Es ist leider soweit. Unser Aufenthalt in Schottland geht zu Ende. Wir frühstücken zum letzten Mal in diesem schönen Land. Das gestern gekaufte Baguette wandert dafür auf den Tisch. Ansonsten gibt es quer durch den Kühlschrank, also nichts besonderes.
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| Wir sagen Tschüss |
Bevor wir allerdings vom Campinplatz wegfahren, muss das Wohnmobil noch zum Wasser lassen an die Entsorgungsstation. Hier ist es ein Bodeneinlass und ein Trichter für die Chemietoilette.
Diese Pflichtaufgabe meistern wir ohne Zwischenfälle.
Es geht on the Road in Richtung Newcastle. Das Navi zeigt uns eine Fahrzeit von knapp vier Stunden für die fast 150 Meilen. Also ist noch genügend Zeit bis zum Check-In auf die Fähre. Wir können es also gemütlich angehen lassen.
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| On the Road again |
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| Schottisch-englische Grenze |
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| Grenzmauer |
Gegen 12:00 Uhr steht unser Mobil am Fährterminal. Als zweiter, hinter einem Wohnwagen, warten wir am Check-In. Die Fähre steht schon am Kai bereit.
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| Check-In Scahalter: |
Am Wohnmobil zurück ist die Warteschlange schon ein wenig gewachsen. Hauptsächlich deutsche und niederländische Kennzeichen erkennen wir.
Noch einmal werden die Sitze gedreht. Wir machen es uns ein wenig gemütlich.
Bereits um 14:00 Uhr öffnen zwei Check-In Schalter. Wir erhalten vier Bordkarten. Drei für uns und eine für das Wohnmobil. Das Abenteuer "Minikreuzfahrt" kann beginnen. Wir durchfahren eine Halle. Unsere Pässe werden kontrolliert. Patrik muss einige Fragen u.a. nach Waffen bzw. gefährliche Güter beantworten und die Garagentüren zur Kontrolle öffnen. Im Besisein der Mitarbeiter dreht er die Gasflaschen ab. Die Kontrolle ist beendet. Ab jetzt funktioniert der Kühlschrank nicht mehr. Für unsere kühlpflichtigen Lebensmittel haben wir Kühlakkus dabei, welche jetzt großflächig verteilt werden. Der Rest des Inhalts wandert in unserem umfunktionierten Kühltrolley mit an Bord. Nun heißt es erneut warten.
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| geniale Konstruktion in Deutschland (für Deutsche) verboten |
Ein Einweiser läßt uns bündig an den Vordermann heranfahren. Hier wird jeder Centimeter ausgenutzt. Wir schnappen unsere Sachen und verlassen das Fahrzeugdeck 44 in Richtung Kabinendeck 7.
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| Gedankestütze in Fotoform |
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| Unsere Boarding Cards |
Dort angelangt erklärt uns eine Mitarbeiterin der Reederei den Weg zu unserer Kabine. Schlüsselkarte rein und staunen. Eigentlich ist der Begriff Kabine übertrieben. Es hat irgendetwas von Besenkammer. Der Raum ist so groß das zwei Einzelbetten und eine Garderobe hineinpasst. Es grenzt die Dusche und das WC an. Wir müssen ja nur eine Nacht hier drin verbringen. Gebucht wurde die Kabine über den Preis. Es war die günstigste Außenkabine im Angebot. Sebastian schläft auf einem ausklappbaren Etagenbett über Patrik.
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| Unsere Kabine, neudeutsch Besenkammer |
Fernseh gibt es hier in der Kabine nicht. Unser TV Programm ist das Bullauge in direkter Fahrtrichtung.
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| Das heutige Fernsehprogramm |
Ebenfalls an Bord waren mindestens zwei Gruppen, die ihren Junggesellenabschied an Bord bzw. in Amsterdam veranstalten. Hier zeigten die betreffende Personen das bekannte Gesicht der Engländer. Kurze Anmerkung dazu: Wir Deutsche sind in der Ferne diesbezüglich auch nicht besser, aber solch ein trinkendes, gröhlendes Volk haben wir in den letzten zehn Tagen nirgendwo gesehen. Irgendwie ist dies eine Fahrt in die Gegenwart.
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| Warten auf die Abfahrt |
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| Auch schwwere Baugeräte fahren mit aufs Festland |
Wir beobachten noch das Ablegen in Newcastle. Schade jetzt geht es wirklich zurück in Richtung Heimat.
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| Auslaufen aus Newcastle |
Auf der Fähre befindet sich ein Bord-Shop. Auf der Hinfahrt konnte man sich zu zivilen Preisen dort u.a. mit dem Cider Strongbow eindecken. Hier ist es genau das Gegenteil. Alles was uns interessiert ist überaus teuer. Wir decken und nur mit je einer Dose zum trinken für während des Abendessen ein.
Apropos Essen an Bord. Auch in den einzelnen Restaurants sind die Preise sehr gesalzen. Für eine Kleine Cafe Latte zahlen wir 3,50 €. Auch beim betrachten der Speisekarte trifft uns der Schlag. Günstigste Pizza weit über 10 € und ein 200 Gramm Rindersteak fast 30 €. Ne, das geht gar nicht. Zum Glück haben wir vorgesorgt und uns gestern frisches Brot in Edinburgh besorgt. Hartgekochte Eier und Cole Slaw Salat gehören ebenso zum Reiseproviant wie diverse Wurst-und Käsesorten. Auf engsten Raum zelebrieren wir diese Mahlzeit. Patrik und Nadine sitzen am kleinen Tisch, Sebastian an einem Stuhl. Lecker.
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| Unser fürstliches Abendessen |
Sebastian beschließt noch in bordeigene Kino zu gehen. Zu unterschiedlichen laufen dort insgesamt sechs Filme, alle in englischer Sprache. Er entscheidet sich für Baywatch. Der Eintritt für jeden Film beträgt 8,50 €.
Patrik und Nadine bleiben erstmal in der Kabine. Sie machen es sich gemütlich auf dem Bett. Nadine malt an ihrem Bild weiter. Patrik beginnt an diesem Bericht zu schreiben. Irgendwie fühlt er sich aber nicht wohl. Ein Hämmern im Kopf und keine Tabletten dabei. Natürlich liegen diese im Wohnmobil und das Betreten des Fahrzeugdecks ist während der Überfahrt verboten.
Vielleicht hilft frische Luft. Patrik und Nadine spazieren erneut über das Schiff. Aber es wird nicht besser. Deshalb geht Patrik bereits gegen 22:00 Uhr zu Bett. Nadine wartet noch bis Sebastian aus dem Kino zurück ist. Um 23:30 Uhr gehen in Kabine 7104 dann alle Lichter aus. Nicht ganz.
Zu später Stunde wird Nadine erneut wach. Sie geht noch ein wenig zum Außenbereich um Fotos von der Nacht zu machen.
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| Nachts auf der Fähre |
Alle Bilder des Tages als Diaschau



























