Die Nacht auf See endet für uns um 07:30 Uhr MESZ. In knapp zwei Stunden heißt es "Land in Sicht". Das Frühstück lassen wir ausfallen und holen es später in Amsterdam nach. Jetzt heißt es alles zusammenpacken, um schneller an Land zu kommen.
Wir gehen noch ein letztes Mal nach draußen. Die Fähre legt nicht direkt in Amsterdam an, sondern in IJmuiden, einem Ortsteil der niederländischen Gemeinde Velsen in der Provinz Nordholland. Mit 30.446 Einwohnern (Stand 2005) ist es der größte Ortsteil, in dem sich auch das Rathaus befindet. IJmuiden liegt südlich der Einfahrt des Nordseekanals, der die offene Nordsee mit der Bucht IJ und somit den Hafen von Amsterdam auf direktem Wege verbindet. Hier wird an den Schleusenkammern der Amsterdamer Pegel gemessen.
Der Ort ist ein wichtiger Fischereihafen und ein Versorgungshafen für die niederländischen Bohrinseln, und seit 2007 betreibt die Fährgesellschaft DFDS hier die Fährverbindung zwischen IJmuiden und Newcastle im Nordosten Englands. Im Hafen befindet sich ein aus dem Zweiten Weltkrieg stammender Torpedobunker.
Die Hafeneinfahrt von Ijmuiden ist bereits in Sichtweite. Wir nähern uns der Endstation unserer "Mini-Kreuzfahrt". Über den Lautsprecher bedankt sich der Kapitän und seine Crew bei den Gästen. Das heißt für uns, wir gehen in die Kabine und nehmen unsere Sachen raus. Ab jetzt ist erneut Warten angesagt. Die Ausfahrt von der Fähre geht genauso geordnet von statten wie die gestrige Einfahrt in Newcastle. Zuerst fahren die LKWs, danach gehen die Reisegruppen von Bord. Diese werden von ihren Bussen bereits an der Ausfahrt erwartet.
Bevor die Wohnmobile an der Reihe sind, dürfen die PKWs hinunter. Um 10:00 Uhr sitzt Patrik startklar hinter dem Lenkrad. Sebastian dreht noch schnell die Gashähne auf und resettet die Truma DuoControll CS, während Nadine die Lebensmittel im Kühlschrank verräumt.
Keine 15 Minuten haben wir die Ausweiskontrolle sowie das Hafengelände hinter uns gelassen und rollen in Richtung Amsterdam. Achtung: Ab jetzt herrscht wieder Rechtsverkehr!
Das Ziel ist der Stellplatz CityCamp.
Nach nicht einmal 30 Minuten Fahrt ist dieser erreicht. Eigentlich ist es nur ein großer, eingezäunter Schotterparkplatz auf dem Gelände der ehemaligen NDSM Werft.
Wir erwarten reges Treiben rund um den Stellplatz. In so einer Schiffswerft ist doch immer etwas zu tun oder jemand am Arbeiten. Ob wir da in Ruhe schlafen können? Das waren damals einige unserer Gedanken als es um die Planung und die Übernachtung in Amsterdam ging. Aber so ist es leider nicht.
Quelle der nachfolgende Information: https://www.amsterdam-blog.de/sightseeing/stadtviertel/ndsm-werft/ (Bitte Impressum beachten!)
In den 1950er-Jahren lag hier, auf einer Insel im IJ, einmal die größte Schiffswerft Europas namens Nederlandsche Scheepsbouw Maatschappij (NDSM). Gebaut wurden vor allem Fracht- und Passagierschiffe, später waren es Tanker. Überall wurde gebohrt, gehämmert, gesägt. Im Jahr 1984 ging die Werft pleite; das geräuschvolle Treiben verstummte. (Quelle: amsterdam-blog.de (Bitte Impressum beachten!))
Heute sieht es rund um das ehemalige Werftgelände ganz anders aus. Es ist ein alternatives Viertel entstanden. Dort befinden sich u.a. Ateliers, Sitz von Start-Up Unternehmen, diverse Gastronomiebetriebe aber auch Hotels wie das Doubletree by Hilton oder das besondere Botel (ein Boot als Hotel).
Am Tor zum Stellplatz empfängt uns bereits der Betreiber. Um auf das Gelände zu gelangen benötigt man eine Karte. Diese wird uns, nachdem wir 25 € Stellplatzgebühr bezahlt haben, ausgehändigt. Sollte der Platzwart nicht anwesend sein, besteht die Möglichkeit an einem Automaten einzuchecken. Ab jetzt heißt es 24 Stunden Amsterdam erleben. Der Betreiber begleitet uns mit dem Fahrrad zu unserem Stellplatz.
Wir richten das Wohnmobil aus und frühstücken erstmal. Das leckere Brot von gestern wandert ebenso wie Sandwichtoast sowie Kuchen auf den Tisch.
Wir sind gestärkt für den Tag. Um vom Stellplatz ins Zentrum zu gelangen befindet sich fußläufig (ca. zehn Minuten) eine kostenlose Fähre. Diese fährt alle 15 Minuten zur Centraal Station, dem Bahnhof von Amsterdam.
Ab jetzt strömen die Menschen in alle Richtungen. Nachdem wir fast eineinhalb Wochen in den abgelegenen Ecken Schottlands waren, sind wir so ein Stress nicht mehr gewöhnt.
Lange Rede kurzer Sinn. Uns gefiel Amsterdam gar nicht. Überall war es laut, teuer und schmutzig. Eine Staftrundfahrt ob zu Lande mit dem Bus oder zu Wasser mit dem Schiff sollte uns um die 21 € pro Nase kosten. Nein definitiv nicht.
Selbst an den Grachten finden wir kein lauschiges Plätzchen.
Bereits um 16:00 Uhr sind wir wieder am Stellplatz zurück. Nach diesem Stadtrundgang steht fest: Nie wieder Amsterdam!
Das einzige Positive war für uns: für das morgige Frühstück haben wir eine Bäckerei gefunden und ein Brot gekauft.
Gegen Abend machen sich Patrik und Sebastian auf den Weg das Szeneviertel "NDSM Werft" zu erkunden um noch ein Bier zu trinken. Mit dem Norderlicht Cafe finden sie eine Kneipe mit Live Musik.
Gemütlich werden zwei Leffe getrunken und über die vergangenen zwei Wochen geredet.
Um 22:00 Uhr sitzen wir wieder gemeinsam im Wohnmobil. Nadine geht allmählich zu Bett während die zwei Männer noch ein wenig in die Glotze starren.
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| Letzte Stunden auf See |
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| Der eine schläft, |
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| die Anderen machen blöde Selfies |
Wir gehen noch ein letztes Mal nach draußen. Die Fähre legt nicht direkt in Amsterdam an, sondern in IJmuiden, einem Ortsteil der niederländischen Gemeinde Velsen in der Provinz Nordholland. Mit 30.446 Einwohnern (Stand 2005) ist es der größte Ortsteil, in dem sich auch das Rathaus befindet. IJmuiden liegt südlich der Einfahrt des Nordseekanals, der die offene Nordsee mit der Bucht IJ und somit den Hafen von Amsterdam auf direktem Wege verbindet. Hier wird an den Schleusenkammern der Amsterdamer Pegel gemessen.
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| IJmuiden (Amsterdam) voraus |
Der Ort ist ein wichtiger Fischereihafen und ein Versorgungshafen für die niederländischen Bohrinseln, und seit 2007 betreibt die Fährgesellschaft DFDS hier die Fährverbindung zwischen IJmuiden und Newcastle im Nordosten Englands. Im Hafen befindet sich ein aus dem Zweiten Weltkrieg stammender Torpedobunker.
Die Hafeneinfahrt von Ijmuiden ist bereits in Sichtweite. Wir nähern uns der Endstation unserer "Mini-Kreuzfahrt". Über den Lautsprecher bedankt sich der Kapitän und seine Crew bei den Gästen. Das heißt für uns, wir gehen in die Kabine und nehmen unsere Sachen raus. Ab jetzt ist erneut Warten angesagt. Die Ausfahrt von der Fähre geht genauso geordnet von statten wie die gestrige Einfahrt in Newcastle. Zuerst fahren die LKWs, danach gehen die Reisegruppen von Bord. Diese werden von ihren Bussen bereits an der Ausfahrt erwartet.
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| Ist der Bagger von Bord, dann können wir auch fahren |
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| Warten auf die Ausfahrt |
Bevor die Wohnmobile an der Reihe sind, dürfen die PKWs hinunter. Um 10:00 Uhr sitzt Patrik startklar hinter dem Lenkrad. Sebastian dreht noch schnell die Gashähne auf und resettet die Truma DuoControll CS, während Nadine die Lebensmittel im Kühlschrank verräumt.
Keine 15 Minuten haben wir die Ausweiskontrolle sowie das Hafengelände hinter uns gelassen und rollen in Richtung Amsterdam. Achtung: Ab jetzt herrscht wieder Rechtsverkehr!
Das Ziel ist der Stellplatz CityCamp.
Nach nicht einmal 30 Minuten Fahrt ist dieser erreicht. Eigentlich ist es nur ein großer, eingezäunter Schotterparkplatz auf dem Gelände der ehemaligen NDSM Werft.
Quelle der nachfolgende Information: https://www.amsterdam-blog.de/sightseeing/stadtviertel/ndsm-werft/ (Bitte Impressum beachten!)
In den 1950er-Jahren lag hier, auf einer Insel im IJ, einmal die größte Schiffswerft Europas namens Nederlandsche Scheepsbouw Maatschappij (NDSM). Gebaut wurden vor allem Fracht- und Passagierschiffe, später waren es Tanker. Überall wurde gebohrt, gehämmert, gesägt. Im Jahr 1984 ging die Werft pleite; das geräuschvolle Treiben verstummte. (Quelle: amsterdam-blog.de (Bitte Impressum beachten!))
Heute sieht es rund um das ehemalige Werftgelände ganz anders aus. Es ist ein alternatives Viertel entstanden. Dort befinden sich u.a. Ateliers, Sitz von Start-Up Unternehmen, diverse Gastronomiebetriebe aber auch Hotels wie das Doubletree by Hilton oder das besondere Botel (ein Boot als Hotel).
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| Boot oder Hotel? BOTEL |
Wir richten das Wohnmobil aus und frühstücken erstmal. Das leckere Brot von gestern wandert ebenso wie Sandwichtoast sowie Kuchen auf den Tisch.
Wir sind gestärkt für den Tag. Um vom Stellplatz ins Zentrum zu gelangen befindet sich fußläufig (ca. zehn Minuten) eine kostenlose Fähre. Diese fährt alle 15 Minuten zur Centraal Station, dem Bahnhof von Amsterdam.
Ab jetzt strömen die Menschen in alle Richtungen. Nachdem wir fast eineinhalb Wochen in den abgelegenen Ecken Schottlands waren, sind wir so ein Stress nicht mehr gewöhnt.
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| 30 Sekunden bis grün |
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| Menschen überall Menschen |
Lange Rede kurzer Sinn. Uns gefiel Amsterdam gar nicht. Überall war es laut, teuer und schmutzig. Eine Staftrundfahrt ob zu Lande mit dem Bus oder zu Wasser mit dem Schiff sollte uns um die 21 € pro Nase kosten. Nein definitiv nicht.
Selbst an den Grachten finden wir kein lauschiges Plätzchen.
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| Eine der vielen Grachten |
Das einzige Positive war für uns: für das morgige Frühstück haben wir eine Bäckerei gefunden und ein Brot gekauft.
Gegen Abend machen sich Patrik und Sebastian auf den Weg das Szeneviertel "NDSM Werft" zu erkunden um noch ein Bier zu trinken. Mit dem Norderlicht Cafe finden sie eine Kneipe mit Live Musik.
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| Einer der wenigen gemütlichen Plätze in Amsterdam, zumindestens aus unserer Sicht |
Gemütlich werden zwei Leffe getrunken und über die vergangenen zwei Wochen geredet.
Um 22:00 Uhr sitzen wir wieder gemeinsam im Wohnmobil. Nadine geht allmählich zu Bett während die zwei Männer noch ein wenig in die Glotze starren.
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