Donnerstag, 19.07.2018
Der Wecker klingelt um 8:00 Uhr. Wie bereits erwähnt ist heute ein Fahrtag. Deshalb fällt das Frühstück wieder weniger prunkvoll aus. Patrik geht erneut zum Bäcker und Nadine bereitet im Schnelldurchgang alles für die erste Mahlzeit des Tages vor. Bereits gegen 9:00 Uhr sind die Spuren des Frühstücks verschwunden und das Schmutzgeschirr in der Spülschüssel.
Nach kurzer Zeit steht unser Wohnmobil bereits an der Entsorgung. Patrik macht noch schnell die Chemietoilette leer. Nun kann eine unbeschwerte Anfahrt nach Brasilien erfolgen. Laut Navigation sind es bis dorthin nur knappe 100 Kilometer oder ca. 2,5 Std. Stigfahrtzeit.
Bevor wir allerdings Maasholm verlassen, füllt Nadine noch schnell den Fischvorrat auf. Dafür gibt es einen kurzen Halt bei Petersen. Wie immer ist ein wenig Betrieb im Laden aber zehn Mnuten später hat Nadine den leckeren Fisch in der Hand.
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| Die Fischräucherei Petersen |
Nun beginnt die Fahrt in Richtung Brasilien. Selbstverständlich ist es nicht das Land sondern es ist ein Ortsteil von Schönberg im Kreis Plön. Bereits bei unserer Reiseplanung haben wir Bilder vom Strand in Brasilien gesehen. Bei einem Blick auf Google Maps fiel uns aber auch auf das der Ortsteil eigentlich nur aus "Wiesen" und einem Strand besteht. Die Wiesen werden natürlich touristisch genutzt. Entweder sind sie Park-, Womo-Stell- oder Campingplätze. Auch von oben sah es schön aus. Gegen 12:00 Uhr treffen wir am wahrscheinlich meistfotografierten Ortsschild Deutschlands an. Übrigens liegt direkt neben Brasilien auch der Ortsteil Kalifornien. Wie es zu den Ortsnamen kam schildert die Stadt Schönberg (Quelle: HP Schönberg):
Wie es zu diesen originellen Namensgebungen der beiden letztgenannten Strandabschnitte kam, wird wie folgt „weitergegeben“…
Einst fand ein Fischer im Strandsand der Ostsee, nahe seiner Hütte, eine morsche Schiffsplanke, auf der „California“ stand. Er nahm das sonderbare Stück Holz mit heim und nagelte es kurzerhand an seine Haustür.
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| Auf nach Brasilien |
Es dauerte nicht lange, da entdeckte ein konkurrierender Fischer, der ganz in der Nähe, jedoch ein wenig östlicher am Strand, wohnte, dieses „protzige“ Schild an der Tür seines Nachbarn. „Das was du kannst, kann ich schon lange...“, mag dieser Fischer wohl gedacht haben. Er griff unverzüglich in seine Brennholzkiste und suchte sich ein passendes Scheit heraus, auf das er sorgfältig das Wort „Brasilien“ pinselte.