch ein wenig den tollkühnen Fahrer zu, bevor wir weiterfahren.
Der Besuch eines weiterem Rennen steht für uns noch an. Dieses findet auf einem Teil der sogenannten Grand Prix Strecke, in der Mühlenbachschleife statt. Es ist der letzte Durchgang des Nürburgring Drift Cup (Bitte Impressum beachten!). Die Veranstaltung sehen wir uns bis zum Schluß an. Für Motorsport Fans ebenfalls eine interessante Rennserie.
Nebenbei sehen wir auf einem weiteren Streckenabschnitt die Touristenfahrer aber leider auch Abschlepp- und Rettungswagen. Das bedeutet wiederum, das der ein oder andere Tourist verunfallt ist.
Gegen 17:00 Uhr treten wir die Rückreise an und erreichen um 19 Uhr die heimische Einfahrt.
Ein tolles, wiederholungswürdige Wochenende geht zu Ende.
Übrigens, während wir diesen Bericht schreiben, sitzen wir erneut am Ring und sehen uns denn ersten VLN Lauf für das Jahr 2018 ein. Der Blogbeitrag wird garantiert auch demnächst dazu zu Papier gebracht.
Gegen den Campingplatz sprechen die Preise, die Ausstattung und die Entfernung zur sog. Nordschleife. Bereits 2007 haben wir den besagten Platz kennen, aber nicht lieben gelernt.
Beim recherchieren in diversen Foren fiel Patrik aber auch der Parkplatz am Streckenabschnitt "Brünnchen" auf. Dort waren immer auf den Bilder Womos und Wohnwagen zu sehen.
Was liegt da näher dorthin zu fahren um sich umzusehen.
Gegen 19 Uhr wird das Navi auf "Parkplatz Brünnchen" einprogrammiert. In knapp zwei Stunden soll das Ziel erreicht sein.
Pünktlich wie vom Navigationsgerät vorausgesagt erreichen wir das "Brünnchen". Am Anfang des Parkplatzes steht Security. "Also doch Campieren verboten", schießt es Patrik durch den Kopf. Kurz die Fenster per Knopfdruck geöffnet. Die Sec-Mitarbeiter kassieren 5 € und wir erhalten einen Parkschein, der für die morgige Veranstaltung gültig ist.
Zuerst geht es über den Parkplatz. Natürlich sind die guten Punkte bereits durch Camper in jeglicher Art belegt. In Höhe der Einfahrt stellen wir unser Womo auf eine Freifläche.
Sebastian kontrolliert das auffahren auf die Keile. Perfekt. In Teamarbeit wird das Wohnmobil hergerichtet. Nach kurzer Zeit liegen die ersten Würste auf dem Lotusgrill.
Gemütlich sitzen Vater und Sohn unter der Markise und genießen den Abend. Schon jetzt merken wir, das uns ein Vorzelt als Kälteschutz fehlt. Beim nächsten Besuch geht der Pavillon und der Gas-Heizstrahler mit.
Die Luft ist geschwängert von lauter Musik, Geräuschen von Notstromaggregate und natürlich Grillgerüche. Trotz alledem hat diese Art des Campings irgendetwas.
Bereits gegen 23:30 Uhr fallen wir müde ins Bett. Mal abwarten was uns morgen noch hier am "Brünnchen" erwartet.
Eine kleine Randnotiz: Natürlich gibt es keine Nachtruhe, aber spätestens um 03 Uhr in der Nacht gehen nach und nach die Aggregate aus und die Musik wird abgeschaltet.
Samstag, 20.10.2017
Das eigentliche VLN Rennen startet erst um 12:00 Uhr. Dadurch haben wir heute morgen Zeit. Der Tag beginnt deshalb ohne Wecker. Gegen halb neun werden die Bettdecken gelüftet. Das Frühstück ist schnell zubereitet. Von gestern ist noch ein wenig Flutes übrig. Dieses wandert zum aufbacken in den Omnia. Parallel kocht das Wasser für das wichtigste an diesem Morgen: Kaffee. Noch ein paar bunte Discountereier und Rohesserwürstchen, fertig ist die erste Mahlzeit.
Auf der Rennstecke läuft bereits das Qualifying zur Ermittlung der Startaufstellung. Das heißt das Team welches die schnellste Runde fährt, startet nach das Rennen von der ersten Stelle (sog. Pole Position). Der zweitschnellste von der zweiten Position usw.
Beim Blick aus den Fesnster bemerken wir, das der gewählte Platz nicht der schlechteste ist. Ein Teil der Strecke ist in unserem Blickfeld. Motorgeheule und Rennwagen in Sichtweite zum Frühstück. Top!
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| Rund ums "Brünnchen" |
Irgendwie zieht es Sebastian und Patrik trotzdem an die Rennstrecke. Das schmutzige Geschirr wandert zu dem anderen von gestern Abend in die Spüle. Noch sind genügend Teller für eine Mahlzeit vorhanden.
Schnell andere, warme, Kleidung an den Leib und es kann losgehen. Ab jetzt heißt es Motorsport live. Bis zum Ende des Qualifying bleiben wir in der Nähe vom Wohnmobil. Jetzt kommt ein weiterer Vorteil des Wohnmobiles: die Pause wird von uns zum Aufwärmen genutzt. Die Heizung auf volle Pulle und innerhalb kürzester Zeit ist es richtig kuschelig in unserem Schneckenhaus auf vier Rädern.
Pünktlich zum Start gehen wir mit den Stühlen bewaffnet zur Rennstrecke. Dieses Mal allerdings an eine andere Stelle. Natürlich sind dort auch viele weitere Zuschauer Ort. Trotzdem finden wir einen Topplatz zum sitzen. Einige Zuschauer haben Gewebe-Planen als Wind- und Kälteschutz gespannt.
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| Auch ab sofort in unserem Fundus: Planen als Windschutz |
Die Einführungsrunde beginnt. Noch einmal besteht die Möglichkeit die diversen Fahrzeuge in normaler Geschwindigkeit zu sehen. In drei verschiedenen Phasen fahren sie an uns vorbei. Tolle Stimmung bei den Zuschauern, hier wir Motorsport gelebt.
Wer mehr über das bzw. die anderen Rennen dieser Serie erfahren möchte, dem empfehlen wir die VLN Homepage (Bitte Impressum beachten!). Auch auf YouTube gibt es interessante Videos.
Hier das von unserem besuchten Rennen.
Pünktlich um 16 Uhr ist das Rennen um. Die Tagesgäste machen sich auf den Weg nach Hause. Der Rest bleibt noch für eine Nacht. Und wieder heißt es Party aus den diversen Bereichen.
Patrik und Sebastian spülen das schmutzige Geschirr, danach ist erstmal Sportschau im Fernsehen angesagt. Doch was ist das? Ein klack und das Wohnmobil ist dunkel. Verdammt, die Stromversorgung ist zusammengebrochen. Bei unserem Besuch zwischen dem Rennen haben wir die Heizung auf 5 hochgedreht und vergessen sie wieder herunterzuregulieren. Deswegen war es auch vorhin so mollig "heiß". Dadurch hat aber auch das Gebläse auf höchster Stufe gestanden und dementsprechend die Batterie "leergesaugt". Nächster Punkt auf der Nürburgringbesuchsagenda: Notstromaggregat und Solarpanel!
Ab jetzt ist Strom sparen angesagt. Zum Glück haben wir batteriebetriebene Lampen ebenfalls an Bord und zum Abendessen gibt's Gegrilltes vom Lotusgrill.
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| Party rund ums Brünnchen |
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| Selfie an der Strecke |
Apropos Abendessen. Damit es uns so ohne Strom nicht langweilig wird gehen wir hinaus und werfen den Grill an. Aber was passiert danach. Zum draußen sitzen ist es definitiv im Oktober zu kalt. Ein weiterer Punkt auf der bekannten Agenda: Pavillon und Gasheizstrahler!
Irgendwann sind die Würstchen fertig und aufgegessen. Wir beschließen bereits um 22 Uhr zu Bett zu gehen. Die Partys rund um uns sind am laufen. Was haben wir für einen geruhsame Schlaf nicht an Bord? Natürlich nichts. Deshalb wird die Agenda oder ab sofort wird sie "Packliste Nürburgring" genannt erweitert, nämlich um Ohropax.
Mit Kissen auf den Ohren klappt das mit dem Schlafen doch. Na gut geruhsam ist anders.
Sonntag, 21.10.2017
Der letzte Tag am Ring bricht für uns an. Natürlich mit dem Frühstück. Und wie immer wenn es keine Brötchen käuflich zu erwerben gibt, mit den von uns geliebten Aufbackrohlinge sowie den schon oft erwähnten Omnia Ofen.
Da ja bekanntlich nur die zwei Männer on Tour sind, kommt nur Salami, Käse und hartgekochten Eier als Brotbelag auf den Tisch. Nebenbei gibt es auch frischer Kaffee. Der Tag kann beginnen.
Bevor es nach dem Frühstück weiter geht, wir bleiben noch ein wenig am Ring, sehen wir uns die sog. Touristenfahrten auf der Nordschleife an. Wenn keine Rennveranstaltungen oder Testfahrten stattfinden, wird die Strecke, wie es seit der Eröffnung 1927 Tradition ist, abends und an Wochenenden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (sogenannte Touristenfahrten).
Jedes straßenzugelassene Kraftfahrzeug, das wie bei Kraftfahrstraßen erforderlich eine bauartbedingte Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h erreicht, darf eine Runde fahren. Die Zufahrt von Reisebussen und ähnlichen Fahrzeugen ist allerdings inzwischen beschränkt. Außerdem gelten die Straßenverkehrs-Ordnung, die Fahrzeug-Zulassungsverordnung und eine zusätzliche, überwachte Beschränkung des Schalldruckpegels auf 95 dB(A). Fahrzeuge mit roten Nummernschildern und Fahrzeuge, die lauter als 95 dB(A) sind, dürfen die Strecke nicht befahren. Motorradfahrer müssen Schutzkleidung tragen.
Die Nordschleife ist dabei verkehrsrechtlich gesehen keine Rennstrecke, sondern öffentlicher Verkehrsraum mit dem Status einer mautpflichtigen Kraftfahrstraße. Es gilt das Rechtsfahrgebot sowie das Verbot, rechts zu überholen. Das Befahren der Ideallinie in Gegenwart anderer bleibt den Teilnehmern von Rennen und anderen geschlossenen Veranstaltungen vorbehalten. Da die Strecke nicht durch geschlossene Ortschaften führt, gilt zwar keine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung, aber im Bereich der Ein- bzw. Ausfahrten sowie der Ortschaften Nürburg und Breidscheid wurden aus Sicherheits- und Lärmschutzgründen Tempolimits ausgewiesen.
Eine Runde über den Ring kostet ca. 30 €. Leider gibt es eine Gesantgewichtbegrenzung. Dadurch ist eine Fahrt mit unserem Wohnmobil nicht möglich. Weitere Infos gibt es u.a. hier (Bitte Impressum beachten!).
Wir schauen noch ein wenig den tollkühnen Fahrer zu, bevor wir weiterfahren.
Der Besuch eines weiterem Rennen steht für uns noch an. Dieses findet auf einem Teil der sogenannten Grand Prix Strecke, in der Mühlenbachschleife statt. Es ist der letzte Durchgang des Nürburgring Drift Cup (Bitte Impressum beachten!). Die Veranstaltung sehen wir uns bis zum Schluß an. Für Motorsport Fans ebenfalls eine interessante Rennserie.
Nebenbei sehen wir auf einem weiteren Streckenabschnitt die Touristenfahrer aber leider auch Abschlepp- und Rettungswagen. Das bedeutet wiederum, das der ein oder andere Tourist verunfallt ist.
Gegen 17:00 Uhr treten wir die Rückreise an und erreichen um 19 Uhr die heimische Einfahrt.
Ein tolles, wiederholungswürdige Wochenende geht zu Ende.
Übrigens, während wir diesen Bericht schreiben, sitzen wir erneut am Ring und sehen uns denn ersten VLN Lauf für das Jahr 2018 ein. Der Blogbeitrag wird garantiert auch demnächst dazu zu Papier gebracht.
















