
Sonntag, 20.03.2016: Die Vorbereitung
Bevor es aber am Karfreitag in aller Frühe los geht, heißt es erstmal das Wohnmobil einräumen. Leider habe ich in der Woche vor der Reise Mittagsschicht und habe deshalb keine Zeit dafür. Zum Glück gibt es aber auch Sonntage.
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| Unser Stig von oben |
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| Die zwei Maskottchen Konstantin (links) und Theodor (rechts) |
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| Theodor passenderweise mit Carado Sonnenbrille |
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| Fernsehen muss zwischendurch auch sein |
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| Kann losgehen! Das Süßigkeitenfach ist voll |
Am Palmsonntag begannen wir also das Mobil wohnlich einzurichten. Den Wasertank befüllten wir nur mit 50 Liter, um Gewicht zu sparen. Auf unserem Stellplatz in Bremen können wir ja dann alles volltanken. Als wir mit dem Packen fertig waren, hieß es warten bis zur Abfahrt am kommenden Freitag.
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| Nein Lissy. Haustiere sind in unserem Wohnmobil verboten. |
Zur Einstimmung schliefen Sebastian und ich bereits zu Hause in der Einfahrt in unserem Womo.
Freitag, 25.03.2016: Abfahrt nach Bremen
Karfreitag, 3.30 Uhr klingelt der Wecker. Aufstehen, Morgentoilette, Abfahrt. Nein, so schnell nun auch wieder nicht. Nach der Morgentoilette belud ich noch den vorgekühlten Kühlschrank mit unseren Lebensmittel. Schließlich ist Ostern und wir müssen einiges an Vorräten mitnehmen. Passend dazu gewann ich am Donnerstagmorgen bei Fleischwaren Schröder anlässlich eines Facebook-Gewinnspiel noch ein leckeres Vesperpaket, gefüllt mit tollem Käselyoner. Dieses Paket geht natürlich ebenfalls mit in den Hohen Norden.
Um 4.39 Uhr waren wir dann soweit. Es kann los gehen oder kurz "Abfahrt!".
Unser Reiseweg führte uns von Heusweiler auf die A8. Am Kreuz Saarbrücken wechselten wir auf unsere IRONIE AN "geliebte" IRONIE AUS Autobahn A1. Es lief ausgesprochen gut. Bei Mayen verließen wir die Autobahn um in die Mendig wieder auf die A48 aufzufahren. Im Ruhrgebiet angekommen, bekam ich Hunger. Wie steuerten den ersten Parkplatz an, aber durch den Feiertag waren die Plätze alle mit LKW belegt. Wir fuhren weiter. Kurz vor dem Kamener Kreuz verließen wir erneut die Autobahn, um dort im benachbarten Industriegebiet endlich unsere Frühstückspause einzulegen.
Auf die Gastronomie sind wir ja nicht mehr angewiesen, schließlich haben wir alles dabei. Zu einem gelungenem Frühstück gehört selbstverständlich frisch aufgebrühter Kaffee. Eine Kaffeemaschine haben wir zwar auch an Bord, nur durch den fehlenden Landstrom ist diese bei dieser Pause allerdings nicht nutzbar. Wir kochten nun das leckere koffeeinhaltige Getränk auf die herkömmliche Weise mit heißem Wasser und Kaffeefilter. Bevor es ans Wasserkochen geht, muss ich zuerst das Gas im Gaskasten aufdrehen, da wir noch keine Truma Duo Controll CS verbaut haben. Ohne diese Vorrichtung ist das Fahren mit aufgedrehten Gasflaschen verboten.
Nadine deckte den Tisch und schnitt das mitgebrachte Brot auf. Das Frühstück konnte beginnen. Die erste Mahlzeit im Wohnmobil ist immer etwas Besonderes.
Nach diesem tollen Essen hieß es spülen, bevor es zurück zur Autobahn A1 ging. Bereits auf der Hinfahrt zur A1 sahen wir, was uns erwartet: Stau und zähfließender Verkehr. Es war 11.00 Uhr. Wir haben noch knappe 200 Kilometer bis Bremen. Es waren die anstrengendsten auf dieser Hinfahrt. Von nun an hieß es Stop and Go.
Ich hing mich hinter ein anderes Wohnmobil und fuhr im Windschatten. Übrigens waren am Karfreitag viele Womos unterwegs, ob in Richtung Norden oder in den Süden.
Gegen 15.00 Uhr erreichten wir die Freie Hansestadt Bremen. Zum Übernachten haben wir uns den Wohnmobil-Stellplatz Am Kuhhirten ausgesucht. Im Vorfeld zu dieser Tour hatten wir bereits einen Platz reserviert. Leider passierte mir etwas, was mir bereits vor zwei Jahren passiert war. Ich verrutschte im Monat. Anstatt für den 25. März buchte ich für den 25. April. Zum Glück fiel mir das noch vor der Reise auf, und ich konnte die Reservierung noch umändern. Wegen Ostern musste ich allerdings bereits ab Gründonnerstag reservieren. Na ja auch nicht schlimm. Hauptsache wir haben einen Stellplatz über die Ostertage ergattert.
Der Stellplatz war sehr zentrumsnah (1300 Meter) und unter Bäumen.
Die Infrastruktur wie Strom, Ver- und Entsorgung stimmte. Ebenso gab es Duschen und Toiletten gegen Gebühr auf dem Platz. Unsere eigene Sat-Antenne funktionierte durch die Bäume leider nicht. Aber auch hierfür hatten die Betreiber vorgesorgt. An 1/3 der Plätze stehen fest installierte Antennenanschlüsse bereit. Für alle anderen Plätze stehen DVB-T Receiver, welche ebenso wie die benötigten Satellitenanschlusskabel, kostenlos gegen eine Kaution beim Platzwart geliehen werden können. Auch ein Brötchenservice (zu zivilen Preisen) wird angeboten. Natürlich gibt es an der Rezeption viele Informationsbroschüren, nebst Stadtplan, für Bremen. Die Betreiber erklären auch gerne den Weg zu den Sehenswürdigkeiten.
Als unser Wohnmobil wohnlich eingerichtet und versorgt war, gingen wir das erste Mal in die Stadt Bremen. Zu Fuss dauerte es ca. 15 Minuten bis in die Altstadt. Der erste Weg führte uns zum Ratskeller und den bekannten Bremer Stadtmusikanten. Ein obligatorisches Bild vor der Skulptur gehörte selbstverständlich dazu. Neben den Stadtmusikanten kamen wir auch am St. Petri Dom und am Roland vorbei.
Der St. Petri Dom ist die evangelisch-lutherische Kirche mit einer über 1.200-jährigen Geschichte. Frühgotisches Gepräge aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Älteste Teile sind die Krypten.
Der Dom komplettiert, eingebettet zwischen Rathaus und Bürgerschaft, das Ensemble am Bremer Marktplatz. Seine beiden Türme, von denen einer bestiegen werden kann, sind von weitem sichtbar und bestimmen das Stadtbild.
Ihm gegenüber haben die Bremer Kaufleute den Roland aufgestellt - als Symbol ihrer Freiheit. Denn lange herrschte der Bischof von Verden über Bremen.
In den Wirren der Reformationszeit wurde der einst katholische Dom erst calvinistisch und schließlich evangelisch-lutherisch. Ein besonderes Rätsel liegt im Bleikeller des Bremer Doms. Dort wartet die Geschichte der Mumie auf ihre Entdeckung.
Wem das zu gruselig ist, kann sich im Bibelgarten bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen entspannen. (Textquelle: Bremen Tourismus (Bitte Impressum beachten!))
Der Dom und der Bleikeller kann zu folgenden Zeiten besichtigt werden. Ebenso besteht die Möglichkeit auf den Turm zu steigen: Mo-Fr 10-16.45 Uhr Sa + So 14-16 Uhr (geschlossen am 01.05., 03.10., 24.12., 25.12., 31.12., Karfreitag und während kirchlicher Amtshandlungen und Konzerte)
April-Oktober Turmbesteigung und Bleikeller:
Mo-Fr 10-16.30 Uhr
Sa 10-13.30 Uhr
So 14-16.30 Uhr
Eintrittspreise
Dom: kostenlos
Turm:
Erwachsene 1,- € und Schüler 0,70 €
Bleikeller:
Erwachsene 1,40 € und Schüler 1,- €
Es finden auch regelmäßig Konzerte im St. Petri Dom statt.
Karfreitag, 3.30 Uhr klingelt der Wecker. Aufstehen, Morgentoilette, Abfahrt. Nein, so schnell nun auch wieder nicht. Nach der Morgentoilette belud ich noch den vorgekühlten Kühlschrank mit unseren Lebensmittel. Schließlich ist Ostern und wir müssen einiges an Vorräten mitnehmen. Passend dazu gewann ich am Donnerstagmorgen bei Fleischwaren Schröder anlässlich eines Facebook-Gewinnspiel noch ein leckeres Vesperpaket, gefüllt mit tollem Käselyoner. Dieses Paket geht natürlich ebenfalls mit in den Hohen Norden.
Um 4.39 Uhr waren wir dann soweit. Es kann los gehen oder kurz "Abfahrt!".
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| 4:39 Uhr; ABFAHRT! |
Unser Reiseweg führte uns von Heusweiler auf die A8. Am Kreuz Saarbrücken wechselten wir auf unsere IRONIE AN "geliebte" IRONIE AUS Autobahn A1. Es lief ausgesprochen gut. Bei Mayen verließen wir die Autobahn um in die Mendig wieder auf die A48 aufzufahren. Im Ruhrgebiet angekommen, bekam ich Hunger. Wie steuerten den ersten Parkplatz an, aber durch den Feiertag waren die Plätze alle mit LKW belegt. Wir fuhren weiter. Kurz vor dem Kamener Kreuz verließen wir erneut die Autobahn, um dort im benachbarten Industriegebiet endlich unsere Frühstückspause einzulegen.
Auf die Gastronomie sind wir ja nicht mehr angewiesen, schließlich haben wir alles dabei. Zu einem gelungenem Frühstück gehört selbstverständlich frisch aufgebrühter Kaffee. Eine Kaffeemaschine haben wir zwar auch an Bord, nur durch den fehlenden Landstrom ist diese bei dieser Pause allerdings nicht nutzbar. Wir kochten nun das leckere koffeeinhaltige Getränk auf die herkömmliche Weise mit heißem Wasser und Kaffeefilter. Bevor es ans Wasserkochen geht, muss ich zuerst das Gas im Gaskasten aufdrehen, da wir noch keine Truma Duo Controll CS verbaut haben. Ohne diese Vorrichtung ist das Fahren mit aufgedrehten Gasflaschen verboten.
Nadine deckte den Tisch und schnitt das mitgebrachte Brot auf. Das Frühstück konnte beginnen. Die erste Mahlzeit im Wohnmobil ist immer etwas Besonderes.
Nach diesem tollen Essen hieß es spülen, bevor es zurück zur Autobahn A1 ging. Bereits auf der Hinfahrt zur A1 sahen wir, was uns erwartet: Stau und zähfließender Verkehr. Es war 11.00 Uhr. Wir haben noch knappe 200 Kilometer bis Bremen. Es waren die anstrengendsten auf dieser Hinfahrt. Von nun an hieß es Stop and Go.
| Stop and Go |
Gegen 15.00 Uhr erreichten wir die Freie Hansestadt Bremen. Zum Übernachten haben wir uns den Wohnmobil-Stellplatz Am Kuhhirten ausgesucht. Im Vorfeld zu dieser Tour hatten wir bereits einen Platz reserviert. Leider passierte mir etwas, was mir bereits vor zwei Jahren passiert war. Ich verrutschte im Monat. Anstatt für den 25. März buchte ich für den 25. April. Zum Glück fiel mir das noch vor der Reise auf, und ich konnte die Reservierung noch umändern. Wegen Ostern musste ich allerdings bereits ab Gründonnerstag reservieren. Na ja auch nicht schlimm. Hauptsache wir haben einen Stellplatz über die Ostertage ergattert.
Der Stellplatz war sehr zentrumsnah (1300 Meter) und unter Bäumen.
Die Infrastruktur wie Strom, Ver- und Entsorgung stimmte. Ebenso gab es Duschen und Toiletten gegen Gebühr auf dem Platz. Unsere eigene Sat-Antenne funktionierte durch die Bäume leider nicht. Aber auch hierfür hatten die Betreiber vorgesorgt. An 1/3 der Plätze stehen fest installierte Antennenanschlüsse bereit. Für alle anderen Plätze stehen DVB-T Receiver, welche ebenso wie die benötigten Satellitenanschlusskabel, kostenlos gegen eine Kaution beim Platzwart geliehen werden können. Auch ein Brötchenservice (zu zivilen Preisen) wird angeboten. Natürlich gibt es an der Rezeption viele Informationsbroschüren, nebst Stadtplan, für Bremen. Die Betreiber erklären auch gerne den Weg zu den Sehenswürdigkeiten.
Als unser Wohnmobil wohnlich eingerichtet und versorgt war, gingen wir das erste Mal in die Stadt Bremen. Zu Fuss dauerte es ca. 15 Minuten bis in die Altstadt. Der erste Weg führte uns zum Ratskeller und den bekannten Bremer Stadtmusikanten. Ein obligatorisches Bild vor der Skulptur gehörte selbstverständlich dazu. Neben den Stadtmusikanten kamen wir auch am St. Petri Dom und am Roland vorbei.
| St. Petri Dom |
| St. Petri Dom |
Der Dom komplettiert, eingebettet zwischen Rathaus und Bürgerschaft, das Ensemble am Bremer Marktplatz. Seine beiden Türme, von denen einer bestiegen werden kann, sind von weitem sichtbar und bestimmen das Stadtbild.
Ihm gegenüber haben die Bremer Kaufleute den Roland aufgestellt - als Symbol ihrer Freiheit. Denn lange herrschte der Bischof von Verden über Bremen.
In den Wirren der Reformationszeit wurde der einst katholische Dom erst calvinistisch und schließlich evangelisch-lutherisch. Ein besonderes Rätsel liegt im Bleikeller des Bremer Doms. Dort wartet die Geschichte der Mumie auf ihre Entdeckung.
Wem das zu gruselig ist, kann sich im Bibelgarten bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen entspannen. (Textquelle: Bremen Tourismus (Bitte Impressum beachten!))
Der Dom und der Bleikeller kann zu folgenden Zeiten besichtigt werden. Ebenso besteht die Möglichkeit auf den Turm zu steigen: Mo-Fr 10-16.45 Uhr Sa + So 14-16 Uhr (geschlossen am 01.05., 03.10., 24.12., 25.12., 31.12., Karfreitag und während kirchlicher Amtshandlungen und Konzerte)
April-Oktober Turmbesteigung und Bleikeller:
Mo-Fr 10-16.30 Uhr
Sa 10-13.30 Uhr
So 14-16.30 Uhr
Eintrittspreise
Dom: kostenlos
Turm:
Erwachsene 1,- € und Schüler 0,70 €
Bleikeller:
Erwachsene 1,40 € und Schüler 1,- €
Es finden auch regelmäßig Konzerte im St. Petri Dom statt.
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| Nadine und der Roland |
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| Die "modernen" Bremer Stadtmusikanten |
| Die "originalen" Bremer Stadtmusikanten |
| Das soll Glück bringen, den Esel streicheln und den Fuß anfassen |
Wir läuteten den Abend ein. Zum Abendessen kochte ich leckere Curryfrikadelle mit Reis. Nach dem Spülen ging es in die bequemen "Stellplatz- und Rumrutschklamotten". Aber irgendetwas haben wir vergessen! Stimmt. Die Brötchenbestellung für den Samstag. Zum Glück hat Nadine ein Bild von der Brötchenliste gemacht und einen Umschlag mitgenommen. Auf diesen wird die Autonummer und die ausgewählten Frühstücksleckereien geschrieben, danach muss dann das abgezählte Geld hinein"gepackt" werden. Nadine las die Auswahl vor. Dabei bemerkte sie, dass eine Bestellung nur bis 17.00 Uhr möglich ist. Verdammt, das Kleingedruckte nicht gelesen. Für mich heißt dies, ich gehe dann am kommenden Morgen ins nahe gelegene Rewe (800 Meter) Brötchen kaufen.
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| Brötchenservice Stellplatz |
Nadine ging schon vorzeitig ins Bett. Sebastian und ich bauten gegen 0.00 Uhr die Sitzecke zum Bett um. Danach horchten auch wir an unseren Matrazen.
Kilometerstand Abfahrt: 1676
Kilometerstand Ankunft Bremen: 2263
gefahrene Kilometer: 587
Diaschau -Vorbereitung und Anfahrt-
Lnksammlung: (Bitte Impressum beachten!)
Stellplatz am Kuhhirten Bremen
Beschreibung St. Petri Dom (Tourismus Bremen)
Beschreibung Roland (Tourismus Bremen)
weiter: Samstag, 26.03.2016
















