Auch heute lassen wir es entspannter angehen. Der Wecker klingelt um 08:00 Uhr Ortszeit. Leider haben wir gestern keine Bäckerei mit feinen Backwaren gefunden. Genau deswegen gehören Aufbackbrötchen und der Omnia bei uns ins Gepäck. Während Nadine und Sebastian zum duschen sind, betätigt sich Patrik als (Auf-)Bäcker. Da wir noch vier Eier haben und ein wenig Baccon gibt es erneut Ham and Eggs. Lecker.
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| Blick vom Campsite |
Während unserer Fahrten entdecken wir Häuser mit dem Schild: Fresh range eggs from hen and ducks. Oder für uns Touristen: frische Freilaufeier vom Huhn und Ente. Bereits beim Frühstück steht fest, an solch einem Haus müssen wir heute halten. In Edinbane finden wir solch eine Verkaufsstelle. Es ist eigentlich nur ein Holzverschlag, in dem die Eier sechser gepackt drin stehen. Das Geld wird abgezählt in eine Box geworfen.
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| Eierkauf in Schottland |
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Ein Geldautomat gehört ebenfalls zum heutigen Pflichstopp. In unserem Geldbeutel herrscht nämlich Ebbe. Desweitern beschließen wir die heutigen Programmpunkte.
Nachdem alles geklärt und gegessen ist, heißt es klar Schiff machen in Personalunion.
Punkt 11:00 Uhr kehren wir Uig den Rücken. Langsam geht es durch den Ort, vielleicht gibt es ja hier einen Geldautomaten. Leider Fehlanzeige. Allerdings stoppen wir an der Tankstelle. Patrik spendiert unserem Stig frischgezapfter Diesel für 25,01 £. Über schmale Landstraßen und Single Track Roads geht es direkt nach Dunvegan. Dort befindet sich das bekannte Dunvegan Castle mit angeschlossenem Garten.
Nachdem alles geklärt und gegessen ist, heißt es klar Schiff machen in Personalunion.
Punkt 11:00 Uhr kehren wir Uig den Rücken. Langsam geht es durch den Ort, vielleicht gibt es ja hier einen Geldautomaten. Leider Fehlanzeige. Allerdings stoppen wir an der Tankstelle. Patrik spendiert unserem Stig frischgezapfter Diesel für 25,01 £. Über schmale Landstraßen und Single Track Roads geht es direkt nach Dunvegan. Dort befindet sich das bekannte Dunvegan Castle mit angeschlossenem Garten.
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| Das Castle aus weiter Entfernung |
Es ist der Stammsitz der MacLeods. Die Ausstellung umfasst zahlreiche Ölgemälde der Familienmitglieder, jakobitische Relikte sowie einige Schätze des Clans. Einer der wichtigsten Gegenstände ist hierbei das Magische Banner, das der Legende zufolge dem Clan MacDonald in der Schlacht zum Sieg verhelfen soll, sobald es entfaltet wird. Des Weiteren ist der Dunvegan Cup zu sehen, der dem Clanchief Sir Rory Mor von den O’Neils von Ulster als Zeichen der Dankbarkeit überreicht wurde, weil er diese mit seinem Clan im Kampf gegen die vordringenden Truppen von Queen Elisabeth I. unterstützte. Auch der Garten ist lohnenswert. Ebenfalls werden Bootstouren zu Seehundbänke angeboten. Selbstverständlich gegen Extrabezahlung. Dunvegan Castle ist das älteste durchgängig bewohnte Schloss in Schottland. Es diente den Clanchiefs der MacLeods über 800 Jahre lang als Wohnsitz und liegt direkt am Loch Dunvegan.
Kurz vor dem offiziellen, kostenlosen Parkplatz schlägt unser Herz höher. Patrik übersieht ein Schlagloch, ein lauter Schlag geht durch das Wohnmobil. Mist, hoffentlich hat es nicht den Reifen gekostet oder sonst irgendetwas am Fahrwerk. Wir fahren auf den Parkplatz und inspizieren den vorderen Reifen. Puh, zum Glück, es sieht alles okay aus. Es sollte allerdings nicht die letzte "Panne" am Womo heute werden.
Kurz vor dem offiziellen, kostenlosen Parkplatz schlägt unser Herz höher. Patrik übersieht ein Schlagloch, ein lauter Schlag geht durch das Wohnmobil. Mist, hoffentlich hat es nicht den Reifen gekostet oder sonst irgendetwas am Fahrwerk. Wir fahren auf den Parkplatz und inspizieren den vorderen Reifen. Puh, zum Glück, es sieht alles okay aus. Es sollte allerdings nicht die letzte "Panne" am Womo heute werden.
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| Eingangsportal zum Dunvegan Castle |
Nach dem Schreck gehen wir zum Schloß-Eingang. Auch hier erwartet uns eine Überraschung beim Blick auf die Eintrittspreise. Für den Schloß- und Gartenbesuch sollen 13 £ pro Person fällig sein. Nö, das tuen wir uns nicht an. Wir gehen zurück zum Wohnmobil, aber zuerst noch in den Souvenirshop vom Dunvegan Castle. Zumindest eine Postkarte mit dem Schloß wandert in unseren Besitz.
Nur sechs Kilometer vom jetzigen Standort ist der Corall Beach entfernt. Wie der Name schon sagt ist das ein Korallen Strand. Korallen und Schottland, das gibt es eigentlich nicht. Da fahren wir hin um uns diesen Strand ansehen. Wie so oft ist es eine Single Track Road. Auch der Parkplatz ist nicht besonders groß. Mit unserem Wohnmobil wird es dort schwierig zu parken. Wir finden einen Platz am Straßenrand.
Nur sechs Kilometer vom jetzigen Standort ist der Corall Beach entfernt. Wie der Name schon sagt ist das ein Korallen Strand. Korallen und Schottland, das gibt es eigentlich nicht. Da fahren wir hin um uns diesen Strand ansehen. Wie so oft ist es eine Single Track Road. Auch der Parkplatz ist nicht besonders groß. Mit unserem Wohnmobil wird es dort schwierig zu parken. Wir finden einen Platz am Straßenrand.
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| Single Track Road zum Corall Beach |
Von hier sind es ungefähr eine Meile Spaziergang zum Strand. Auf Grund der Beachaffenheit des Weges empfehlen wir festes Schuhwerk. Es ist wieder einer dieser breiteren Trampfelpfade. Von weitem ist bereits ein weißer Strand zusehen. Das muss der besagte Corall Beach sein. Der Weg wird von Weidegatter durchzogen. Durch diese müssen wir durch. Die Gatter tragen Warnschilder: Vorsicht Kühe mit Kälber. Hunde sind an der Leine zu führen oder Vorsicht vor dem Bullen.
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| Was wird uns bei diesem Schild erwarten? |
Erst am Strand sehen wir die Rinder. Ein Teil steht auf der Wiese. Weitere Kühe faulenzen am Strand und lassen sich auch nicht durch die umher laufenden Menschen aus der Ruhe bringen.
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| Kühe am Strand |
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| und durch nichts und niemanden aus der Ruhe zu brinegn |
Wir machen uns am Strand bequem. Dort sind tatsächlich Korallen. Nicht solche wie man aus dem Fernseher oder der Karibik kennt. Nein die schotischen sind wie die ganze Insel grün. Auch diese Ecke ist einfach toll und empfehlenswert.
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| Korallen im Wasser |
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| Chillen am Strand |
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| Ein toller Fleck Erde |
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| Natürlich gibt es auch Muscheln |
Leider ist das Übernachten am Corall Beach nicht möglich. Wir fahren zurück nach Dunvegan. Es gilt noch unsere Ebbe im Geldbeutel in eine Flut umzuwandeln. Am Ortseineingang befindet sich ein gebührenfreier Parkplatz. Auf diesem halten wir. Patrik und Sebastian machen sich auf die Suche nach einem Geldautomaten. Leider ist Dunvegan auch nur ein kleiner Ort. Es gibt dort eine Tankstelle, eine Autowerkstatt, diverse Geschäfte und Restaurants aber auch eine Post. Dort gibt es einen Geldautomaten. Die DKB Visa Karte wird eingeschoben. Patrik gibt die Pin ein und ein Warten beginnt. Leider spuckt das Gerät die Karte wieder aus. Eine Auszahlung nicht möglich. Die Angestellte der Post erklärt, das der Automat nur britische Karten mag. Mist. Wir erfahren, das es mit internationalen Karten nur Geld auf der Bank gibt. Das nächste Kreditinstitut gibt es in bzw nur in Portree. Also wissen wir wo morgen unser Pflichtstopp ist.
Weiter geht es zum Neist Point Lighthouse. Am westlichsten Punkt der Insel Skye befindet sich ein Leuchtturm mit herrlichem Ausblick.
Hier beschließen wir zu übernachten. Ein Teil der geschotterten Parkfläche (N57°36' 39.114" W006°10' 22.955") ist einigermaßen gerade. Ein "No Parking Overnight" Schild nicht in Sicht. Wir finden zuerst einen schrägen Parkplatz, später setzen wir das Wohnmobil um. Auch hier ist der Parkraum sehr eng und von Besucher ausgeschöpft. Beim aussteigen bemerkt Patrik das das obere Lüftungsgitter des Kühlschrank fehlt. Irgendwo haben wir das durch das gerüttele auf den Single Track Roads verloren. Mist. Das zweite Missgeschick mit dem Wohnmobil heute. Die Öffnung muss geschlossen werden, damit weder Wasser noch Ungeziefer in den Innenraum gelangen. Trotz alledem soll die Lüftungsfunktion immer noch, zumindest zu Teilen, gewährleistet sein. Also einfach nur zukleben mit Panzertape oder mit einer Tüte ist nicht. Auf dem Weg zum Aussichtspunkt überlegt Patrik wie er das am besten macht. Natürlich findet sich eine Lösung: Er klebt die Öffnung zu und macht dazwischen mit Mullbinden zwei Streifen zum lüften. Es steht sieht zwar blöd aus, ist aber funktionell.
Weiter geht es zum Neist Point Lighthouse. Am westlichsten Punkt der Insel Skye befindet sich ein Leuchtturm mit herrlichem Ausblick.
Hier beschließen wir zu übernachten. Ein Teil der geschotterten Parkfläche (N57°36' 39.114" W006°10' 22.955") ist einigermaßen gerade. Ein "No Parking Overnight" Schild nicht in Sicht. Wir finden zuerst einen schrägen Parkplatz, später setzen wir das Wohnmobil um. Auch hier ist der Parkraum sehr eng und von Besucher ausgeschöpft. Beim aussteigen bemerkt Patrik das das obere Lüftungsgitter des Kühlschrank fehlt. Irgendwo haben wir das durch das gerüttele auf den Single Track Roads verloren. Mist. Das zweite Missgeschick mit dem Wohnmobil heute. Die Öffnung muss geschlossen werden, damit weder Wasser noch Ungeziefer in den Innenraum gelangen. Trotz alledem soll die Lüftungsfunktion immer noch, zumindest zu Teilen, gewährleistet sein. Also einfach nur zukleben mit Panzertape oder mit einer Tüte ist nicht. Auf dem Weg zum Aussichtspunkt überlegt Patrik wie er das am besten macht. Natürlich findet sich eine Lösung: Er klebt die Öffnung zu und macht dazwischen mit Mullbinden zwei Streifen zum lüften. Es steht sieht zwar blöd aus, ist aber funktionell.
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| Gitter weg |
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| Notlösung |
Wir durchstreifen das Gelände. Den Leuchtturm bekommen wir auch zu Gesicht. Nur ist er sehr weit entfernt. Es führt ein befestigter Fuß- und Treppenweg dorthin. Morgen wollen Patrik und Sebastian dorthin gehen. Nachdem wir endlich auf dem Flachstück einen Parkplatz gefunden haben, wird das Wohnmobil für die Nacht vorbereitet. Auch zu dieser Stunde ist es hier oben immer noch ein kommen und gehen. Nadine bewaffnet sich mit dem Fernglas. Sie funktioniert das Bett zu einem Ausguck aus. Wir sind nicht die einzigen, die hier oben übernachten. Neben Wohnmobile werden auf den umliegenden Wiesen Zelte aufgeschlagen.
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| Unser Stellplatz für die Nacht |
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| Blick aus dem Fenster |
Nach unserem Abendessen machen sich Patrik und Sebastian auf den Weg zum Leuchtturm. Es geht bergauf und bergab, Stufen hoch, Stufen hinunter. Zwischen den beiden die Schafe bzw. das Wasser. Eine interessante Wanderung. Der 19 m hohe, runde Leuchtturm wurde von David Alan Stevenson erbaut und 1909 in Dienst gestellt. Die Anlage wird immer noch genutzt, allerdings wurde die Technik 1990 automatisiert, sodass Personal nicht ständig vor Ort sein muss. Die Steuerung erfolgt heute durch das Northern Lighthouse Board aus Edinburgh.
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| Lighthouse "Neist Point" |
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| Die defekte Seilbahn, gezeichnet vom Zahn der Zeit |
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| Leuchtturm voraus |
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| Kran am Hafen |
Im Oktober 1971 wurden der drei Stockwerke hohe Turm und die dazugehörigen Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Leider ist das Umfeld des Leuchtturmes sehr baufällig. Anscheinend wurden die Gebäude früher als Ferienwohnungen oder ähnliches benutzt. Selbst ein kleiner Hafen mit altem Kran befindet sich im Umfeld des Leuchtturmes. Das ganze Gelände war gut durchdacht. Für die Versorgung des Leuchtturmwärters von der Landseite gab es eine Seilbahn um den steilen Stufenweg zu überwinden. Ein wirklich romantischer Fleck Erde. Leider ist das Leuchtturmgelände durch einen Zaun abgesperrt und damit das Betreten nicht erlaubt.
Allmählich wird es dunkler. Wir machen uns auf den Rückweg zum Wohnmobil. Ein wirklich interessanter Tag geht zu Ende.
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| Noch weitere Übernachtungsgäste am Neist Point |
Besonders hervorzuheben ist hier die Sauberkeit. Bei uns in Deutschland würde an solchen einsamen Orte alles zugemüllt, demoliert oder durch "Künstler" mit Graffitis verschmiert. Trotz den Besuchernassen ist kaum Müll zu sehen. Auf Grund der Automatisierung nagt allerdings der Zahn der Zeit an diversen Gegenstände wie Geländer oder die alte Seilbahn.
Übrigens haben wir auf der Fahrt zum Neist Point zum ersten Mal die bekannten Highlands Rinder gesehen. Leider sind diese nicht so oft vertreten wie die Schafe.
Alle Bilder dieses Tages als Diaschau
zur







































