Was liegt also näher für uns diesen Ort in Nordrhein-Westfalen zu besuchen. Sprockhövel liegt im Niederbergisch-Märkischen Hügelland am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Der Ort grenzt an die Städte Hattingen, Witten, Wetter (Ruhr), Gevelsberg, Schwelm (alle Ennepe-Ruhr-Kreis) und Wuppertal. Das gesamte Stadtgebiet, mit Ausnahme von Haßlinghausen, gehört zur naturräumlichen Einheit des märkischen Schichtrippenlandes. Sie hat 25205 Einwohner. Die Karten für diesen Abend haben wir uns zum Glück bereits im Voraus gesichert, denn das Konzert ist ausverkauft.
Bereits einen Tag vorher wird unser Stig fahrtüchtig gemacht und mit den benötigten Flüssigkeiten aufgefüllt. Da wir nur eine Nacht außer Haus bleiben, tanken wir 60 Liter Frischwasser auf. Diese Menge muß ausreichen. Leider löste auf Grund der Außentemperaturen das Frostschutz Ventil der Truma Heizung bzw. Boilers aus. Durch diese Sicherheitsmaßnahme, sie soll verhindern das das Wasser im Boiler gefriert und dadurch irreparable Schaden entstehen, läuft der Boiler sowie der Wassertank leer. Zum Glück checkt Sebastian noch kurz vor der Abfahrt den Wasserstand. Auf seine trockene Art fragt er: "Papa, ist das Absicht, das wir ohne Wasser fahren?" Nach dieser Frage und einer nun stattfindenen Papakontrolle, geht es ans erneute auffüllen des kostbaren Gutes.
| Sebastian beim auffüllen des Wasser |
| Nächste Ausfahrt: Sprockhövel |
Das Konzert findet in der Glück-Auf Halle statt. Nach 320 km Fahrt erreichen wir den großen Parkplatz an der Halle, den wir auch als Stellplatz nutzen.
| Tourbus und Sattelzug |
Bereits von hier wird uns das Ausmaß dieses besonderen Konzert bewusst. Schandmaul ist mit einem großen Sattelschlepper nebst Equipment angereist. Die Band logiert wie immer in einem Tourbus. Beim Blick aus dem Fenster können wir einige Bandmitglieder sehen.
Bevor wir aber in die Halle gehen, gibt es zuerst etwas zu futtern. Für ein großes Festmahl fehlt die Zeit. Deshalb gibt es Kartoffelsalat nach Omas Art (Sebastians Lieblings essen) sowie Rostwürste aus der Pfanne.
Bevor wir aber in die Halle gehen, gibt es zuerst etwas zu futtern. Für ein großes Festmahl fehlt die Zeit. Deshalb gibt es Kartoffelsalat nach Omas Art (Sebastians Lieblings essen) sowie Rostwürste aus der Pfanne.
| Alles gefuttert |
Während dem Essen gesellen sich noch zwei oder drei Womos zu uns auf den Parkplatz. Wir sind also nicht die einzigen, die nach dem Konzert in Sprockhövel bleiben.
Einziger Negativpunkt auf diesen Parkplatz: er ist ziemlich schief bzw. steil. Unser Stig steht nicht in Blei, was wir auch nicht durch das Auffahren auf die Keile erreichen. Nach dem Befahren der Fiamma Keile auf Stufe drei, fehken immer noch zehn Zentineter. Aber für eine Nacht reicht es. Auch ist dies der erste Test im autark (ohne Landstrom, nur mit der bordeigenen Energie) stehen.
| Unser Park- und Schlafplatz |
Allmählich ist die Zeit angebrochen. Sebastian und Patrik brechen auf zur Halle. Da Nadine erst am Freitag aus dem Krankenhaus kam, ist sie erst gar nicht mit gefahren.
Punkt 19:00 Uhr geht es los. Zuerst spielt unsere Lieblingsband zusammen mit Kindern des Vereines ein Musical. Im Anschluss wird das sogenannte Festival-Set abgespult. Immer wieder ein Erlebnis diese tolle Band live zu erleben.
Um 22.00 Uhr wird zum Abschluss noch das Lied "Walpurgisnacht" gesungen. Sebastian und Patriks Lieblingssong. Sie drehen sich gemeinsam im Kreis, als wenn sie um ein Feuer tanzen.
Leider kommt an diesem Abend nach dem Konzert die Band nicht zu den Fans vor die Bühne. Zur Entschuldigung, sie treffen sich noch mit den Kindern des Musicals zu einem Smalltalk.
Wir sind deshalb direkt im Anschluss zum Wohnmobil zurück und beobachten den weiteren Ablauf.
Um 0:00 ruft uns die Koje. Es zieht uns dorthin und als wir am Sonntag morgen aufwachen ist der ganze Spuck vorüber.
Auch unsere Sachen werden schnell verpackt, damit es zurück ins Saarland geht. In Wuppertal machen wir an einer Bäckerei einen kurzen Stop, um uns mit frische Frühstücksbackwaren einzudecken, welche später auf einem Autobahnrastplatz genüsslich verspeist werden.
Um 14:00 Uhr steht unser Stig bereits ausgeräumt in der Einfahrt, bereit für weitere Touren.
Kilometerstand Abfahrt: 3363
Kilometerstand Rückankunft: 4017
gefahrene Kilometer: 654
Linksammlung: (Bitte Impressum beachten!)
Schandmaul unsere Lieblingsband
Tourbericht der Band über das Benefizkonzert
Sunshine4Kids
Broschüre Hoffnungsflotte - Deutsch als pdf
Schandmaul unsere Lieblingsband
Tourbericht der Band über das Benefizkonzert
Sunshine4Kids
Broschüre Hoffnungsflotte - Deutsch als pdf