Sonntag, 28. Januar 2018

Herbsturlaub 2017; Tag 6: Wellness in der AmperOase in Fürstenfeldbruck

Freitag, 06.10.2017
Gegenüber gestern hat sich das Wetter sehr verschlechtert. Die Temperaturen sind um 10 Grad  gefallen. Es ist sehr bewölkt. Patrik macht sich auf den Weg in die benachbarte Bäckerei, die er bereits gestern bei seinem Rundgang erblickte und zur Klostermetzgerei. Leider bietet der Stellplatz nur zu ausgewählten Zeiten einen Brötchenservice an. Wann diese Zeiten sind war für uns leider nicht ersichtlich. Bewaffnet mit diversen Semmeln, Brezen und Weißwürste kehrt er zum Wohnmobil zurück. Das Frühstück und das Abendessen ist somit gerettet.
Am heutigen Freitag steht Wellness auf dem Programm. Deshalb fahren wir direkt nach dem Frühstück von Andechs weiter nach Fürstenfeldbruck an die AmperOase. Direkt an das Schwimmbad mit Sauna grenzt der örtliche Stellplatz. Wie der Name schon sagt liegt dieser an der Amper.
Nach kurzer Fahrtzeit erreichen wir den Stellplatz. Dieser ist parzelliert und basiert auf Ehrlichkeit. Das heißt alle Servicemöglichkeiten werden nicht an Automaten entrichtet sondern in die sogenannte "faire Dose".




Wir legen das entsprechende Geld für Entsorgung sowie die Stellplatzgebühr in den Umschlag, um diesen dann an der Kasse einzuwerfen.




Direkt im Anschluss daran geht es dann in die AmperOase.
Erste Überraschung: ein Automat statt einer Kasse. Wir überqueren die Schwelle der Unpersönlichkeit. Als kleine Orientierungshilfe gibt es Schilder. Diese weisen uns den Weg zu den Umkleiden. Auch diese sind irgendwie gewöhnungsbedürftig und erinnern an alte Sportstätten.
Wir betreten den Saunabereich. Dieser wirkt neu. Im Innenbereich ein wenig steril, wie ein Krankenhaus. Allerdings mit einem großen Sitzbereich und einer kleinen Bistrotheke im verglasten Wintergarten. Desweiteren erwartet uns eine finnische Sauna (95 Grad C, mit diversen Aufgüssen), eine Licht-und Biosauna sowie ein Dampfbad. Weiter geht es nach draußen. Hier finden wir das sogenannte Saunadorf. Um einen größeren Teich sind dort eine Erdsauna (100° C), eine Loftsauna (niedrige Temperatur), der Schwitzboden (einem Heuschober nachempfundenen Sauna), das Ruhehaus und ein Tauchbecken. Ebenso befindet sich im Saunagarten ein sog. Barfußpfad.
Wir testen die verschiedenen Saunen, aber auch das Schwimmbad (welches im Eintrittspreis enthalten ist) wird genutzt. Natürlich geht es für uns auch an die Saunatheke um einen Kaffee zu trinken.
Um 17:00 Uhr verlassen wir die Oase. Es wird uns allmählich zu voll. Allem in allem war es ein gemütlicher Tag in der AmperOase gewesen. Die Preis-Leistung stimmt, nur durch das fehlen von Personal (u.a. an der Kasse oder auch an der Saunabar, die nur zu bestimmten Zeiten besetzt ist) wirkte es für uns wie bereits gesagt ein wenig unpersönlich. Na ja, vielleicht sind wird zu sehr verwöhnt.
Im Wohnmobil machen wir es uns gemütlich. Während des Abendessens erwartet uns noch eine kleine Überraschung: die Stromversorgung bricht erneut zusammen. Wir hatten heute morgen vergessen die Heizung auszuschalten und dadurch lief den ganzen Tag das Lüfterfebläse. Zum Glück gibt es hier am Platz Stromsäulen. Patrik verbindet den Carado mit der kostbaren Energie. Ab jetzt läuft alles wieder den gewohnten Weg. Das Essen der leckeren Andechser Weißwürsten kann jetzt beginnen.

Mahlzeit
Eigentlich ist der Platz sehr toll an der Amper gelegen. Patrik wollte eigentlich noch ein wenig spazieren gehen, aber durch den einsetzenden Nieselregen fällt dieser Programmpunkt aus.


Angrenzend an den Stellplatz, die Amper

Stattdessen machen wir es uns wie so oft vor dem Fernseher gemütlich.