Montag, 25. Juni 2018

Fastnachtsurlaub 2018; Tag 6: Rückreise und Fazit

Donnerstag, 15.02.2018
Es heißt mal wieder Urlaub um und Abschied nehmen. Aber zuerst holt uns der Alltagstrott ein. Nadine geht zum Duschen und Patrik zur Rezeption wegen den Brötchen. Wir frühstücken, wie immer bei Fahrtagen, ein wenig schneller. Das benutzte Geschirr wandert in die Spüle. Heute Abend kommt schließlich alles was an Geschirr an Bord ist in die Geschirrspülmaschine. Das ist bei uns so Usus.
Da ja bereits gestern soweit alles verräumt wurde, können wir zeitig aufbrechen. Aber da war ja noch etwas. Über Nacht gab es erneut frostige Temperaturen und was passiert wenn die Sat-Antenne vereist? Richtig, die Sicherung brennt durch. Aber noch ist die Antenne ausgefahren und spätestens wenn Patrik den Fiatmotor anwirft, versucht sie einzufahren. Dann gibt es das Problem, wie wenn sie manuell bedient wird. Kurzer Hand klettert Patrik über die Dinette zur Dachluke und kippt warmes Wasser über die Antenne. Dadurch wird diese Eisfrei und lässt sich nach kurzer Zeit problemlos einfahren.
Nun wird es aber Zeit aufzubrechen. Patrik zieht das Wohnmobil vom Strom und verlädt das Kabel ordnungsgemäß. Bevor wir den Platz verlassen, wird noch die Entsorgungsstation angesteuert.


Wie immer weist Nadine ein. Patrik macht sich am Ablassventil zu schaffen. Aber was ist das? Es geht nicht auf. Festgefroren. Jetzt fällt es ihm wieder brennend heiß ein: Am Dienstag, bei der letzten Entsorgung, haben wir das mit dem Frostschutz vergessen! Verdammter Mist! Pech gehabt. Nun geht es halt mit gefülltem Abwassertank in Richtung Heimat. Na ja so voll ist er auch nicht. Eigentlich ist nur das Spülwasser der vergangenen Tage drin. Wiederum ein Vorteil, das wir auf dem Platz duschen waren.
An der Ausfahrt zum Stellplatz steigen wir erneut aus. Es muss noch die Stellplatzgebühr entrichtet werden. Wie alles hier in Grainau, geht auch dies zügig von statten. Patrik zahlt mit der Karte und gut ist.
Nun rollt bei uns die Rückreise. Wie auf der Hinfahrt fahren wir Überland bis nach Kempten. Damit wird die Durchfahrt durch München gespart.
Gegen 14:00 Uhr erreichen wir schon Landau. Zeit für ein Mittagsnack. Im König der Burger gibt es was das Herz begehrt. Nach diesem kurzen Hungerzwischenstop geht es kurze Zeit später wieder zurück auf die B10 keine 2,5 Stunden später stehen wir bereits in der heimischen Einfahrt sind am ausladen.
Ein spannender, interesaanter, kurzweiliger Urlaub ist zu Ende.
FAZIT:
Wir haben alles richtig gemacht. Unser erster gemeinsamer Winterurlaub,sieht man mal von dem Kurztrip über Silvester 2015/2016 ab, war eine Wucht. Endlich mal wieder richtig und vor allem viel Schnee gesehen.
Die Wahl den Stellplatz zu ändern, eigentlich war ja "der Wank" geplant, erwies sich als Voltreffer. Hier in Grainau gab es alles was das Herz begehrt oder was wir so brauchen. Der einzige Manko: in der Hochsaison ist der Stellplatz richtig teuer.
Für uns war dies einer der besten Plätze, die wir besuchten.
Auch das Wohnmobil war "wintertauglich". Zumindest bei den hiesigen Temperaturen. Außer das Malheur mit der Antenne konnten wir trotz den Temperaturen, teilweise im zweistelligen Minusbereich, alles im Mobil nutzen.
Auch der Gasvorrat reichte vollkommen aus. Wir haben knapp 18 kg verbraucht.
Ein wenig mußten wir doch provisorisch werden. Es gibt ja keine Winterabdeckung für unseren Stig, eine Anschaffung istbauch nicht geplant. Stattdessen wurde die Sommerabdeckung genutzt. Allerdings war es trotzdem sehr kühl im vorderen Bereich. Aus diesem Grund haben wir dann die Vorhänge zugezogen um die Kältebrücke auszuschließen. An der Heizung wurd von uns auch der ein oder andere Schlauch "abgeklemmt", damit die Heizleistung vorne stärker war.
Übrigens die Schneeketten wurden ungenutzt wieder zurück gegeben. Auch dies ein Vorteil von guten Allwetterreifen. 
Nun heißt  es träumen bis zum nächsten Urlaub. Aber bevor es soweit ist, geht es nochmals zum Nürburgring und ein verlängertes Wochenende nach Hamburg.
Demnächst natürlich mehr dazu.

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