Am ersten September Wochenende war es soweit. Patrik und Nadine verbringen erneut ein Wochenende in ihrem fahrenden Ferienhaus. Dieses Mal geht es "nur" an den Bostalsee.
Patrik startet dort am Sonntag bei einem Triathlon. Wir wollen testen ob ein Wohnmobil bei Sportveranstaltungen von Vorteil ist.
Samstags gegen 16:00 Uhr fahren wir los. Auf die Einrichtung des Mobiles verzichten wir gänzlich. Unsere Klamotten sind in Taschen verstaut. Nach knapp 45 Minuten erreichen wir den größten See im Saarland.
Der Campingplatz mit den Wohnmobilstellplätze ist ausgeschildert. Auch durch unsere Ortskenntnis ist das Finden des Platzes kein Problem. Wir haben die Wahl entweder die 10 Plätze vor dem Campingplatz (12,00 €) oder das freie Stehen auf den verschiedenen Parkplätzen gegen Gebühr (8,00 €). Beide Möglichkeiten sind abseits der "Zivilisation". Der Vorteil der Plätze am Campingplatz: Es gibt eine Bäckerei sowie eine Pizzeria und das Nutzen der Infrastruktur (Duschen, Toiletten usw.) des Platzes ist in der Gebühr enthalten. Ebenso besitzen alle Stellplätze einen kostenpflichtigen Stromanschluss. Auch eine Entsorgungsstation ist auf dem Platz mit integriert. Während die anderen Parkplätze sich im Wald befinden, ohne jegliche Infrastruktur.
Wir entscheiden uns für den etwas teureren Stellplatz am Campingplatz. Eigentlich ist auch dieser nur ein etwas größerer Parkplatz für Womos. Enge Parzellierung, ein "Leben" ums Wohnmobil fast unmöglich. Wenn alle Parzellen belegt sind, ist ein erreichen der Heckgarage und vor allem das Öffnen der Türen fast nicht möglich. Patrik parkt unseren Stig ganz eng an der Parzellierung, so das zumindest ein bequemes ein- bzw. Aussteigen möglich ist. Nachdem wir ordentlich stehen spazieren wir zum nahen Bostalsee. Heute herrschen noch angenehme Temperaturen. Die Sonne scheint von wolkenlosen Himmel. So kann man es haben.
Die Vorbereitung für den Triathlon sind im vollen Gange. An der Startnummernausgabe erhält Patrik seine morgige Nummer und einen Zeitplan. Wir gehen noch hinunter zum Schwimmstart und begutachten die Strecke. Den Weg zur Wechselzone wird natürlich auch noch in Augenschein genommen.
Auf den Weg zurück zum Womo beschließen wir an der Pizzeria zu stoppen und etwas zu bestellen. Trotz Hochbetrieb in dem Restaurant halten wir keine 30 Minuten später eine leckere Pizza für Patrik, ein Pastagericht für Nadine sowie ein italienischer Salat für uns zwei in den Händen.
Glücklicherweise ist der Parkplatz neben uns frei. Schnell die Stühle und den Rolltisch raus. So können wir das Essen unter freien Himmel genießen.
Den Rest des Abends faulenzen wir vor dem Fernseher.
Bereits jetzt bemerken wir die Vorteile des Wohnmobils bei einer Sportveranstaltung. Ohne dies wäre eine Abholung der Startunterlagen heute nur mit erheblichen Fahrt- und Zeitaufwand möglich gewesen.
Patrik startet dort am Sonntag bei einem Triathlon. Wir wollen testen ob ein Wohnmobil bei Sportveranstaltungen von Vorteil ist.
Samstags gegen 16:00 Uhr fahren wir los. Auf die Einrichtung des Mobiles verzichten wir gänzlich. Unsere Klamotten sind in Taschen verstaut. Nach knapp 45 Minuten erreichen wir den größten See im Saarland.
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| sauber eingeparkt |
Der Campingplatz mit den Wohnmobilstellplätze ist ausgeschildert. Auch durch unsere Ortskenntnis ist das Finden des Platzes kein Problem. Wir haben die Wahl entweder die 10 Plätze vor dem Campingplatz (12,00 €) oder das freie Stehen auf den verschiedenen Parkplätzen gegen Gebühr (8,00 €). Beide Möglichkeiten sind abseits der "Zivilisation". Der Vorteil der Plätze am Campingplatz: Es gibt eine Bäckerei sowie eine Pizzeria und das Nutzen der Infrastruktur (Duschen, Toiletten usw.) des Platzes ist in der Gebühr enthalten. Ebenso besitzen alle Stellplätze einen kostenpflichtigen Stromanschluss. Auch eine Entsorgungsstation ist auf dem Platz mit integriert. Während die anderen Parkplätze sich im Wald befinden, ohne jegliche Infrastruktur.
Wir entscheiden uns für den etwas teureren Stellplatz am Campingplatz. Eigentlich ist auch dieser nur ein etwas größerer Parkplatz für Womos. Enge Parzellierung, ein "Leben" ums Wohnmobil fast unmöglich. Wenn alle Parzellen belegt sind, ist ein erreichen der Heckgarage und vor allem das Öffnen der Türen fast nicht möglich. Patrik parkt unseren Stig ganz eng an der Parzellierung, so das zumindest ein bequemes ein- bzw. Aussteigen möglich ist. Nachdem wir ordentlich stehen spazieren wir zum nahen Bostalsee. Heute herrschen noch angenehme Temperaturen. Die Sonne scheint von wolkenlosen Himmel. So kann man es haben.
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| hier geht es lang |
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| die Wechselzone |
Die Vorbereitung für den Triathlon sind im vollen Gange. An der Startnummernausgabe erhält Patrik seine morgige Nummer und einen Zeitplan. Wir gehen noch hinunter zum Schwimmstart und begutachten die Strecke. Den Weg zur Wechselzone wird natürlich auch noch in Augenschein genommen.
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| um die gelben Bojen geht morgen die Schwimmstrecke |
Auf den Weg zurück zum Womo beschließen wir an der Pizzeria zu stoppen und etwas zu bestellen. Trotz Hochbetrieb in dem Restaurant halten wir keine 30 Minuten später eine leckere Pizza für Patrik, ein Pastagericht für Nadine sowie ein italienischer Salat für uns zwei in den Händen.
Glücklicherweise ist der Parkplatz neben uns frei. Schnell die Stühle und den Rolltisch raus. So können wir das Essen unter freien Himmel genießen.
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| unser Abendessen |
Den Rest des Abends faulenzen wir vor dem Fernseher.
Bereits jetzt bemerken wir die Vorteile des Wohnmobils bei einer Sportveranstaltung. Ohne dies wäre eine Abholung der Startunterlagen heute nur mit erheblichen Fahrt- und Zeitaufwand möglich gewesen.
Sonntags klingelt der Wecker "erst" um 6:30 Uhr. Ein weiterer Vorteil des Wohnmobiles. Ansonsten hätten wir zwei Stunden früher aufstehen. Das Wetter alles andere als schön. Es regnet. Ob es überhaupt sinnvoll an den Start zu gehen. Patrik will es versuchen immerhin hat er über 40 € Startgebühr bezahlt. Abbrechen geht immer.
Punkt 7:00 Uhr öffnet die Wechselzone. Patrik checkt direkt ein und richtet sein Platz ein.
Auf dem Rückweg zum Wohnmobil noch ein kurzer Stopp an der Bäckerei. Meine Güte herrschen dort Preise, über 70 Cent für ein Doppelbrötchen. Hier wird die Lage und die fehlenden Geschäfte richtig ausgenutzt.
Natürlich frühstücken wir gemütlich, da Patriks Startzeit erst um 10:30 Uhr ist. Bis dorthin soll es auch, lt. Regenradar, auf hören zu regnen.
Ein weiterer Vorteil des Wohnmobiles. Wir können uns ins Warme zurückziehen und abwarten. Es wird allmählich Zeit. Patrik zieht seinen Neoprenanzug an.
Gegen 10:00 Uhr geht es wieder in Richtung See. Viele weitere Teilnehmer stehen bereits am Schwimmstart bereit. Um 10:20 Uhr dürfen die Starter ins angenehm warme Wasser. Wie bereits im Bericht über den Triathlon in Wilhelmshaven wird jetzt für den anderen Blog aus der Sicht von Patrik in der Ich Form berichtet. Mir ist es irgendwie zu warm. Ich fühle mich auch so eingeengt. Am liebsten würde ich den Neo wieder ausziehen. Aber dann verpasse ich den Start.
Pünktlich um 10:30 Uhr erfolgt der Startschuss. Ich ordne mich im hinteren Feld ein, bekomme noch den ein oder anderen Fuß eines Teilnehmers ins Gesicht. Ist halt so in diesem Sport. Irgendwann findet ich meinen Kraulrythmus. Nur dieses Eingeengte wird schlimmer. Nach 150 Meter errreiche ich die Wendemarke. Aber es klappt nicht so, wie es klappen soll. Diese Enge wird immer schlimmer. Ich versuche es mit Brustschwimmen. Es klappt nicht. Ich versuche das Rückenschwimmen, aber auch das gelingt nicht. Eine komisches Gefühl steigt auf. Irgendwie wie Platzangst und die Angst unterzugehen. Nach kurzem Überlegen dann der Entschluss: ABBRUCH. Wie es bei solch len Wassersportveranstaltungen ist, ist immer eine (Wasser-)Rettungsorganisation mit Booten um Gewässer. Hier am Bostalsee ist es die DLRG. Ein kurzer Blick, ein lautes rufen und schon kommen sie mit dem Boot angefahren. In bester Baywatch Manier werfen die Helfer mir eine Rettungsboje zum festhalten zu. Nach der Schilderung meiner "Lage" und der Bitte die verdammte Wurstpelle (Neopren) zu öffnen, ziehen mich die DLRGler aufs Rettungsboot. Es geht an Land und für mich ist dieser Wettbewerb zu Ende. Nadine hat zum Glück von alledem nichts mitbekommen und wartet schon geduldig an der Wechselzone zum anfeuern auf mich. Ich trete von hinten an sie ran und erzähle ihr die ganze Story.
Bevor wir zum Wohnmobil zurück gehen melde ich mich noch bei einem Kampfrichter ab.
Dort geht es zuerst einmal unter die Duschen. Danach machen wir uns startbereit zur Heimfahrt. Ich gehe nochmals zurück zum Veranstaltungsgelände, schließlich muss ich noch mein Fahrrad in der Wechselzone auslösen. Gesagt getan. Nun können wir heimfahren. Selbstverständlich haben wir auch die Entsorgungastation getestet. Hier wurde für die Entsorgung der Toilettenkassette eine Gebühr von 0,50 € erhoben. Das Abwasser wir über einen Bodeneinlass abgelassen.
An diesem Wochenende haben wir die Vorteile eines Wohnmobiles bemerkt. Es ging alles ohne Stress von statten. Zur Überbrückung der Wartezeiten hatten wir immer ein warmes, trockenes Dach über dem Kopf. Ein Zurückziehen war jederzeit möglich.
Leider können wir den Bostalsee für Wohnmobilisten nicht empfehlen, da alles irgendwie überteuert ist. Das fängt bei der Parkgebühr an, geht bei der Bäckerei weiter und hört bei der Entsorgung auf.
Punkt 7:00 Uhr öffnet die Wechselzone. Patrik checkt direkt ein und richtet sein Platz ein.
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| Wechselzone fertig |
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| Bißchen frisch an diesem Sonntag |
Auf dem Rückweg zum Wohnmobil noch ein kurzer Stopp an der Bäckerei. Meine Güte herrschen dort Preise, über 70 Cent für ein Doppelbrötchen. Hier wird die Lage und die fehlenden Geschäfte richtig ausgenutzt.
Natürlich frühstücken wir gemütlich, da Patriks Startzeit erst um 10:30 Uhr ist. Bis dorthin soll es auch, lt. Regenradar, auf hören zu regnen.
Ein weiterer Vorteil des Wohnmobiles. Wir können uns ins Warme zurückziehen und abwarten. Es wird allmählich Zeit. Patrik zieht seinen Neoprenanzug an.
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| Irgendwie wie Wurstpelle |
Gegen 10:00 Uhr geht es wieder in Richtung See. Viele weitere Teilnehmer stehen bereits am Schwimmstart bereit. Um 10:20 Uhr dürfen die Starter ins angenehm warme Wasser. Wie bereits im Bericht über den Triathlon in Wilhelmshaven wird jetzt für den anderen Blog aus der Sicht von Patrik in der Ich Form berichtet. Mir ist es irgendwie zu warm. Ich fühle mich auch so eingeengt. Am liebsten würde ich den Neo wieder ausziehen. Aber dann verpasse ich den Start.
Pünktlich um 10:30 Uhr erfolgt der Startschuss. Ich ordne mich im hinteren Feld ein, bekomme noch den ein oder anderen Fuß eines Teilnehmers ins Gesicht. Ist halt so in diesem Sport. Irgendwann findet ich meinen Kraulrythmus. Nur dieses Eingeengte wird schlimmer. Nach 150 Meter errreiche ich die Wendemarke. Aber es klappt nicht so, wie es klappen soll. Diese Enge wird immer schlimmer. Ich versuche es mit Brustschwimmen. Es klappt nicht. Ich versuche das Rückenschwimmen, aber auch das gelingt nicht. Eine komisches Gefühl steigt auf. Irgendwie wie Platzangst und die Angst unterzugehen. Nach kurzem Überlegen dann der Entschluss: ABBRUCH. Wie es bei solch len Wassersportveranstaltungen ist, ist immer eine (Wasser-)Rettungsorganisation mit Booten um Gewässer. Hier am Bostalsee ist es die DLRG. Ein kurzer Blick, ein lautes rufen und schon kommen sie mit dem Boot angefahren. In bester Baywatch Manier werfen die Helfer mir eine Rettungsboje zum festhalten zu. Nach der Schilderung meiner "Lage" und der Bitte die verdammte Wurstpelle (Neopren) zu öffnen, ziehen mich die DLRGler aufs Rettungsboot. Es geht an Land und für mich ist dieser Wettbewerb zu Ende. Nadine hat zum Glück von alledem nichts mitbekommen und wartet schon geduldig an der Wechselzone zum anfeuern auf mich. Ich trete von hinten an sie ran und erzähle ihr die ganze Story.
Bevor wir zum Wohnmobil zurück gehen melde ich mich noch bei einem Kampfrichter ab.
Dort geht es zuerst einmal unter die Duschen. Danach machen wir uns startbereit zur Heimfahrt. Ich gehe nochmals zurück zum Veranstaltungsgelände, schließlich muss ich noch mein Fahrrad in der Wechselzone auslösen. Gesagt getan. Nun können wir heimfahren. Selbstverständlich haben wir auch die Entsorgungastation getestet. Hier wurde für die Entsorgung der Toilettenkassette eine Gebühr von 0,50 € erhoben. Das Abwasser wir über einen Bodeneinlass abgelassen.
An diesem Wochenende haben wir die Vorteile eines Wohnmobiles bemerkt. Es ging alles ohne Stress von statten. Zur Überbrückung der Wartezeiten hatten wir immer ein warmes, trockenes Dach über dem Kopf. Ein Zurückziehen war jederzeit möglich.
Leider können wir den Bostalsee für Wohnmobilisten nicht empfehlen, da alles irgendwie überteuert ist. Das fängt bei der Parkgebühr an, geht bei der Bäckerei weiter und hört bei der Entsorgung auf.











