Montag, 2. Mai 2016

Osterreise 2016, unsere erste Tour im eigenen Mobil -Bremen Tag 1-

Samstag, 26.03.2016: Unser erster Tag in Bremen; Faulenzen, Bummeln, Raumfahrtführung und Osterfeuer
Der erste Tag beginnt mit der morgendlichen Männerarbeit. Diese besteht darin die volle Toilettenkassette zu entsorgen und Brötchen zu "jagen". Ich schnappte mir die Kassette und marschierte zur Entsorgungsstation. Hier in Bremen war diese zweigeteilt. Die Ver- und Entsorgung fürs Mobil befand sich direkt an der Einfahrt. Die für die Toilette in einem kleinem Häuschen dahinter. Stark durchdacht: So kommt das Frischwasser nicht mit den Fäkalien in Berührung. Ich ging mit meiner Kassette zum "Kloentsorgungshäuschen". Da ich als nichtrauchender Raucher Probleme mit den Gerüchen habe, zünde ich mir an den San-Stationen, vor allem im Toilettenbereich, immer eine Zigarette an. Durch den aufsteigenden Qualm rieche ich die anderen unangenehmen Gerüche nicht mehr. Leider war es meine erste Entsorgung seit knapp vier Jahren. Ich tat mir ein wenig schwer mit der Handhabung. Dabei lief mir die Brühe auch über die Hände. Mahlzeit! Natürlich lagen meine Einweghandschuhe im Womo, toll! Nach fast zehn Minuten hatte ich dann die Kassette ohne weitere Vorfälle sauber und ich ging zu unserer "Wohnung" zurück. Die Toilettenbox füllte ich noch mit Chemie. Dabei bemerkte ich, dass die Flasche noch für zwei Leerungen reicht. Zum Glück haben meine Eltern bei der letzten bzw. ihrer ersten Wohnmobiltour einen Großeinkauf bei Obelink in Holland gemacht. Dort kauften sie unter anderem auch neue Toilettenchemie in Tabform, die ich zu Hause gesehen habe. Nur im Wohnmobil waren sie nicht zu finden. Ich durchsuchte die Schränke im Wohnmobil, die Garage, den Gaskasten, einfach jeden Stauraum. Toilettentabs gleich Fehlanzeige. Wozu gibt es Telefon? Ich rief zu Hause an und erhielt die Info, dass sie im Wohnmobil sein müssen.  Ich suchte weiter, allerdings ohne Erfolg. Nach knapp 15 Minuten schickten mir meinen Eltern per Mail ein Bild. Die Tabs sind zu Hause aufgetaucht.

Da sind die Tabs -
beim Osterhasen
Ein Problem gelöst, trotzdem mussten wir uns Gedanken über die Toilettenchemie machen. Nadine und ich berieten das weitere Vorgehen, schließlich war Ostern. Wir kamen zum Entschluss bei unserer Weiterfahrt dienstags in Cuxhaven neue Chemie zu kaufen.
Das Toilettenchemieproblem war nun endgültig gelöst. Ich konnte zur nächsten allmorgendlichen Männerarbeit schreiten, die Frühstücksbrötchen besorgen! Da wir ja bekanntermaßen gestern nicht das Kleingedruckte in der Bestellung für den Brötchenservice am Stellplatz gelesen habe, ging ich zur 800 Meter entfernten Rewefiliale. Am Infokasten des Platzes befand sich eine Wegbeschreibung. Ich überquerte am Stellplatz die Straße und ging durch die umliegenden Schrebergartensiedlungen zur kleinen Weser. Auch ein ganz idyllisches Fleckchen, ideal zum Joggen oder Fahrrad fahren. Ich überquerte das Gewässer und sah bereits mein Ziel. Im Rewe angekommen durchstreifte ich den Markt, vielleicht haben die auch Toilettenchemie im Sortiment. Leider Fehlanzeige. An der Bäckereitheke gab es als Entschädigung dafür leckere Brötchen. Da wir an diesem Abend noch unseren Lotusgrill ausprobierten wollten, wechselten 12 herrliche Brötchen den Besitzer.
Noch schnell den Rückweg antreten und unser feines Frühstück in der Weserstadt kann beginnen. Sebastian schlief noch, aber nicht mehr lange. Hahaha. In der Zwischenzeit war es schon 10.00 Uhr. Papas fröhlicher Weckdienst begann. Innerhalb kürzester Zeit war Sebastian aufgewacht. Wir bauten sein Bett zurück und die Essecke (Dinette) wieder auf. In der Zwischenzeit hatte Nadine auch schon Kaffeewasser zum Kochen aufgesetzt. Das Frühstück begann.
Unser erster Programmpunkt für heute war eine Raumfahrtführung um 16.00 Uhr. Wir konnten uns also Zeit lassen bei der ersten Mahlzeit des Tages. Nach dem Frühstück testeten Sebastian und Nadine ebenfalls die Dusche im Mobil. Ich blickte zwischendurch auf unser Kontroll-Paneel. Dieses zeigt die Batteriestände (Wohnraum- & Starterbatterie) und die Wasserstände (Frischwasser & Abwasser) der Tanks an. Ich erschrak. Die Batterien waren voll, obwohl wir die ganze Nacht ohne Strom da gestanden hatten. Fein. Die Wassertanks waren hingegen nur noch 1/4 voll (Frischwasser) bzw. 3/4 voll (Abwasser). Nicht toll. Ein kurzes Hin und Her. Wir fahren zur Versorgungsstation. Sebastian zog alle Kabel zum Mobil ab und ging schon vor. Im Schritttempo, damit wir nichts zurückbauen oder verstauen müssen, bewegte ich unseren Stig in Richtung Rezeption. Wir waren die Einzigen an der Station. Die nächste Premiere mit dem neuen Mobil. Ich setzte das Womo über den Bodeneinlass für den Abwassertank und öffnete ihn. Das "Dreckwasser" lief hinaus.

Es läuft!
Sebastian nahm den Frischwasserschlauch aus der Garage. Er schloss ihn an der Wasserstelle an und steckte das Schlauchende in den Frischwassertank. Bevor ich das ein Euro Stück in den Wasserautomat warf, drehte ich den Wasserhahn bis zum Anschlag auf. Nach dem Geldeinwurf lief das kostbare Gut durch den Schlauch in unseren Tank. Nach voll kommt über: Der Tank war voll, als das Wasser aus dem Stutzen schwappte. Ein Zeichen für uns wieder den Hahn zu schließen, den Schlauch leerlaufen lassen, zusammenrollen, verstauen und im Schritttempo zurück zu unserem Platz zu fahren, erneut auf die Keile rangieren, fertig.
Es wurde Zeit um uns auf den Weg in Richtung Zentrum zu machen. Heute gingen wir den Weg hinunter zur Weser und setzten mit der Fähre über. Kosten für uns drei, hin und zurück, 5,90 Euro. Die Fahrt dauerte nur fünf Minuten.

Unsere Überfahrt mit Fähre


Unsere Fähre "Ostertor"

Von hier kamen wir...

und hier geht es hin!

Vom anderen Weserufer führte uns der Weg schnurstracks ins Schnoorviertel.


Passend zu diesem alten Viertel
ein altes Telefonhäuschen
Erklärung zu diesem Viertel (Quelle: Bremen Tourismus (Bitte Impressum beachten!)):
Wie Perlen auf einer Schnur sind die kleinen Häuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert in Bremens ältestem Viertel dicht aneinander gereiht.
Kleine, schmale Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert mit schmalen Gängen zwischen den gegenüberliegenden Gebäudereihen. Der Name des Viertels geht darauf zurück, dass sich die Häuser aneinanderreihen wie die Perlen an einer Schnur, plattdeutsch „Schnoor". Eine andere Interpretation führt die Bezeichnung darauf zurück, dass in diesem Teil des alten Fischerquartiers die Taumacher wohnten. Im Schnoor schlendern Besucher in unmittelbarer Nähe der Weser zwischen Goldschmiede- und Kunsthandwerk, ruhen sich in einem der zahlreichen Cafés oder Restaurants aus oder erwerben Mitbringsel aus der Hansestadt.
Wir durchstreiften dieses interessante Viertel und stöberten durch diverse Geschäfte.

Die "Haupteinkaufsstraße" im Schnoor

TROTZDEM

Was kommt da die Wand herunter?

Ah, eine Spinne



Auch hier:
eine Variante der Bremer Stadtmusikanten

Im Schnoor gibt es auch den Katzengang: die engste Gasse Bremens. Sie misst nur 80 cm in der Breite. Auch durch diese Gasse mussten wir selbstverständlich gehen.

Das Kätzchen in der Katzengasse
Ich glaube ich habe einen neuen Freund gefunden :-)
Leider mussten wir unseren Streifzug durchs älteste Viertel Bremen auf morgen verschieben. Wir hatten nämlich um 16 Uhr noch ein Treffen mit der Raumfahrt.
Diese Führung fand am Bremer Flughafen statt. Ein Bus brachte uns von der Haltestelle "Domsheide" dorthin. Kurz vor 16 Uhr kam bereits einer von zwei "Reiseleitern" und kontrollierte unsere Tickets. Diese Karten konnte  ich bereits im Vorfeld auf der Seite der Tourismuszentrale Bremen buchen. Da ich dies bereits 14 Tage vor unserer Reise getan hatte, erhielten wir sie noch per Post nach Hause. Pünktlich kam der Bus, der auch schnell bis auf den letzten Platz gefüllt war und brachte uns auf das Gelände der "Airbus Defence and Space". Am Werkseingang warteten bereits zwei Sicherheitskräfte auf uns. Bevor der Bus weiterfahren durfte, wurden unsere Personalausweise kontrolliert. Leider besteht wegen Spionagegefahr absolutes Fotografierverbot. Selbst ich war so feige und ließ meine Kamera sowie mein Handy im Bus. Ein Verstoß gegen das Verbot führte direkt zum Abbruch der Führung.
Bevor es mit dem Betreten der Werkshalle begann, wurden wir noch in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir gingen in die erste Halle. Dort wurde uns zuerst erklärt, was in diesem Gebäude gebaut wird bzw. wurde. Airbus Defence and Space (Bitte Impressum beachten!) (früher war die Firma unter dem Namen EADS oder Astrium bekannt) bauten bzw. bauen die Oberstufen der Ariane Trägerraketen. In der Oberstufe "Storable Propulsion Stage" (EPS) werden lagerfähige Treibstoffe verwendet. Diese Stufe wird bei Starts benötigt, welche über einen niedrigen Erdorbit hinausgehen. Ursprünglich war die Oberstufe für die Missionen des Hermes-Raumgleiter gedacht und sollte daher als Kickstufe in einen endgültigen Erdorbit dienen (Quelle und weitere Infos über die Geschichte der Ariane Raketen: http://lexikon.astronomie.info/satelliten/ariane/ (Bitte Impressum beachten!)) Desweiteren wurde in Bremen das Weltraumlabor Spacelab und  Columbus gebaut. Das Labor Columbus ist heute noch an der Raumstation ISS in Betrieb.
Bereits im ersten Abschnitt des Rundganges sahen wir Teile des ehemaligen Weltraumlabor "Spacelab". An der Decke baumelte ein Modell der ISS. An diesem Modell erklärte die Reiseleiterin,  wie das mit dem Andocken der verschiedenen Raumgleiter, Raketen usw. funktioniert. Diese, ich nenn sie einfach mal Versorgungs- und Beförderungsfahrzeuge sind u.a. die russische Raumkapsel Sojus (zum Transport der Besatzung) oder das europäische ATV.
Beschreibung ATV (Quelle: Airbus Defence and Space (Bitte Impressum beachten!)): Das ATV ist die Lebensader der Internationalen Raumstation ISS, es wird Nachschub an Treibstoff, Nahrung, Wasser und Verbrauchsgütern zur ISS befördern. In den mehreren Monaten, in denen es an die ISS angekoppelt bleibt, sorgt das ATV dafür, dass die Station mit so genannten „Reboost“-Manövern wieder angehoben wird. Am Ende seiner sechsmonatigen Mission nimmt das ATV Abfälle auf und verglüht kontrolliert in der Atmosphäre. Das erste ATV mit dem Namen „Jules Verne“ wurde am 9. März 2008 mit einer Ariane 5 gestartet und am 3. April gelang das Andockmanöver perfekt. Das ATV hat als erstes Raumfahrzeug weltweit ein Rendezvous im All durchgeführt und automatisch an eine Raumstation im Orbit angedockt. Bis 2015 sollen fünf Missionen stattfinden. Das zweite ATV „Johannes Kepler“ wurde am 16. Februar 2011 gestartet und dockte am 24. Februar 2011 erfolgreich an. Das dritte ATV „Edoardo Amaldi“ wurde am 23. März 2012 gestartet und dockte am 29. März 2012 erfolgreich an.
In der nächsten Etage sahen wir das Model der ISS von oben. Dabei war ein Astronaut gerade mit Außenarbeiten an der Station beschäftigt. Diese Figur veranschaulichte uns die Größe dieser Raumstation. Außerdem sahen wir die  sogenannte Astronautennahrung. Dieses spezielle Essen für den Weltraum sind gefriergetrocknete Lebensmittel, die der Raumfahrer mit Wasser auflöst und zu sich nimmt. Als Beispiel sahen wir Erdbeeren und auch gegrillte Putenbrust. Für mich alles andere als appetitlich.
Nun wurde es medial. Wir sahen einen Film über die ISS. Danach gingen wir am Kontrollzentrum vorbei. Dieses ist mit einer großen Leinwand ausgestattet. Dort kann das kontrollierte Objekt von jeder Person im Raum gesehen werden. Die Arbeitsplätze mit PC, Telefon und weiterem Schnickschnack sind stufenförmig wie in einem Theater angeordnet. Wir konnten auf der Leinwand die momentane Flugbahn der ISS verfolgen. Auch über das Internet ist dies selbstverständlich möglich. Bis zur Rückfahrt unseres Busses waren es nur noch 10 Minuten. Wir kamen zum Höhepunkt der Führung: das Betreten und Bestaunen eines 1:1 Weltraumlabor Columbus Modells. Gegenüber des Spacelabs hat sich eigentlich nicht viel verändert. Viele Klettbänder waren immer noch im ganzen Labor verteilt. Diese werden benötigt um Werkzeuge, Arbeitsmaterialien usw. anzuheften. Wenn nämlich nichts "aufgehängt" wird, würde alles im Labor umherschweben. Gegenüber des Spacelabs haben sich eigentlich nur die verwendeten Materialien geändert. Es ist eben nicht alles schlecht was früher gut war. Unsere Besichtigung ging weiter. Wir sahen in diesem Labor den Schlafraum (so groß wie eine Telefonzelle, geschlafen wurde im Stehen), die Sanitäreinrichtungen und die Arbeitsplätze. Auch die Kupolar, aus dem der deutsche Astronaut Alexander Gerst viele Bilder von der Erde fotografierte und für die Öffentlichkeit postete, sahen wir. Nach 90 Minuten war diese interessante Führung vorbei. Wir gingen zu unserem Bus, der uns wieder in das Zentrums Bremen zurückbrachte.




Dieser Bus brachte uns an den Flughafen.
Auf dem Rückweg zu unserem Mobil an der Weser entlang eröffneten wir die Eissaison 2016. Wir hatten Glück. Das Eiscafe Venezia an der Schnoortreppe hatte wirklich vorzügliches Eis im Angebot. Neben den 08-15 Sorten gab es auch Sorten wie: Panna Cotta, Butterkeks, Oreo usw. Sebastian und ich entschieden uns für die o.a. Geschmacksrichtungen, Nadine nahm nur Panna Cotta. Zusammen bezahlten wir 7 Euro.
Die Eissaison 2016 ist eröffnet.
Einzige Hiobsbotschaft: Ich verlor beim Bezahlen unser Fährticket, was wir natürlich erst später bemerkten. Bestens gestärkt marschierten wir an der Weser zurück zur Fähre. Ich suchte das Fährticket, fand es aber nicht. Nein, ist ja klar, schließlich verlor ich es an der Eisdiele. Jetzt hatten wir zwei Möglichkeiten: Entweder zurück zur Brücke und dann an der gegenüberliegenden Seite zum Stellplatz laufen. Oder erneut bezahlen, um dann an Ort und Stelle mit der Fähre übersetzen.
Die erste Möglichkeit sprach ich nicht aus, das hätte Ärger gegeben. Also die zweite Variante: 3,80 Euro bezahlen und der Fährmann setzt uns rüber. 
Durch das bevorstehende Osterfeuer, welches wir uns selbstverständlich auch ansehen wollten,  war auch an der Fähre mächtig Betrieb. An unserer Seite angelangt, marschierten wir zuerst zurück zum Wohnmobil, bevor wir wieder an den Weserstrand gingen. Wir hatten die falschen Jacken angezogen, denn es wurde wieder kälter (ca. 5°). Danach spazierten wir erneut zur Weser zu dem dort befindlichen Cafe Sand (Bitte Impressum beachten!), dem Veranstalter des Osterfeuers. Welches das größte seiner Art in der Hansestadt Bremen ist. Bereits zu diesm Zeitpunkt waren jede Menge Menschen am Weserstrand. Der Veranstalter geizte nicht mit diversen Essen- und Getränkeständen. Essen wollten wir nichts, aber ein Alsterwasser trinken. Ich ging an einen der Getränkestände und orderte 3 dieser Bier-Limo Getränke. Die nette Bedienung stellte mir auch unverzüglich die geforderte Anzahl hin. Nur bei dem von ihr genanten Preis erschrak ich. 12,00 € für drei Alsterwasser in 0,3 ltr. Becher empfand ich ein wenig teuer. Zur Verteidigung des Veranstalters beinhaltete der Preis noch ein Pfandgeld für die Trinkbehälter in Höhe von 3,00 €. Wir tranken unsere Getränke und warteten auf das wärmende Feuer.
Die Feuerwehr fuhr vor, ebenso ein Partyschiff. Das Feuer wurde entzündet.




Uns wurde warm. Aber wir hatten auch Hunger. Heute Abend wollten wir unseren Lotus-Grill mit Würstchen einweihen. Ein guter Grund zum Wohnmobil zurückzugehen.





Da das Cafe Sand und der Stellplatz nur fünf Minuten voneinander entfernt liegen, war der Weg kurz für uns.
Am Wohnmobil angelangt, packten Sebastian und ich umgehend den grünen Grill aus. Auch wir entfachten nun ein kleines Osterfeuer.

Unser Beitrag zum Osterfeuer


Unser Feuer war, durch die Holzkohle bedingt, nicht so hoch wie das an der Weser, aber wir konnten immerhin noch Würstchen auflegen. Der Lotus-Grill hat einen kleinen Ventilator eingebaut. Dadurch kommt es zu kaum einer Rauchentwicklung, aber auch das Grillgut wird durch den sogenannten Umlufteffekt schneller gar. Innerhalb kürzester Zeit waren unsere Würstchen gegrillt. Beeindruckend fand ich auch, dass von der Kohle nicht wie sonst ganze Stücke, sondern nur noch Asche übrig bleibt. Auch die Menge der verwendeten Holzkohle ist sehr gering für einen Grillvorgang. Der Grill hat nur einen Durchmesser von ca. 35 cm und es passen mindestens 8 Würstchen auf den Rost. Der Vorteil gegenüber den Gasgrills ist der typische Kohlerauchgeschmack. Für uns Saarländer eine nette Alternative zum Schwenker. Allem in allem eine gute Investition und eine saubere, handliche Sache.
Wie nach jeder Mahlzeit spülten wir noch schnell unser benutztes Geschirr durch, bevor wir zum gemütlichen Teil (fernsehen) übergingen.
Um 22:30 Uhr gab es noch ein Feuerwerk am Osterfeuer/Weserstrand. Unsere Nähe zur Eventlocation hatte den Vorteil, wir konnten alles genau sehen. Meine Güte wurde da Geld in die Luft gefeuert. Geschätzte 15 Minuten dauerte das farbenprächtige Spektakel am Himmel.

Das Feuerwerk beginnt






Nachdem der letzte Knall vorbei war, setzten wir den Startschuss und machten uns "bettfertig". Ein aufregender, spannender Tag ging zu Ende.

gefahrene Kilometer: 0

Linksammlung: (Bitte Impressum beachten!)
Tourismuszentrale Bremen
Airbus Defence and Space
http://lexikon.astronomie.info/satelliten/ariane/ Geschichte der Ariane Raketen
Cafe Sand Ausrichter des Osterfeuer
Lotus-Grill

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