Dienstag, 03.10.2017
Um 7:30 Uhr macht uns der Wecker wach. Heute ist Premierentag. Wir fahren Fernbus. Eigentlich stand solch eine Busfahrt schon länger auf unserer To-Do Liste. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt oder es kam ein Wohnmobil dazwischen.
Bevor es aber los geht, macht sich Patrik auf den Weg zur Anmeldung um die bestellten Brötchen abzuholen. Nadine bereitet in der Zwischenzeit den Frühstückstisch vor.
Die erste Mahlzeit des Tages findet an diesem stürmischen, verregneten Morgen im Schnelldurchgang statt, denn der Flixbus wartet nachher nicht auf.
Pünktlich stehen wir an der Haltestelle am Wank um mit dem Bus zum Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen zu fahren.
Unterwegs dorthin fällt Patrik ein, das trotz des stürmischen Wetters die Satellitenanlage noch ausgefahren, verdammt. Hoffentlich geht das gut aus. Am Bahnhof angekommen müssen wir uns erstmal unterstellen, es regnet nicht nur Bindfaden sondern durch den Sturm auch Kastanien von den Bäumen. Noch ist ist es bis zur Abfahrt des Fernbusses 45 Minuten. Wir beschließen in Richtung Bahnhofsgebäude zu gehen um dort im inneren zu warten. Leider erwartet uns ein kalter, luftiger Warteraum. Wie ein begossener Pudel nehmen wir auf einer der Bänke Platz.
Pünktlich um 11:00 Uhr fährt der Flixbus an der Haltestelle vor. Wir steigen ein und gehen in den oberen Teil des Busses. Die Premiere "Flixbus" beginnt.
Die Route verläuft über Mittenwald, Seefeld und in Zirl auf die Autobahn nach Innsbruck. Nach fast einstündiger Fahrt erreicht der Bus die Hauptstadt Tirols. Leider regenet es immer noch. Aber für heute mittag ist besseres Wetter vorausgesagt.
Wir machen uns auf den Weg ins Zentrum. Mal sehen was uns dort erwartet. Nadine war noch nie und Patrik vor über 20 Jahren in Innsbruck. Der erste Weg führt uns zum bekannten "golden Dachl". Dies ist ein Gebäude mit spätgotischem Prunkerker in der Innsbrucker Altstadt und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Das Dach des Erkers wurde mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt.
Erbaut wurde das Gebäude 1420 als Residenz („Neuhof“) der Tiroler Landesfürsten. Aus Anlass der Zeitenwende (1500) fügte Niklas Türing der Ältere im Auftrag des deutschen Königs und späteren Kaisers Maximilian I. 1497/98–1500 den Prunkerker hinzu.
Jakob Hutter, Prediger der Täufer, wurde vor dem Goldenen Dachl am 25. Februar 1536 öffentlich lebendig verbrannt (während der Regierungszeit von Erzherzog Ferdinand, einem Enkel von Maximilian I.).
Reliefs am Erker zeigen Maximilian I. mit seinen beiden Gemahlinnen, Kanzler, Hofnarr, Moriskentänzer und Wappen (Originalreliefs im Tiroler Landesmuseum). Im Hintergrund der Reliefs verläuft ein Spruchband mit Zeichen, die bisher nicht entschlüsselt werden konnten. Es handelt sich teilweise um seitenverkehrte oder auf dem Kopf stehende hebräische Buchstaben.
Nach soviel Kultur brauchen wir ein wenig Entspannung und vielleicht einen Kaffee. Zwischen den verschiedenen alten Gebäuden befindet sich die modern gestaltete Shopping Mall Tyrol. Ein etwas größeres Einkaufszentrum mit diversen Geschäften. Besonders hervorzuheben: es gibt dort saubere, kostenlose Toiletten und im Untergeschoß ebenfalls kostenlose Schließfächer.
Nadine entdeckt ein Deichmann. Kurzer Hand entern wir das Schuhgeschäft. Wie es ich für Frauen gehört findet sie auch ein passendes Paar. Zum Glück gibt es ja die bereits erwähnten Schließfächer ;-). Nach einem Schuhkauf muss ein Kaffee her. Passenderweise befindet sich auch ein Segafredo Cafe in der Shopping Mall.
Kurze Verschnaufpause für uns und den Regen. Das Wetter klart allmählich auf.
Jetzt macht Sightseeing mehr Spaß. Wir durchstreifen erneut die Straßen der Altstadt Innsbruck und entdecken dabei noch verschiedene Gebäude.
Allmählich wird es Zeit zum Busbahnhof zurückzukehren.
Unser Bus steht schon bereit. Um 17:30 Uhr startet da grüne Fortbewegungsmittel in Richtung Garmisch. Bei einer Stunde Fahrtzeit können wir noch den Bus um kurz vor 19 Uhr nehmen um zum Wohnmobil zurück zu kommen. Leider sind die Straßenverhältnisse nicht dementsprechend. Rund um Innsbruck und dem Zirler Berg Stau.
Mit fast 45 Minuten Verspätung errichen wir Garmisch. Unser nächster, bzw. der letzte Bus zum Wank fährt erst um 20:43 Uhr. Was machen wir so lange. Im Bahnhofsumfeld gibt es ein mexikanisches Restaurant, Sausalitos. Essen möchten wir zwar nix, aber etwas trinken wäre nett. Gesagt getan. Passenderweise hat das Sausalitos auch noch Happy Hour auf Cocktails. Super. Der Restabend kann beginnen. Wir ordern je ein großes Glas des alkoholischen Mixgetränkes. Der Barkeeper macht eine geniale Mischung. Die Cocktails sind auf jeden Fall empfehlenswert. Wir beschließen morgen noch für eine Nacht am Wank zu verlängern und dann die Stadt unsicher machen. Natürlich mit einem Einkehrschwung im Sausalitos.
Die Abfahrt des letzten Busses zu unserem Wohnmobil naht. Wir bezahlen zwölf Euro und gehen zur Haltestelle. Wie immer sind die Busse pünktlich und keine 10 Minuten später stehen wir vor dem Womo.
Patrik wärmt schnell die mitgebrachte Gulaschsuppe auf, damit ist auch das Abendessen gerettet. Den Rest des Abends verbringen wir vorm Fernseher in der Dinette und lassen den Tag Revue passieren.
Um 7:30 Uhr macht uns der Wecker wach. Heute ist Premierentag. Wir fahren Fernbus. Eigentlich stand solch eine Busfahrt schon länger auf unserer To-Do Liste. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt oder es kam ein Wohnmobil dazwischen.
Bevor es aber los geht, macht sich Patrik auf den Weg zur Anmeldung um die bestellten Brötchen abzuholen. Nadine bereitet in der Zwischenzeit den Frühstückstisch vor.
Die erste Mahlzeit des Tages findet an diesem stürmischen, verregneten Morgen im Schnelldurchgang statt, denn der Flixbus wartet nachher nicht auf.
Pünktlich stehen wir an der Haltestelle am Wank um mit dem Bus zum Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen zu fahren.
Unterwegs dorthin fällt Patrik ein, das trotz des stürmischen Wetters die Satellitenanlage noch ausgefahren, verdammt. Hoffentlich geht das gut aus. Am Bahnhof angekommen müssen wir uns erstmal unterstellen, es regnet nicht nur Bindfaden sondern durch den Sturm auch Kastanien von den Bäumen. Noch ist ist es bis zur Abfahrt des Fernbusses 45 Minuten. Wir beschließen in Richtung Bahnhofsgebäude zu gehen um dort im inneren zu warten. Leider erwartet uns ein kalter, luftiger Warteraum. Wie ein begossener Pudel nehmen wir auf einer der Bänke Platz.
Pünktlich um 11:00 Uhr fährt der Flixbus an der Haltestelle vor. Wir steigen ein und gehen in den oberen Teil des Busses. Die Premiere "Flixbus" beginnt.
Die Route verläuft über Mittenwald, Seefeld und in Zirl auf die Autobahn nach Innsbruck. Nach fast einstündiger Fahrt erreicht der Bus die Hauptstadt Tirols. Leider regenet es immer noch. Aber für heute mittag ist besseres Wetter vorausgesagt.
Wir machen uns auf den Weg ins Zentrum. Mal sehen was uns dort erwartet. Nadine war noch nie und Patrik vor über 20 Jahren in Innsbruck. Der erste Weg führt uns zum bekannten "golden Dachl". Dies ist ein Gebäude mit spätgotischem Prunkerker in der Innsbrucker Altstadt und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Das Dach des Erkers wurde mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt.
Erbaut wurde das Gebäude 1420 als Residenz („Neuhof“) der Tiroler Landesfürsten. Aus Anlass der Zeitenwende (1500) fügte Niklas Türing der Ältere im Auftrag des deutschen Königs und späteren Kaisers Maximilian I. 1497/98–1500 den Prunkerker hinzu.
Jakob Hutter, Prediger der Täufer, wurde vor dem Goldenen Dachl am 25. Februar 1536 öffentlich lebendig verbrannt (während der Regierungszeit von Erzherzog Ferdinand, einem Enkel von Maximilian I.).
Reliefs am Erker zeigen Maximilian I. mit seinen beiden Gemahlinnen, Kanzler, Hofnarr, Moriskentänzer und Wappen (Originalreliefs im Tiroler Landesmuseum). Im Hintergrund der Reliefs verläuft ein Spruchband mit Zeichen, die bisher nicht entschlüsselt werden konnten. Es handelt sich teilweise um seitenverkehrte oder auf dem Kopf stehende hebräische Buchstaben.
Nach soviel Kultur brauchen wir ein wenig Entspannung und vielleicht einen Kaffee. Zwischen den verschiedenen alten Gebäuden befindet sich die modern gestaltete Shopping Mall Tyrol. Ein etwas größeres Einkaufszentrum mit diversen Geschäften. Besonders hervorzuheben: es gibt dort saubere, kostenlose Toiletten und im Untergeschoß ebenfalls kostenlose Schließfächer.
Nadine entdeckt ein Deichmann. Kurzer Hand entern wir das Schuhgeschäft. Wie es ich für Frauen gehört findet sie auch ein passendes Paar. Zum Glück gibt es ja die bereits erwähnten Schließfächer ;-). Nach einem Schuhkauf muss ein Kaffee her. Passenderweise befindet sich auch ein Segafredo Cafe in der Shopping Mall.
Kurze Verschnaufpause für uns und den Regen. Das Wetter klart allmählich auf.
Jetzt macht Sightseeing mehr Spaß. Wir durchstreifen erneut die Straßen der Altstadt Innsbruck und entdecken dabei noch verschiedene Gebäude.
Allmählich wird es Zeit zum Busbahnhof zurückzukehren.
Unser Bus steht schon bereit. Um 17:30 Uhr startet da grüne Fortbewegungsmittel in Richtung Garmisch. Bei einer Stunde Fahrtzeit können wir noch den Bus um kurz vor 19 Uhr nehmen um zum Wohnmobil zurück zu kommen. Leider sind die Straßenverhältnisse nicht dementsprechend. Rund um Innsbruck und dem Zirler Berg Stau.
Mit fast 45 Minuten Verspätung errichen wir Garmisch. Unser nächster, bzw. der letzte Bus zum Wank fährt erst um 20:43 Uhr. Was machen wir so lange. Im Bahnhofsumfeld gibt es ein mexikanisches Restaurant, Sausalitos. Essen möchten wir zwar nix, aber etwas trinken wäre nett. Gesagt getan. Passenderweise hat das Sausalitos auch noch Happy Hour auf Cocktails. Super. Der Restabend kann beginnen. Wir ordern je ein großes Glas des alkoholischen Mixgetränkes. Der Barkeeper macht eine geniale Mischung. Die Cocktails sind auf jeden Fall empfehlenswert. Wir beschließen morgen noch für eine Nacht am Wank zu verlängern und dann die Stadt unsicher machen. Natürlich mit einem Einkehrschwung im Sausalitos.
Die Abfahrt des letzten Busses zu unserem Wohnmobil naht. Wir bezahlen zwölf Euro und gehen zur Haltestelle. Wie immer sind die Busse pünktlich und keine 10 Minuten später stehen wir vor dem Womo.
Patrik wärmt schnell die mitgebrachte Gulaschsuppe auf, damit ist auch das Abendessen gerettet. Den Rest des Abends verbringen wir vorm Fernseher in der Dinette und lassen den Tag Revue passieren.
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