Dienstag, 21. März 2017

Wellness in Grafschaft Holzweiler

Es ist das verlängerte Wochende um den 3. Oktober. Wir beschließen die freien Tage für ein Kurz-Wellness-Trip zu nutzen. Im Vorfeld überlegen wir wohin es gehen soll. Nach wälzen diverser Stellplatzführer entscheiden wir uns für die Panorama-Sauna in Holzweiler (Rheinland-Pfalz). Passenderweise ist der Parkplatz der Sauna auch als Wohnmobilstellplatz, allerdings ohne jeglicher Infrastruktur, ausgewiesen.
Am Samstag nach Arbeitsende von Patrik machen wir uns auf den Weg. Es regnet kübelweise. Bei diesem Wetter wären wir vielleicht besser mit dem Schlauchboot aufgebrochen. Nur Schwimmen ist schöner.
Vielleicht doch besser Bootfahren?
Nach knapp zweistündiger Fahrt stehen wir an der Panoramasauna in Holzweiler. Der zum Parkplatz gehörende Übernachtungsplatz für Wohnmobile ist kostenlos, dafür aber ohne jeglichem Service wie Strom oder Ver- und Entsorgung.  Leider ein klein wenig abschüssig. Aber auch das bekommen wir in den Griff.
Während des Abendessens schauen wir gemütlich die Sportschau bevor es in den gemütlichen Teil übergeht.
Morgen geht es direkt nach dem Frühstück zum wellnessen in die Sauna.



sehr abschüßiger Stellplatz



Für die erste Mahlzeit am heutigen Sonntag haben wir uns Aufbackbrötchen vom Discounter mitgebracht. Diese "schmeißen" wir in den geliebeten Omnia Backofen. Neben den Brötchen gibt es auch wieder unsere geliebten Frühstückseier vom Hühnerhof Zenner.
Aufbackbrötchen aus dem Omnia

Gegen 10:00 Uhr geht es zum Wellness in die Panoramasauna. Für uns ist diese Sauna irgendwie gewöhnungsbedürftig. Wir kennen eigentlich nur diese großen Bäder- und Wellnesstempel, aber in einer Privatsauna waren wir noch nie. Ein Chipsystem gibt es in Holzweiler nicht. Zum bargeldlosen Beahlen erhält jeder Gast eine Papierkarte, auf die alle Zusatzleistungen aufgeschrieben werden. 
Nach dem Umziehen, machen wir einen Rundgang. Ein riesiges Gelände erwartet uns. Eine Anlage von über 15000 qm. Natürlich verlaufen wir uns bei der Größe. 
Als erstes geht es in eines der  diversen beheizten Außenbecken trotz des Herbstwetters und nur 14 Grad. Unser persönliches Highlight: die Turmsauna inkl. Aufguss. Man betritt den Turm, dieser ist in den oberen und unteren Teil untergliedert. Diese Teile sind mit einer Wendeltreppe verbunden. Der Clou oder man kann es auch Physik nennen: unten sind es gediegene 50 Grad und oben 90 Grad. Wem es oben zu heiß ist, geht einfach nach unten.
Der Panoramasauna ist ein Restaurant angeschlossen. Dort gibt es leckere, vor allem frisch zubereitete, Speisen zu normalen Preisen (10,00 Euro im Schnitt). 
Jegliches angetroffene Personal war nett und zuvorkommend. Beim verlassen gibt es von uns auch ein wenig Trinkgeld dafür. Übrigens war dies das erste Mal in einer Sauna. Trotz dem Sonntagsbetrieb war alles bequem nutzbar. Patriks persönliches Highlight war ein starker Salz-Eis-Aufguss über insgesamt 24 Minuten. Einfach toll. 







Auf geht es zur Panorama Sauna























Außenanlage der Sauna



Nach dem heutigen Tag haben wir eine neue Sauna kennen und lieben gelernt.


Die von zu Hause mitgebrachte Gulaschsuppe ist lecker. Mit dieser tollen Speise erlangen wir auch die nötige Bettschwere.
Montag, Feiertag, Tag der deutschen Einheit.
Unser verlängertes Wellness-Wochenende in Holzweiler ist Geschichte.

Nach fast zweitägigem Freistehen, immer noch die Batterie voll

Nachdem wir heute morgen durch unseren "Wecker", die Kirchturmglocken geweckt wurden und alles für die Abfahrt bereit gemacht hatten, fahren wir noch nach Bad Neuenahr-Ahrweiler.

unser Wecker
Da unser Übernachtungsplatz, wie bereits erwähnt, keine Entsorgung hat, entsorgen wir am Stellplatz "Am Apollinaristadion" unsere Toilette sowie den Grauwassertank.







Unterwegs dorthin stoppen wir an einer Bäckerei um frische Brötchen zu kaufen. Denn es muss ja noch gefrühstückt werden.
Nachdem wir unsere Tanks entleert haben geht es direkt auf die Autobahn.
Am ersten Parkplatz nächster Halt zum frühstücken.


Als die erste Mahlzeit des Tages erledigt war, fahren wir ohne besondere Vorkommnisse nach Hause. Na ja, wie auf der Hinfahrt wäre manchmal  ein Boot besser gewesen, so wie es geregnet hat.

Wie auf der Hinfahrt, REGEN

Jetzt steht unser Wohnmobil wieder zu Hause in der Einfahrt. In knapp zwei Wochen starten wir zur nächsten Fahrt. Dieses Mal geht es in die Nähe von Bamberg.