Es beginnt unser letzter Tag in Schottland. Schnieffffff.
Als Abschluss geht es in die Zivilisation oder besser gesagt: Sightseeing in Edinburgh.
Noch einmal kommt der Omnia zum aufbacken der Frühstücksbrötchen zum Einsatz. Auch die letzten Free Range Eggs landen auf dem Tisch.
Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. In Edinburgh gibt es (für Erwachsene) zwei Arten von Fahrscheine:
Einzelfahrt für 1,60 £ oder die Tageskarte für 4,00 £. Bereits gestern haben wir uns die Karten an der Campingplatz-Rezeption gekauft. Das Besondere an den Fahrscheinen: es sind Universaltickets. Die Gültigkeitkeit wird mit Freirubbeln des Datums bestimmt.
Nur fünf Minuten vom Campingplatz entfernt, befindet sich die Haltestelle. Sollte man nicht die Gelegenheit haben die Fahrscheine im Voraus zu erwerben, muss der Fahrpreis passend beim Fahrer bezahlt werden. An unserer Haltestelle steht sogar eine Anleitung fürs Busfahren.
Die Busse kommen zur Hauptverkehrszeit im zehn Minuten Abstand.
Wir stehen noch nicht lange an der Haltestelle und ein Doppeldecker-Bus macht halt. Für uns eine Besonderheit. Deshalb setzen wir uns ganz oben nach vorne in die erste Reihe.
Die Fahrt dauert über 30 Minuten. Bereits jetzt stellen wr fest, das die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehr in der schottischen Hauptstadt besser ist, als das eigene Gefährt. Kontinuierlich Stop an Go und das liegt nicht nur an den Haltestellen. Grüne Welle ein Fremdwort. Natürlich sind wir zu dumm zum Busfahren und versäumen das Aussteigen. Nachdem es immer weiter weg von den Sehenswürdigkeiten geht, fällt es auch uns auf. Wir steigen aus, suchen eine Haltestelle und schnell geht es in die andere Richtung. Ein zweites Mal passiert uns der Fehler nicht mehr. Am Scott Monument steigen wir aus.
Es ist eines von vielen Bauwerken, welches man in Schottland zu Ehren Sir Walter Scotts errichtete. Dieses Monument in Edinburgh dürfte aber das größte seiner Art sein, die Spitzenhöhe beträgt fast 61 Meter. Man kann das Denkmal begehen, eine Treppe führt über 287 Stufen bis zur höchsten Aussichtsplattform.
Es steht zentral an der Princes Street beim Bahnhof Waverley. Es überragt die Princes Street Gardens und ist praktisch nicht zu übersehen, außer für uns. Aber jetzt stehen wir vor dem Gebäude. Aufs besteigen wird verzichtet
Stattdessen machen wir uns auf den Weg zum Edinburgh Castle.
Die Burg gilt als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schottlands. Die Höhenburg steht im Zentrum von Edinburgh auf dem Castle Rock. Seit 1996 befindet sich im Schloss der sagenumwobene Stone of Scone, auf dem seit dem Mittelalter zunächst die schottischen, später die englischen Könige gekrönt wurden und der sich seit 1296 unter dem Krönungsthron in Westminster befunden hatte. Der Stein war auf Befehl von Edward I. nach der Eroberung der Burganlage abtransportiert worden.
Direkt vor dem Schloss, auf der so genannten Esplanade, findet seit 1950 jährlich im August das größte Musikfestival Schottlands, das Edinburgh Military Tattoo statt. Bereits jetzt sehen wir die Ausmaße dieser Veranstaltung. Dargeboten wird vor allem, aber nicht ausschließlich Militärmusik. Hauptattraktion ist regelmäßig der Auftritt der Massed Pipes and Drums, einer Formation aus etwa 200 Dudelsackspielern und Trommlern. Auch viele andere jedes Jahr wiederkehrende Programmpunkte wie der Lone Piper oder die Highland Spring Dancers betonen den schottischen Charakter der Veranstaltung. Eine Tribüne für über 9000 Besucher ist bereits aufgebaut und ein Blick von der Schloßmauer in die Stadt hinunter ist deshalb nicht möglich. Aber auch ohne das Tatoo steppt hier oben der Bär. Eigentlich schon zuviel Tourismus für uns. Wenn man einmal auf Skye oder in den Highlands war, artet dies alles in Stress aus. Beim Anblick der Eintrittspreise wird es uns ebenfalls Schlecht. 17,00 £ pro Person. Dies ist nicht unsere Preiskategorie. Wir bleiben draußen. Auf dem Rückweg entdeckt Patrik einen Souvenirshop. Neben vielem Nepp gibt es auch eine Textilabteilung. Dort findet Patrik einen Kilt. Diesen muss er selbstverständlich anprobieren. Der Kilt passt.
Nun kommt die Frage aller Fragen: Kaufen oder nicht. Nach einigen hin und her: NEIN
Ohne etwas zu kaufen gehen wir wieder den Berg hinab.
Plötzlich ein lauter Knall. Beim Blick auf das Castle sehen wir Rauch. Es war die One O’Clock Gun (13-Uhr-Kanone). Sie wird täglich, außer sonntags, um Punkt 13 Uhr Ortszeit abgefeuert. Der Ursprung dieser Tradition liegt in der Zeit der Seefahrer, als die Segelschiffe im Firth of Forth eine exakte Zeitvorgabe brauchten, um ihre Chronometer zu justieren. Obwohl die Kanone in der Zeit der Atomuhren eigentlich nicht mehr benötigt wird, hat sich doch das Abfeuern der Kanone zu einer eigenen Touristenattraktion entwickelt und wird deshalb fortgesetzt. Die Kanone wird zusätzlich einmal an Neujahr zur Ankunft des neuen Jahres abgefeuert.
Nach soviel Kultur braucht unser Bauch was zum Arbeiten. Es geht ins Hard Rock Cafe zum Burger essen. Bei der Auswahl unserer Speisen tuen wir uns schon schwer. Schließlich ist es der erste Besuch eines solchen Kulttempel für uns drei. Nach längeren studieren der Karte wählen wir drei verschiedene Hamburger aus. Das Essen lässt nicht lange auf sich warten. Vor uns stehen drei Burger mit feinen Pommes und einer hausgemachten Knobi-Mayo.
Vorzüglich. Die Burger reichen vollkommen aus für heute. Deshalb fällt das Abendessen aus.
Bereits auf dem Hinweg zum Hard Rock Cafe entdeckten wir einen DocMartens Store. Ein Besuch dort ist Pflicht. Patrik's erste Docs erstand er vor fast 30 Jahren in London. Also wird es Zeit sich wieder ein Paar zuzulegen. Auf Anhieb finden wir das Regal mit der reduzierten Ware und prompt steht dort auch was passendes. Patrik und Nadine finden jeweils ein Paar Schuhe der Kultmarke. Ab sofort sind die beiden stolzer Besitzer von Docs.
Nach soviel essen und shoppen geht es wieder zurück in Richtung Campinplatz. Zuerst heißt es aber die passende Bushaltestelle zu finden. Nachdem dies geschehen ist, sitzen wir auch schon in einem Bus.
Beim durchfahren eines Vorortes von Edinburgh entdeckt Patrik eine Boulangerie (franz. Bäckerei). Wir steigen an der nächsten Bushaltestelle aus und gehen dorthin zurück. Auf dem Weg dorthin fällt uns eine weitere Bäckerei auf. Sie heißt: "Falko Konditormeister". Es ist eine deutsche Bäckerei. Wir stürmen hinein. Leider ist es zu spät. Das Brot ist ausverkauft. Weiter marschieren wir zur Boulangerie und haben Glück. Ein Baguette sowie ein Weißbrot wandert in unseren Besitz. Das morgige Frühstück und das Essen für während der Fährüberfahrt sind somit gesichert.
Zurück am Campingplatz gönnen wir uns noch einen Lavazza Cafe. Patrik und Sebastian machen sich auf den Weg ins "Spielezimmer" um ein Billardmatch auszutragen.
Die Garage ist schon fertig für die morgige Abfahrt. Nun sitzen wir zum Abschluss des Abends in der Dinette und schauen in die Glotze. Bald gehen wir zu Bett um für morgen ausgeschlafen zu sein.
Als Abschluss geht es in die Zivilisation oder besser gesagt: Sightseeing in Edinburgh.
Noch einmal kommt der Omnia zum aufbacken der Frühstücksbrötchen zum Einsatz. Auch die letzten Free Range Eggs landen auf dem Tisch.
Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. In Edinburgh gibt es (für Erwachsene) zwei Arten von Fahrscheine:
Einzelfahrt für 1,60 £ oder die Tageskarte für 4,00 £. Bereits gestern haben wir uns die Karten an der Campingplatz-Rezeption gekauft. Das Besondere an den Fahrscheinen: es sind Universaltickets. Die Gültigkeitkeit wird mit Freirubbeln des Datums bestimmt.
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| Datum freirubbeln auf dem Bus Fahrschein |
Nur fünf Minuten vom Campingplatz entfernt, befindet sich die Haltestelle. Sollte man nicht die Gelegenheit haben die Fahrscheine im Voraus zu erwerben, muss der Fahrpreis passend beim Fahrer bezahlt werden. An unserer Haltestelle steht sogar eine Anleitung fürs Busfahren.
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| Busfahren in Edinburgh für Dummys |
Wir stehen noch nicht lange an der Haltestelle und ein Doppeldecker-Bus macht halt. Für uns eine Besonderheit. Deshalb setzen wir uns ganz oben nach vorne in die erste Reihe.
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| Bei SePaNa sitzen sie in der ersten Reihe |
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| Die Schneise im Wald: ein Skiabfahrt des Skileistungszentrum Schottlands |
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| Scott Monument |
Es steht zentral an der Princes Street beim Bahnhof Waverley. Es überragt die Princes Street Gardens und ist praktisch nicht zu übersehen, außer für uns. Aber jetzt stehen wir vor dem Gebäude. Aufs besteigen wird verzichtet
Stattdessen machen wir uns auf den Weg zum Edinburgh Castle.
Die Burg gilt als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schottlands. Die Höhenburg steht im Zentrum von Edinburgh auf dem Castle Rock. Seit 1996 befindet sich im Schloss der sagenumwobene Stone of Scone, auf dem seit dem Mittelalter zunächst die schottischen, später die englischen Könige gekrönt wurden und der sich seit 1296 unter dem Krönungsthron in Westminster befunden hatte. Der Stein war auf Befehl von Edward I. nach der Eroberung der Burganlage abtransportiert worden.
Direkt vor dem Schloss, auf der so genannten Esplanade, findet seit 1950 jährlich im August das größte Musikfestival Schottlands, das Edinburgh Military Tattoo statt. Bereits jetzt sehen wir die Ausmaße dieser Veranstaltung. Dargeboten wird vor allem, aber nicht ausschließlich Militärmusik. Hauptattraktion ist regelmäßig der Auftritt der Massed Pipes and Drums, einer Formation aus etwa 200 Dudelsackspielern und Trommlern. Auch viele andere jedes Jahr wiederkehrende Programmpunkte wie der Lone Piper oder die Highland Spring Dancers betonen den schottischen Charakter der Veranstaltung. Eine Tribüne für über 9000 Besucher ist bereits aufgebaut und ein Blick von der Schloßmauer in die Stadt hinunter ist deshalb nicht möglich. Aber auch ohne das Tatoo steppt hier oben der Bär. Eigentlich schon zuviel Tourismus für uns. Wenn man einmal auf Skye oder in den Highlands war, artet dies alles in Stress aus. Beim Anblick der Eintrittspreise wird es uns ebenfalls Schlecht. 17,00 £ pro Person. Dies ist nicht unsere Preiskategorie. Wir bleiben draußen. Auf dem Rückweg entdeckt Patrik einen Souvenirshop. Neben vielem Nepp gibt es auch eine Textilabteilung. Dort findet Patrik einen Kilt. Diesen muss er selbstverständlich anprobieren. Der Kilt passt.
Nun kommt die Frage aller Fragen: Kaufen oder nicht. Nach einigen hin und her: NEIN
Ohne etwas zu kaufen gehen wir wieder den Berg hinab.
Plötzlich ein lauter Knall. Beim Blick auf das Castle sehen wir Rauch. Es war die One O’Clock Gun (13-Uhr-Kanone). Sie wird täglich, außer sonntags, um Punkt 13 Uhr Ortszeit abgefeuert. Der Ursprung dieser Tradition liegt in der Zeit der Seefahrer, als die Segelschiffe im Firth of Forth eine exakte Zeitvorgabe brauchten, um ihre Chronometer zu justieren. Obwohl die Kanone in der Zeit der Atomuhren eigentlich nicht mehr benötigt wird, hat sich doch das Abfeuern der Kanone zu einer eigenen Touristenattraktion entwickelt und wird deshalb fortgesetzt. Die Kanone wird zusätzlich einmal an Neujahr zur Ankunft des neuen Jahres abgefeuert.
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| komische Schilder hier |
Nach soviel Kultur braucht unser Bauch was zum Arbeiten. Es geht ins Hard Rock Cafe zum Burger essen. Bei der Auswahl unserer Speisen tuen wir uns schon schwer. Schließlich ist es der erste Besuch eines solchen Kulttempel für uns drei. Nach längeren studieren der Karte wählen wir drei verschiedene Hamburger aus. Das Essen lässt nicht lange auf sich warten. Vor uns stehen drei Burger mit feinen Pommes und einer hausgemachten Knobi-Mayo.
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| Mahlzeit |
Vorzüglich. Die Burger reichen vollkommen aus für heute. Deshalb fällt das Abendessen aus.
Bereits auf dem Hinweg zum Hard Rock Cafe entdeckten wir einen DocMartens Store. Ein Besuch dort ist Pflicht. Patrik's erste Docs erstand er vor fast 30 Jahren in London. Also wird es Zeit sich wieder ein Paar zuzulegen. Auf Anhieb finden wir das Regal mit der reduzierten Ware und prompt steht dort auch was passendes. Patrik und Nadine finden jeweils ein Paar Schuhe der Kultmarke. Ab sofort sind die beiden stolzer Besitzer von Docs.
Beim durchfahren eines Vorortes von Edinburgh entdeckt Patrik eine Boulangerie (franz. Bäckerei). Wir steigen an der nächsten Bushaltestelle aus und gehen dorthin zurück. Auf dem Weg dorthin fällt uns eine weitere Bäckerei auf. Sie heißt: "Falko Konditormeister". Es ist eine deutsche Bäckerei. Wir stürmen hinein. Leider ist es zu spät. Das Brot ist ausverkauft. Weiter marschieren wir zur Boulangerie und haben Glück. Ein Baguette sowie ein Weißbrot wandert in unseren Besitz. Das morgige Frühstück und das Essen für während der Fährüberfahrt sind somit gesichert.
Zurück am Campingplatz gönnen wir uns noch einen Lavazza Cafe. Patrik und Sebastian machen sich auf den Weg ins "Spielezimmer" um ein Billardmatch auszutragen.
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| Spielezimmer auf dem Campsite |
Die Garage ist schon fertig für die morgige Abfahrt. Nun sitzen wir zum Abschluss des Abends in der Dinette und schauen in die Glotze. Bald gehen wir zu Bett um für morgen ausgeschlafen zu sein.
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