Mittwoch, 22. August 2018

Christi Himmelfahrt in und um Hamburg: Vorbereitung und Planung

Es ist Christi Himmelfahrt bzw. Vatertag. Für uns aber auch ein verlängertes Wochenende. Was liegt da näher erneut mit dem Wohnmobil aufzubrechen.
Unser Plan ist der Besuch der Stadt Hamburg. Allerdings hat sich bereits im Voraus herausgestellt, auf Grund des dort stattfindenden Hafengeburtstag, das es in der Hansestadt sehr bescheiden mit Stellplätze aussieht . Alle Betreiber die wir anschrieben melden: "Leider ausgebucht!".
Unser Heimathafen bei dieser Tour
Na ja, was machen wir jetzt? Vielleicht auf gut Glück hinfahren und irgendwo auf einen Parkplatz stellen? Oder doch irgendwo anders hin? Nach langen hin und her fiel die Wahl auf den Campingplatz "Stover Strand" in Drage bei Winsen/Luhe. Der Ort liegt ca. 30 Autominuten von Hamburg entfernt und es gibt eine Bus/Zugverbindung dorthin. Patrik bucht kurzer Hand einen Stellplatz und hat Glück. Für den gewünschten Zeitraum sind noch Plätze frei.
Los geht es nach getaner Arbeit am Mittwoch um 14:30 Uhr. Das Wohnmobil wurde wie immer bereits einen Tag vorher geladen und eingerichtet.
Unser Plan ist bis kurz vor Drage zu fahren, um dort auf einem kostenlosen Stellplatz zu übernachten.
Die Route führt bis Kaiserslautern auf der A6, danach weiter auf der A63 bis Mainz. Von dort aus über Rüsselsheim bis Frankfurt auf der A60 bzw. A67. Bis dahin liegen wir sehr  gut in der Zeit. Noch keine zwei Stunden unterwegs, aber dann  kommt es knüppeldick. Der erste Stau am Frankfurter Flughafen. Von da an fahren wir von einem Stau in den nächsten. Höhepunkt ist eine Verkehrsstörung mit stehenden Verkehr von über 1,5 Stunden 10 Kilometer vor Alsfeld. Wir haben halt nicht mit soviel Betrieb auf den Straßen gerechnet. Beim Anblick der KFZ Kennzeichen wird es klar, warum es so ist. Viele nutzen nicht nur wie wir das Wochenende für ein Kurzurlaub, nein, auch viele Montagearbeiter sind unterwegs nach Hause. 
Unterwegs gesehen.
Dadurch ist die A5, eine sehr hoch frequentierte Autobahn, denn sie teilt sich am Kirchheimer Dreieck. Ein Teil führt in den Osten, der andere Teil in nördliche Richtung. Wir haben die Hoffnung, das es ab dort besser wird. Leider vermeldet der Verkehrsfunk was anderes. Es geht weiter von Stau zu Stau. Irgendwann, gegen 21:30 Uhr, entschließt Patrik in Nörten-Hardenberg abzufahren, um auf dem dortigen Stellplatz am Schwimmbad den Übernachtungsstopp einzulegen. Von dort sind es allerdings noch fast 250 Kilometer bis zum Stover Strand. Aber wir gehen jetzt besser schlafen und fahren dafür morgen schon gg. 6:30 Uhr weiter, als weiter im Stau blöd rumzustehen. Gesagt getan.
Gegen 22:00 Uhr stehen wir auf dem Stellplatz. Leider sind alle offiziellen Plätze für die Wohnmobiles belegt. 


Unser Nachtplatz
Wir finden trotzdem noch etwas und stellen das Womo ab. Der Stellplatz ist Teil eines geschotterten Parkplatz ohne Ver- oder Entsorgung aber teilweise mit Strom.
Bevor es aber zur Nachtruhe geht, gönnt sich Patrik noch ein kühles Radler und vertritt sich ein wenig die Beine.
Danach heißt es gute Nacht, bis später.


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