Noch einmal heißt es heute ausschlafen. Deshalb wachen wir gegen 8:30 Uhr ohne Wecker auf.
Das Falkirk Wheel befindet sich noch im Probebetrieb. Ebenso sind noch keine Besucher vor Ort. Wir frühstücken gemütlich bei Sonnenschein im Wohnmobil. Die gestern gekauften Eier landen selbstverständlich auch auf den Tisch. Sie stehen unserer geliebten Hühnerhofeier von zu Hause in nichts nach.
Bevor wir weiter in Richtung Edinburgh fahren, gehen Sebastian und Patrik nochmals zum Hebewerk. Sie schauen bei einem Hebevorgang zu. Da das gehobene Boot ein Hausboot ist, fährt es weiter zu den Schleusen am angrenzenden Union Kanal. Ein Grund mehr das Gefährt zu begleiten. Denn neben dem Schiffshebewerk ist auch solch ein Schleusenvorgang technisch sehr interessant.
Nach der ganzen Schleuserei kehren Patrik und Sebastian wieder zum Erlebnispark Falkirk Wheel zurück. Dort gibt es W-Lan. Endlich ist ein entspanntes Surfen möglich. Patrik plant direkt eine Facebook Live Übertragung eines Hebevorganges. Leider ist das Netz trotz allem sehr abgehackt, das es nicht zu solch einer Schaltung kommt. Stattdessen ist hier der Videospot.
Allmählich wird es aber Zeit. Wir fahren weiter. Unsere Ziele: Roslin Chapel und die Forth Bridge.
Die Rosslyn Chapel, ursprünglich Collegiate Chapel of St. Matthew genannt, ist eine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert in dem Dorf Roslin bei Edinburgh in Schottland.
Unterhalb der Kirche befindet sich eine Krypta. Die Krypta war über eine Treppe im hinteren Bereich der Kirche zugänglich. Der Zugang wurde versiegelt. Dies führte zu Spekulationen darüber, was sich in der Krypta neben den Gräbern der Ritter der Familie Sinclair befindet. Die Spekulationen reichen von der Behauptung, der mumifizierte Kopf Jesus Christus wäre dort aufbewahrt oder in der Krypta wäre der legendäre Schatz der Tempelritter versteckt, bis hin zu der Behauptung, die Krypta verberge die schottischen Kronjuwelen.
Die Journalisten Michael Baigent und Richard Leigh und ihnen nachfolgend der Romanautor Dan Brown (Sakrileg, 2003) vertreten in ihrem Buch „Der Tempel und die Loge“ die Spekulation, dass einige Tempelritter im Jahr 1307 der Verhaftung in Frankreich durch eine Flucht nach Schottland entkommen seien, und wollen die Freimaurer als Nachfolger der Templer sehen. Johannes und Peter Fiebag vermuten in ihrem Buch „Die Ewigkeits-Maschine“, dass die Ordensarchive der Templer in Rosslyn untergebracht seien. Der Publizist Christopher Knight und der Naturwissenschaftler Robert Lomas gehen noch einen Schritt weiter: In ihrem Buch „Unter den Tempeln Jerusalems“ vertreten sie die Auffassung, sowohl die Bundeslade als auch diverse frühchristliche Texte (Schriftrollen) seien in Rosslyn versteckt worden.
Richtig bekannt wurde das Gebäude als im Jahr 2006 der Film "Der da Vinci Code - Das Sakrileg" in der Krypta gedreht wurde.
Leider ist ein Fotografieren und Filmen in der Kirche nicht erlaubt. Aus diesem Grund gibt es von uns kaum Bilder aus der Chapel.
Ebenfalls ein Wahrzeichen. Ein schwarzer Kater, der auf einer Bank in der Kirche seinen Stammplatz hat.
Während unserem Besuches erzählte ein Mitarbeiter die Entstehung der Kapelle. Sehr interessant und nicht zu trocken. Eher in humorvoller Art. Der Eintritt von 9,00 £ für Erwachsene ist eine sinnvolle Ausgabe.
Wir fahren wieder an Edinburgh vorbei zur Forth Bridge. Sie ist eine zweigleisige Eisenbahnbrücke über den Firth of Forth, dem weit ins Land reichenden Mündungstrichter des Flusses Forth in Schottland und Weltkulturerbe.
Die Auslegerbrücke hatte bei ihrer Eröffnung im Jahr 1890 die größte Spannweite aller Brücken weltweit. Diesen Rekord musste sie im Jahre 1919 an die Québec-Brücke abtreten.
Etwa 900 m weiter landeinwärts steht die Forth Road Bridge, eine 1964 eröffnete, vierspurige Hängebrücke. Noch etwas weiter landeinwärts steht die Queensferry Crossing, eine Schrägseilbrücke, die seit Mai 2017 die M90 motorway über den Firth of Forth führen soll.
In dem Ort Queensferry dreht sich alles nur um die Brücken. Es gibt u.a. ein 3-Brückentour mit dem Bus oder Rundfahrten mit einem Boot. Als Parkplatz dient der Straßenrand in ausreichender Entfernung. Uns ist es hier erneut zu touristisch.
Aus diesem Grund machen wir ein paar Fotos bevor es in Richtung Mortonhall Caravan und Camping Park. Diesen haben wir bereits im voraus gebucht. Damit ist uns ein Stellplatz sicher.
Hier stehen wir jetzt und hängen das erste Mal am Strom für diesen Urlaub.
Es ist allerdings einer der teuersten und größten Plätze auf dem wir bisher gestanden haben. Im Preis von 34 £ ist einiges enthalten (außer W-Lan, das kostet extra). Ein riesiger Platz mit über 100 Stellplätze auf einem großflächigen Areal.
Prompt beschließen wir erneut einen Waschtag einzulegen. Passenderweise zum Platz wird aus dem Tag nur 35 Minuten, denn so lange dauert die Waschladung. Die Kürze hat allerdings auch ihren Preis von 4 £.
Na ja, Schottland ist nur einmal im Jahr und dadurch sparen wir zu Hause das Waschen.
Jetzt geht es bald zu Bett. Morgen werden wir die Stadt Edinburgh unsicher. Übrigens die Busfahrkarten können auch auf dem Campingplatz gekauft werden.
Das Falkirk Wheel befindet sich noch im Probebetrieb. Ebenso sind noch keine Besucher vor Ort. Wir frühstücken gemütlich bei Sonnenschein im Wohnmobil. Die gestern gekauften Eier landen selbstverständlich auch auf den Tisch. Sie stehen unserer geliebten Hühnerhofeier von zu Hause in nichts nach.
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| Schleuse mit einem Hausboot |
Bevor wir weiter in Richtung Edinburgh fahren, gehen Sebastian und Patrik nochmals zum Hebewerk. Sie schauen bei einem Hebevorgang zu. Da das gehobene Boot ein Hausboot ist, fährt es weiter zu den Schleusen am angrenzenden Union Kanal. Ein Grund mehr das Gefährt zu begleiten. Denn neben dem Schiffshebewerk ist auch solch ein Schleusenvorgang technisch sehr interessant.
Nach der ganzen Schleuserei kehren Patrik und Sebastian wieder zum Erlebnispark Falkirk Wheel zurück. Dort gibt es W-Lan. Endlich ist ein entspanntes Surfen möglich. Patrik plant direkt eine Facebook Live Übertragung eines Hebevorganges. Leider ist das Netz trotz allem sehr abgehackt, das es nicht zu solch einer Schaltung kommt. Stattdessen ist hier der Videospot.
Die Rosslyn Chapel, ursprünglich Collegiate Chapel of St. Matthew genannt, ist eine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert in dem Dorf Roslin bei Edinburgh in Schottland.
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| Rosslyn Chapel |
Unterhalb der Kirche befindet sich eine Krypta. Die Krypta war über eine Treppe im hinteren Bereich der Kirche zugänglich. Der Zugang wurde versiegelt. Dies führte zu Spekulationen darüber, was sich in der Krypta neben den Gräbern der Ritter der Familie Sinclair befindet. Die Spekulationen reichen von der Behauptung, der mumifizierte Kopf Jesus Christus wäre dort aufbewahrt oder in der Krypta wäre der legendäre Schatz der Tempelritter versteckt, bis hin zu der Behauptung, die Krypta verberge die schottischen Kronjuwelen.
Die Journalisten Michael Baigent und Richard Leigh und ihnen nachfolgend der Romanautor Dan Brown (Sakrileg, 2003) vertreten in ihrem Buch „Der Tempel und die Loge“ die Spekulation, dass einige Tempelritter im Jahr 1307 der Verhaftung in Frankreich durch eine Flucht nach Schottland entkommen seien, und wollen die Freimaurer als Nachfolger der Templer sehen. Johannes und Peter Fiebag vermuten in ihrem Buch „Die Ewigkeits-Maschine“, dass die Ordensarchive der Templer in Rosslyn untergebracht seien. Der Publizist Christopher Knight und der Naturwissenschaftler Robert Lomas gehen noch einen Schritt weiter: In ihrem Buch „Unter den Tempeln Jerusalems“ vertreten sie die Auffassung, sowohl die Bundeslade als auch diverse frühchristliche Texte (Schriftrollen) seien in Rosslyn versteckt worden.
Richtig bekannt wurde das Gebäude als im Jahr 2006 der Film "Der da Vinci Code - Das Sakrileg" in der Krypta gedreht wurde.
Leider ist ein Fotografieren und Filmen in der Kirche nicht erlaubt. Aus diesem Grund gibt es von uns kaum Bilder aus der Chapel.
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| Die Krypta |
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| Im Raum mit der Klappe aus dem Film "Da Vinci Code - Das Sakrileg |
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| William the Chapelcat |
Wir fahren wieder an Edinburgh vorbei zur Forth Bridge. Sie ist eine zweigleisige Eisenbahnbrücke über den Firth of Forth, dem weit ins Land reichenden Mündungstrichter des Flusses Forth in Schottland und Weltkulturerbe.
Die Auslegerbrücke hatte bei ihrer Eröffnung im Jahr 1890 die größte Spannweite aller Brücken weltweit. Diesen Rekord musste sie im Jahre 1919 an die Québec-Brücke abtreten.
Etwa 900 m weiter landeinwärts steht die Forth Road Bridge, eine 1964 eröffnete, vierspurige Hängebrücke. Noch etwas weiter landeinwärts steht die Queensferry Crossing, eine Schrägseilbrücke, die seit Mai 2017 die M90 motorway über den Firth of Forth führen soll.
In dem Ort Queensferry dreht sich alles nur um die Brücken. Es gibt u.a. ein 3-Brückentour mit dem Bus oder Rundfahrten mit einem Boot. Als Parkplatz dient der Straßenrand in ausreichender Entfernung. Uns ist es hier erneut zu touristisch.
Auch auf dem schottischen 20 Pfund Schein ist
diese beeindruckende Brücke abgebildet
Aus diesem Grund machen wir ein paar Fotos bevor es in Richtung Mortonhall Caravan und Camping Park. Diesen haben wir bereits im voraus gebucht. Damit ist uns ein Stellplatz sicher.
Hier stehen wir jetzt und hängen das erste Mal am Strom für diesen Urlaub.
Es ist allerdings einer der teuersten und größten Plätze auf dem wir bisher gestanden haben. Im Preis von 34 £ ist einiges enthalten (außer W-Lan, das kostet extra). Ein riesiger Platz mit über 100 Stellplätze auf einem großflächigen Areal.
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| Auch sog. Schäferhütten sind auf diesem Campingplatz zu mieten |
Prompt beschließen wir erneut einen Waschtag einzulegen. Passenderweise zum Platz wird aus dem Tag nur 35 Minuten, denn so lange dauert die Waschladung. Die Kürze hat allerdings auch ihren Preis von 4 £.
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| Waschtag in Schottland |
Jetzt geht es bald zu Bett. Morgen werden wir die Stadt Edinburgh unsicher. Übrigens die Busfahrkarten können auch auf dem Campingplatz gekauft werden.
Alle Bilder des Tages als Diaschau
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