Dienstag, 19. September 2017

Sommerurlaub 2017 in Schottland Tag 7 -Zurück von der Insel auf die Insel-

Der Morgen am Neist Point ist sehr stürmisch. Unser Wohnmobil steht voll im Wind. Damit nichts zu Bruch geht machen wir alle Dachfenster zu und fahren die Sat-Antenne ein. Durch den Wind ist eh kein Fernsehempfang möglich. 



Wir lassen es wieder ruhig angehen. Reihum geht es unter die Dusche. In der Zwischenzeit backen die Brötchen im Omnia. Während dem Frühstück besprechen wir das weitere Vorgehen. Eigentlich wollen wir heute nochmals irgendwo freistehen, nur leider reicht das Frischwasser dafür nicht mehr. Vielleicht gibt es unterwegs irgendwo Trinkwasser.


Wieder ein toller Ausblick aus dem Wohnmobil
Aber zuerst müssen wir nach Portree. Aus dem Weg dorthin fällt uns etwas weißes am Fahrbahnrand auf. Es ist das gestern verloren gegangene Lüftungsgitter. Sebastian steigt aus und bringt es sicher wieder an Bord. Leider ging ein Halteclip dabei zu Bruch. Also muss die Notlösung bis zum Kauf einer neuen Halterung weiter herhalten. Übrigens heute (September 2017) ist das Gitter wieder dran. Die Lieferung der Clipse dauerte über fünf Wochen. Leider hat unser örtliche Händler scheinbar keine Interesse gehabt diese uns zu besorgen (kosten schießlich nur 11,00 €), so das wir einen "nette" Mail (inklusive Beschwerde über diesen Servicebetrieb) an Thetfort geschrieben haben und diese uns dann kulanterweise vier dieser Halterungen zugeschickt haben.
Wie vorgestern bleibt das Wohnmobil am  Ortseingang auf dem großen, kostenlosen Parkplatz (N56°50’40’’ W05°04’46’’) stehen. Neben Bargeld wird auch unser Lebensmittelvorrat aufgefüllt. Da es dort nur ein CoOp gibt, dieser auch sehr teuer ist, wird nur das Nötigste gekauft. Das Auffüllen des Trinkwasservorrates versuchen wir auf einer öffentlichen mittels Schlauch und Faltkanister zu befriedigen. Es misslingt, da der Wasserdruck zu gering ist und es böse Blicke von den Umstehenden hagelt. Um die Mittagszeit wird die Fahrt fortgesetzt. Fragt sich nur wohin? Erneut beratschlagen wir und kommen zum Entschluss bereits heute Skye den Rücken zuzukehren. Die Insel ist auf zwei Wegen zu erreichen oder auch zu verlassen:
Mit der Fähre von Mallaig nach Armadale. Es gibt noch eine zweite, kleinere, nur für Fußgänger und PKW's ab Glenelg.
Oder über die Skye Bridge, die 1995 eröffnet wurde und mehrere Millionen Pfund teuer war.
Da wir auf dem Hinweg schon mit der Fähre gefahren sind, geht es von der Insel über die Brücke. In Kyleakin der letzte Ort auf Skye, gibt es am alten Fähranleger einen Zwischenstopp. Beim durchfahren bemerken wir, das dort ein Fest zu Gange ist. 


Volksfest in Kyleakin
Ein Grund mehr zu halten. Der ehemalige Fähranleger (N57°36' 39.114" W006°10' 22.955") wäre auch gut für eine Übernachtung, aber wie gesagt reicht unser Wasservorrat dafür nicht mehr.


Der ehemalige Fähranleger


Der Stellplatz am ehemaligen Fähranleger

Wir durchstreifen Kyleakin und finden einen Viewpoint am War Memorial. Ein schöner Aussichtspunkt. Erneut schießen wir einige Fotos. 


Auch eine schöne Reiseart

Viel Betrieb auf den öffentlichen Parkplätzen


War Memorial in Kyleakin




Für kurze Zeit ist auch ein surfen im Internet für uns möglich. Endlich können wir einige Lebenszeichen absetzen. Wenn es das nächste Mal ins Ausland geht, werden die Prepaid Karten vor Ort vom örtlichen Netzbetreiber gekauft.


Fahrt über die Skye Bridge

Zurück im Wohnmobil fragen wir Tante Guugel nach Campingplätze im Umfeld. Nur sieben Kilometer von Kyleakin entfernt befindet sich der Reraig Caravan Site. 


Reraig Caravan Site
klein mit Stil


Auf diesem bleiben wir. Es ist ein Platz der privat betrieben wird und mit viel Liebe ausgestattet wurde. Egal ob es die Entsorgung ist oder das Toilettenhaus.






Wir sind ziemlich früh dran. Aus diesem Grund backt Patrik noch einen Kuchen im geliebten Omnia.


Kuchen backen im Omnia

Franz. Backfertimischung aus der Tüte 

Teig ohne zu rühren


Ergebnis und Geschmack: lecker

Wir genießen trotz dem Regen den Abend, damit es morgen in aller Frische weitergehen kann.
Nadine malt, Patrik und Sebastian schauen in die Röhre.


Abendliche Beschäftigung: malen

Alle Bilder des Tages als Diaschau


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