Sonntag, 30. Oktober 2016

Der Sommerurlaub 2016 an Ost- und Nordsee -Vorbereitung und Anfahrt-

Die Anreise in zwei Etappen


Samstag, 06.08.2016
Patrik hat bereits an diesem Tag Urlaub, einen Tag vorher als geplant. Am Vormittag bringen wir unsere zwei Stubentiger in unser Katzenhotel.

Danach schwingen wir uns ins Wohnmobil und gegen 12 Uhr heißt es erneut:

SePaNa on Tour!

Kann losgehen!

Wir versuchen Kilometer hinter uns zu bringen. Das dies in zwei Etappen geschieht ist uns im vor hinein klar. Erstes Zwischenziel soll der Stellplatz am Schwimmbad in Einbeck sein. Bereits 2012 standen wir zur Zwischenübernachtung auf diesem Platz.
Einbeck erreichen wir um 16:00 Uhr. Am dortigen Einkaufszentrum stoppt unser Wohnmobil. Schließlich ist Einbeck durch seine Biere und Brauerei bekannt. Wir kaufen eine kleine Auswahl dieser Spezialitäten. Für das Grillen heute Abend gibt es noch Brötchen.

Jetzt führt uns der Weg direkt zum Schwimmbad. Auf dem dortigen Stellplatz stehen bereits einige Wohnmobile. Wie immer richten wir unser Mobil in Personalunion her. Nadine ist für innen, Patrik und Sebastian für außen zuständig. Beim Blick auf die Stellplatzpreise erschrecken wir. Bei unserem ersten Besuch war das übernachten kostenlos. Heute sind 5,00 Euro fällig. In diesem Preis ist pro Nacht noch eine Freikarte für das Schwimmbad enthalten. Den Preis bezahlen wir gerne. Schließlich muss solch ein Platz auch gepflegt sowie unterhalten werden und Nadine kann morgen früh gemütlich ins Schwimmbad zum duschen.
Zum Herrichten des Wohnmobils gehört auch der Aufbau des Lotus Grill.
unser geliebter Lotus Grill
Unter Beobachtung des Nachbarn fängt Sebastian an das geliebte Stück anzufeuern. Die Besitzer des Womos neben uns sind interessiert über die Funktion dieses Grills. Patrik erklärt die Funktion als wenn er Geld dafür bekommt. Übrigens diese Mal nutzen wir Original Weber Holzkohle und keine Discounterware.
Prost mit Einbecker in Einbeck

In diesem Urlaub wird Sebastian zum Grillmeister ernannt. Er bruzzelt uns ein vorzügliches Abendessen. Als Beilage gibt es Gurkensalat, Brötchen und Einbecker Bier bzw. Radler. Gemeinsam spülen wir nach dem Essen das Geschirr bevor es zu einem Verdauungsspaziergang eventuell auch zum Eis essen in die Altstadt Einbecks geht.
Schönes Städtchen

Fachwerkhäuser





Dieser Herr stemmt ein ganzes Haus

An diversen Fachwerkhäuser führt unser Weg vorbei in den historischen Stadtkern. Leider finden wir keine Eisdiele, so muss unser erstes Urlaubseis bis an die Ostsee warten.
Zurück am Wohnmobil geht es direkt ins Bett, schließlich steht morgen ein erneuter Fahrtag an.

Kilometerstand Abfahrt zu Hause: 7971 km
Kilometerstand Ankunft Einbeck: 8428 km
gefahrenr Strecke: 457 km

Sonntag, 07.08.2016
Der Wecker reißt uns um 7:30 Uhr aus den Träumen. Nadine geht hinüber ins Schwimmbad, Sebastian und Patrik richten den Frühstückstisch her.
Um 9:00 beginnen wir mit der ersten Mahlzeit des Tages. Diese fällt dieses Mal kleiner aus, denn wir müssen weiter nach Pelzerhaken. Nach einer Stunde sind wir bereit zur Weiterfahrt und stehen bereits an der Entsorgung. Dort weihen wir unseren selbsgebauten Abwasserschlauch ein. Dieser erweist sich als saubere Sache. Patrik entleert schnell die Toilette während Sebastian bereits den besagten Schlauch nach dem Gebrauch fachgerecht verstaut.
Die Fahrt führt uns zurück zur  Autobahn A7. Kurz vor der Auffahrt braucht Stig noch Kraftstoff, welchen wir an einer Tankstelle finden. Nun kann uns eigentlich nichts mehr stoppen. 
Gegen 10:20 Uhr fahren wir auf die Autobahn in Richtung Norden. Die Fahrt ist nicht so entspannt wie gestern. Es herrscht viel Verkehr. Dieser ist teils zähfließend. Zum Glück fahren wir nicht in einen großen Stau. Natürlich gibt es die üblichen kleine Verkehrsbehinderungen an Baustellen usw. aber an in die hat man sich ja in Deutschland gewöhnt. Irgendwann ist soweit. Wir verlassen die Autobahn und nähern uns Pelzerhaken.
Hier bitte abbiegen
Die Route führt nun durch kleine Städte und Dörfer. Wären dort keine Discounter könnte man meinen, die Uhren sind dort vor vielen Jahren stehen geblieben. Aber auch das ist das, was wir an dieser Gegend lieben.
Das Ortsschild Pelzerhaken kommt in Sichtweite. Puh geschafft.
An der Schranke zum Stellplatz ein kurzer Schreck. "Hoffentlich sind noch Plätze frei." Beim ersten Blick sieht es so aus als wenn er belegt ist. Auch der erste Eindruck ist enttäuschend. Der Platz ist zwar parzelliert, aber man hat trotzdem kaum Platz vor den Mobilen. Wir lesen auf  einem Schild an der Einfahrt u.a.: "Bevor Sie den Stellplatz befahren prüfen Sie, ob ein Platz frei ist.".
Ganz wichtig!

Viel Betrieb

eng an eng

Gesagt getan. Wir finden einen Platz am Ende des Gelände. Sebastian wird als "Platzhalter" dort "geparkt". Nadine und Patrik gehen zum Mobil zurück. Nach dem studieren der Platzordnung, dem ziehen der Einfahrtskarte und dem aufladen derer mit einem Geldbetrag wird Sebastian erlöst. Beim rangieren bemerkt Patrik das was nicht stimmt. Wir haben vergessen unseren Wassertank zu befüllen. Zum Glück steht das Mobil noch nicht auf den Stützen bzw. Keilen. Sebastian wird erneut zum "Platzhalter" ernannt. Eigentlich hat er dafür bereits eine Belobigung verdient oder zumindest eine Urkunde. Nadine sowie Patrik schwingen sich erneut ins Fond um den heutigen Hauptgewinn einzulösen: Ein Rundfahrt über den Stellplatz zur Versorgungsstation. 
Die Vergesslichkeit hat aber auch einen Vorteil. Wir finden einen anderen, in unseren Augen sogar besseren Stellplatz. Sebastian wir zum neuen Platz per Smartphone beordert. So ist das eben als Platzhalter. In der Zwischenzeit steuert Patrik endlich zum Wasser zapfen. Das Bezahlen dieses  kostbaren Gutes erfolgt hier auf dem Stellplatz über die bereits aufgeladenen Parkkarte. Unser Tank fasst knappe 100 Liter und schon ist die Karte um einen Euro ärmer. Der neue Platz liegt direkt in Reichweite der Versorgungsstation sowie dem Servicehaus und dem Kiosk. Noch einmal rangiert Patrik das Mobil. Um mehr Platz zu haben fährt er bündig an die Parzellierung. Nun beginnt der Alltag. Die Herrichtung der Wohnlichkeit erfolgt wie gehabt in Personalunion. Aus dem Grillmeister bzw. Platzhalter Sebastian wird nun der Techniker für außen. Er überwacht die Auffahrt auf die Keile und kurbelt die Stützen herab. Bei diesem Urlaub kommt eine Neuigkeit zum Vorschein. Wir haben uns eine Frontscheibenabdeckung zugelegt. Durch diese brauchen wir nicht mehr die Vorhänge im Fond und haben dort deshalb auch ein bisschen mehr Platz.
Markise ist abgespannt.
Wir haben uns wohnlich eingerichtet.
Als wir mit allem fertig sind, führt unser erster Weg zum Strand. Dieser ist nur 200 Meter vom Stellplatz entfernt. Was uns aber im Vorhinein niemand gesagt hat hat: Das ist der Surferstrand. Wir erschrecken erneut. Auch ein wenig Enttäuschung sieht man uns an. Es ist nicht das was wir uns vorgestellt haben.
Patrik testet einen neuen Neo für den Triathlon in Wilhelmshaven
"Eng ist ein degnbarer Begriff"
Trotz alledem ruft das Wasser. Die warmen Temperaturen müssen ausgenutzt werden. Wir breiten unsere Strandtücher aus. Die neuangeschaffte Strandmuschel steht ruck-zuck im Wind. Jetzt können wir uns die Mietkosten für einen Strandkorb sparen. Gemeinsam geht es ins Wasser. Igitt was ist das. Irgendetwas kitzelt am Bauch. Das Wasser an unserer Badestelle ist ein großes Seegrasfeld. Irgendwie komisch. Leider sind die Wassertemperaturen nicht bade freundlich, so das wir die Ostsee verlassen um noch ein wenig am Strand zu chillen. 
Nach einer geraumer Zeit zieht es uns allerdings zum Stellplatz zurück. Die nächste Premiere steht an. Die nassen Tücher und Klamotten hängt Nadine zum trocknen auf den Flügelwäscheständer.
Unser Wäscheständer und Frontscheibenabdeckung im Einsatz

Diesen haben wir uns nach der Wetterkapriole in Traben-Trarbach angeschaftt. Bereits jetzt ein sinnvoller Kauf!
Das Abendessen steht an. Unser Grillmeister serviert uns erneut leckere Würstchen.
Der Grillmeister vor seiner Arbeit

bzw. bei seiner Arbeit


Vorher hat er den Lotusgrill zum aufbacken der Brötchen genutzt. Als weitere Beilage kredenzt uns Patrik erneut einen Gurkensalat. Irgendwie ist die Gurke ein geniales Lebensmittel fürs Wohnmobil. Ideal als Beilage und lange im Kühlschrank haltbar. Apropos Kühlschrank zum besseren Kühlen haben wir diesen mit Kühlakkus bestückt sollten die Außentemperaturen die 30° Marke übersteigen. Bei solchen Temperaturen stößt der Kühlschrank an seine Grenzen. Nur bei der momentanen Wettersituation liegen diese im TK-Fach.
Zu einem ordentlichen Abendessen gehört natürlich auch der Abwasch. Bewaffnet mit der Spülschüssel begeben sich Sebastian und Patrik zum Spülhäuschen. Hier in Pelzerhaken ist es ein überdachter, offener Anbau mit drei Spülbecken. Die Bezahlung erfolgt erneut mit der Karte. Wir haben zwar ein Wohnmobil dabei, aber durch das externe Spülen, benötigen wir weder bordeigenes Gas noch Wasser. Die wichtigsten Gründe sind aber: das Womo bleibt sauber und es steht mehr Arbeitsfläche als im Mobil zur Verfügung. Natürlich geschieht das Spülen erneut in Personalunion. Patrik spült und Sebastian trocknet ab.
Der erste Abend in Pelzerhaken steht an. Patrik und Sebastian beschließen noch ein wenig spazieren zu gehen oder wie man es in diesem Sommer sagt: "Sie gehen Pokemon Go spielen!" Beide gehen an der Strandpromenade entlang in Richtung Pelzerhaken. Der Weg führt an dem Leuchtturm (noch in Betrieb) vorbei bis zur Seebrücke.
Strandpromenade

Seebrücke und Strandbad

Fußweg zum Strand

Leuchtturm

Die zwei Pokemonjäger.
Noch sind die Außentemperaturen annehmbar.

Unser erstes Eis in Pelzerhaken

Dabei erblicken die beide das wahre Gesicht des Ortes. Einen annehmbaren, sauberen Strand. Auf der Restaurantmeile gönnen sich die beiden ein Eis. Das erste für diesen Urlaub. Der Weg zurück führt durch die Straßen Pelzerhakens. Dabei entdecken sie auch den einzigen Lebensmittelmarkt des Ortes. Nun haben wir auch die "wichtigen Ecken" in dem Ortsteil von Neustadt entdeckt und fallen müde in unserem tollen Wohnmobil ins Bett.



Kilometerstand Abfahrt Einbeck: 8428 km
Kilometerstan Ankunft Pelzerhaken: 8786 km
gefahrene Strecke: 358 km