Leider gibt es Brötchen erst morgen auf dem Platz. Ich entschließe mich in Richtung Wedel Zentrum zu gehen um dort eine Bäckerei zu suchen. Direkt an der Kreuzung zum Schwimmbad bzw. Stellplatz steht ein Wegweiser. Wie der Name schon sagt weist der den Weg u. a. zum Zentrum und zum Bahnhof. Beides ist in 800 Meter zu Fuß zu erreichen.
| Wegweiser am Stellplatz |
Nach knappen 10 Minuten stehe ich vor dem Bahnhof in Wedel. Leider gibt es dort keine Bäckerei, aber ich kann schnell nachsehen was uns die Fahrkarte für unsere spätere S-Bahntour nach Hamburg kostet. Ebenso sehe ich mir den Fahrplan genau an (alle 30 Minuten fährt ein Zug). Nach dem Organisatorischen erinnert mich der kleine Hunger an mein weiteres Vorhaben, nämlich das Suchen einer Bäckerei!
Ich gehe die Haupt(-einkaufs)-strasse entlang und entdecke neben einer Drogeriemarktfiliale auch einen Brötchenhandel. Diverse Spezialitäten animieren mich zum Kauf. Ich kaufe eine kleine Brötchen-Auswahl. Es ist wieder einer dieser verschiedenen Bäckereikette, welche Tiefkühlrohlinge selbst in der Filiale aufbacken. Natürlich sind die Brötchen deshalb auch sehr preiswert. Insgesamt strapazieren unsere Frühstücksbrötchen die Urlaubskasse mit 3,60 €. Auf dem Weg zurück zu unserer Ferienwohnung auf vier Räder blicke ich mich noch ein wenig um. Nadine muss noch auf eine Sparkasse zum Geld "ziehen". Glücklicherweise befindet sich ein solches Institut auf meinem Weg.
Am Wohnmobil angekommen ist schon alles für das gemeinsame Frühstücken angerichtet. Ich schaue aus der offenen Aufbautür, heute haben wir angenehme Frühlingstemperaturen und erblicke eine Schild: "Ab dem 1. April wieder Brötchenservice hier auf dem Platz."
Super, dann brauche ich nicht morgen früh in die Stadt zu gehen. Da wir ja bekanntlichermaßen nach Hamburg aufbrechen wollen, fällt das Frühstück nicht so ergiebig aus und das Spülen wird gleich auf heute Abend verschoben.
Es herrscht Aufbruchstimmung. Wir freuen uns auf den Hamburg Trip. An der Infotafel des Stellplatzes fülle ich noch schnell unsere morgige Brötchenbestellung auf. Nadine und Sebastian nutzen die Zeit und verschwinden auf die öffentliche Toilettenanlage. Auch ich checke das stille Örtchen und mache Fotos für die Stellplatzbeschreibung. Allem in allem sind die Toiletten alt aber in einem sehr sauberen Zustand.
Man merkt direkt das sie ständig kontrolliert sowie gesäubert werden.
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| Toilettenanlage am Stellplatz Wedel |
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| alt aber sauber und das ist wichtig |
Nachdem alle Geschäfte sowie Bestellungen getätigt sind spazieren wir los zum Bahnhof Wedel. An der Sparkasse muss Nadine noch einen kurzen Abstecher zum Geld abholen machen. Bereits von dem Geldinstitut sieht man das Bahnhofsgebäude. Gleich sind wir dort. Am Fahrkartenautomaten versuche ich die Fahrkarte, HamburgCard (Bitte Impressum beachten!) für Gruppen, mit der Kreditkarte zu bezahlen. Dies misslingt, da das Wunder Technik in Form eines Automaten diese Art von Zahlung nicht akzeptiert. Hätte ich nur vorhin besser nachgesehen, denn durch diesen Zeitverlust fährt die S-Bahn ohne uns in Richtung Hamburg. Jetzt haben wir bis zur nächsten Abfahrt 30 Minuten Zeit. Nadine bezahlt die Fahrkarte, wofür war sie vorhin auf der Sparkasse? Unser Zug steht bereits auf dem Bahnsteig. Wir steigen ein und warten sitzend auf die Abfahrt.
Mit uns steigen noch weitere Wohnmobilisten, wir haben sie heute morgen auf dem Stellplatz gesehen, ein. Nach einiger Zeit setzt sich der Zug in Bewegung. Yeahh, wir fahren in Richtung Hamburg.
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| Nadine in der S-Bahn |
Mit uns steigen noch weitere Wohnmobilisten, wir haben sie heute morgen auf dem Stellplatz gesehen, ein. Nach einiger Zeit setzt sich der Zug in Bewegung. Yeahh, wir fahren in Richtung Hamburg.
Unser heutiges Programm war bereits im Vorfeld geplant: Reeperbahn, Panoptikum, St. Pauli Fanshop, Currywurst essen, event. Hamburger Dom, den Michel besuchen und selbstverständlich einen Abstecher zu den Landungsbrücken aber auch nach Hafencity.
Die S-Bahn setzt sich in Bewegung. Nach 31 Minuten erreichen wir die Haltestelle "Reeperbahn". Nun heißt es aussteigen. Wir befinden uns mitten im Amüsierviertel Hamburgs. Als erstes liegt der St. Pauli Fan Shop auf unserem Weg. Nadine und Och kaufen jeweils eine neue Mütze. Ebenso muss noch ein Kinderhalstuch für mein Patenkind mit dem bekannten Totenkopf her.
Nach diesem kurzen Bummel spazieren wir weiter über die sündige Meile. Ein kurzer Blick in die Seitenstraße und uns fallen die verschiedene bekannten Etablissements ins Auge. Auf der anderen Straßenseite befindet sich das Panoptikum (Bitte Impressum beachten!). Unser nächster Programmpunkt. Das Panoptikum ist ein Wachsfigurenkabinett welches bereits im Jahre 1879 am Spielbudenplatz eröffnet wurde. Seit 1959 befinden sich die Figuren am Hans-Albers Platz auf St. Pauli.
| Auf der Reeperbahn gefunden |
| Fanshop FC St. Pauli |
Das Panoptikum ist so etwas wie Madame Tussaud nur in klein. Hauptsächlich deutsche Promis in Wachs gibt es zu sehen. Diese sind u. a.:
- Otto Waalkes
- Helmut Schmidt und Angela Merkel
- Uwe Seeler
- Udo Lindenberg
- und viele mehr
- Angelina Jolie
- The Beatles
- Harry Potter
- Barack Obama
- Sissy
- und weitere
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| Helene Fischer Bei dir werde ich Atemlos ;-) |
| Papst Benedikt XVI |
| Gorbi und Erich |
| Angie, Patrik und der Schröder |
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| Zigarettenpause mit Helmut Schmidt |
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| Nadine und Einstein |
| Jan Fedder |
Wir nutzen diesen Besuch und machen viele Fotos. Der Rundgang der Ausstellung erstreckt sich über drei Etagen. Ich nutze die Zeit um mich bei Helmut Schmidt auszuruhen. Nadine schneidet mit Albert Einstein Grimassen. Auch Hans-Dietrich Genscher und Helmut Kohl werden in Form eines Wachsabbildes gewürdigt.
Diaschau aller Bilder aus dem Panoptikum
Nach soviel Klamauk, beschließen wir etwas zu essen. Aber zuerst gehen wir noch an der bekannten Davidswache und Herbertstrasse vorbei. Diese Straße ist nur für Männer und durch einen Verschlag verschlossen. Hinter dieser "Absperrung" gehen Frauen dem ältesten Gewerbe der Welt nach.
| Schmidts Tivoli auch sehr bekannt |
| St. Pauli Davidswache |
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| Verschlag an der Herbertstraße Zutritt nur für Männer |
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| Unterwegs im Schanzenviertel Viva con Agua |
Die Currywürste waren natürlich nicht mit denen aus dem Edelcurry vergleichbar. Aber sie waren irgendwie anders als wir sie von unserer Heimat kennen. Es war keine Ketchupsauce, sondern eine Tomaten-Currysauce und irgendwie doch lecker. Eben etwas anderes.
Zum Verdauen dieser Zwischenmahlzeit spazieren wir in Richtung FC St. Pauli Stadion und Heiliggeistfeld um an der dortigen S-Bahn Haltestelle weiter zu den Landungsbrücken zu fahren.
Auf dem Heiliggeistfeld findet zur Zeit der Osterdom (Bitte Impressum beachten!) statt. Dies ist eine riesige Kirmes. In meinen Augen größer als die am Sonntag besuchte Osterwiese in Bremen. Auch auf dem Dom gibt es viele ausgefallene Fahrgeschäfte und Attraktionen. Diese öffnen täglich um 14:00 Uhr. Da es im Moment erst 13:30 Uhr ist, herrscht reges Aufbautreiben auf dem Platz. Dieses Treiben sollte man auch einmal gesehen haben. Der Platz ist so groß, das wir sogar die Innetriebnahme der Fahrgeschäfte erleben. Insgesamt dauert unser Spaziergang über diese Kirmes über eine Stunde.
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| Landungsbrücken St. Pauli |
Wie bereits geschrieben führt uns unser weiterer Weg zu den Landungsbrücken. Dort laden verschiedene Kaffees zum Flanieren ein oder man bucht eine der vielen Hafenrundfahrten mit einer Barkasse. Durch unsere öfteren Hamburgbesuche haben wir diese Sachen bereits abgehakt, wir haben schon ein Kaffee an den Landungsbrücken getrunken bzw. ein Crepes gegessen und haben uns den Hafen nebst der Speicherstadt mit der Barkasse angesehen. Heute gibt es aber eine Premiere für uns. Wir wollen in die Hafencity, ein neugebauter Stadteil zwischen Speicherstadt und Landungsbrücken. Um dorthin zu gelangen kann man den Bus nehmen oder mit einer Fähre fahren. Beides ist mit der Tages- bzw. HamburgCard nutzbar. Wir setzen standesgemäß mit der Fähre über. In Hamburg gibt es Fährlinien, die wie Buslinien fahren, d. h.: sie haben Liniennumner, feste Haltstelle und feste Abfahrtszeiten.
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| Unsere Fähre nach Hafencity |
Wir wählen die Linie 72 die uns von den Landungsbrücken zur Elbphillharmonie, dem Millionenbau Hamburgs, innerhalb von sieben Minuten bringt. Auf dem Weg dorthin fahren wir an den beiden Spielstätten der Musicals König der Löwen und das Wunder von Bern vorbei. Diese Theater haben sogar eine eigene Fährlinie damit die Besucher dorthin gelangen.
An der Elbphilharmonie (Bitte Impressum beachten!) angekommen spazieren wir an der Promenade entlang. Dort befinden sich diverse Cafes und Bistros, die zum verweilen einladen. Uns ist dies alles zu versnobbt und ich sehe auch nicht ein zwei Euro für eine Kugel Eis zu bezahlen.
Am Ende dieser Promenade befinden sich zwei große Gebäude. Das eine gehört dem Weltkonzern Unilever (Bitte Impressum beachten!) ( u. a. Knorr, Dove, Rama, Langnese usw.). Neben den Büros gibt es auch einen kleinen Shop in dem es Merchandiseartikel sowie Ware mit kleinen Fehler der verschiedenen Marken gibt. Ich selbst schwöre auf diverse Marken (Bitte Impressum beachten!) von Unilever und blicke mich ein wenig um. Natürlich gäbe es das ein oder andere aber ich bleibe hart. Mein Geldbeutel bleibt zu. Das andere große Gebäude welches uns auffällt gehört dem Logistikunteenehmen Kühne und Nagel (Bitte Impressum beachten!). Dieses hat dort ihren Deutschlandsitz mit einem eigenen Schulungszentrum. Wir warten vor diesem Gebäude auf den Bus, der uns zu unseren nächsten Programmpunkt führt, dem Hamburger Michel.
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| Musicaltheater |
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| Elbphilharmonie |
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| Hafencity |
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| Hafencity |
Am Ende dieser Promenade befinden sich zwei große Gebäude. Das eine gehört dem Weltkonzern Unilever (Bitte Impressum beachten!) ( u. a. Knorr, Dove, Rama, Langnese usw.). Neben den Büros gibt es auch einen kleinen Shop in dem es Merchandiseartikel sowie Ware mit kleinen Fehler der verschiedenen Marken gibt. Ich selbst schwöre auf diverse Marken (Bitte Impressum beachten!) von Unilever und blicke mich ein wenig um. Natürlich gäbe es das ein oder andere aber ich bleibe hart. Mein Geldbeutel bleibt zu. Das andere große Gebäude welches uns auffällt gehört dem Logistikunteenehmen Kühne und Nagel (Bitte Impressum beachten!). Dieses hat dort ihren Deutschlandsitz mit einem eigenen Schulungszentrum. Wir warten vor diesem Gebäude auf den Bus, der uns zu unseren nächsten Programmpunkt führt, dem Hamburger Michel.
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| Hamburger Michel |
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| St. Michaelis Kirche |
Der Turm der St. Michaelis Kirche (Bitte Impressum beachten!) ist schon von weiten sichtbar. Wir gehen schnurstracks darauf zu. Das Besteigen des Turmes kostet Eintritt. Also sparen wir uns das. Ebenso die 452 Treppen hinauf bzw. den Fahrstuhl. Wir schauen uns die Kirche von innen an. Impossant dieses Gebäude. Nicht nur wir finden das Gotteshaus interessant, auch viele weitere Touristen durchstreifen die Kirche. Eine Stimmenwirrwarr in allen möglichen Sprachen. Wir haben alle Ecken des Michels inspiziert und machen uns auf den Weg in Richtung S-Bahn. Es wird Zeit nach Wedel zurückzufahren.
Wie die Hinfahrt klappt auch die Rückfahrt problemlos, vor allem sehr flott. Nach 30 Minuten Fahrzeit stehen wir wieder an dem Anfangspunkt der heutigen Tour, dem Bahnhof Wedel. In der Stadt selber müssen wir noch einige Einkäufe erledigen, sonst fällt das Abendessen aus. Wir durchstreifen den hiesigen Rewe bevor wir zu unserem Stellplatz zurück gehen.
Nach dem Abendessen fallen wir alle drei müde von der anstrengenden Tour ins Bett. Gute Nacht.
Fazit: Erneut wieder vieles neues in Hamburg gesehen und erlebt. Auch die Auswahl des Stellplatzes in Wedel erwies sich als gute Wahl. Hamburg ist immer eine Reise wert.
Linksammlung: (Bitte Impressum beachten!)
Flyer Panoptikum als pdf
Panoptikum
Imbiss bei Schorrsch
Hamburg Tourismus
Offizielles Stadtportal der Hansestadt Hamburg
Elbphilharmonie
Hamburger Verkehrsverbund GmbH HVV
HamburgCard
Unilever und ihre Marken
Kühne und Nagel
St. Michaelis Kirche
Geschichte der St. Michaelis Kirche als pdfDie Turmuhr des Michels als pdf
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Hamburg in Bildern als Diaschau
Fazit: Erneut wieder vieles neues in Hamburg gesehen und erlebt. Auch die Auswahl des Stellplatzes in Wedel erwies sich als gute Wahl. Hamburg ist immer eine Reise wert.
Linksammlung: (Bitte Impressum beachten!)
Flyer Panoptikum als pdf
Panoptikum
Imbiss bei Schorrsch
Hamburg Tourismus
Offizielles Stadtportal der Hansestadt Hamburg
Elbphilharmonie
Hamburger Verkehrsverbund GmbH HVV
HamburgCard
Unilever und ihre Marken
Kühne und Nagel
St. Michaelis Kirche
Geschichte der St. Michaelis Kirche als pdfDie Turmuhr des Michels als pdf
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