![]() |
| Unsere Wohnmobil-Tour 2012 |
![]() |
| Detailansicht Schleswig-Holstein |
Vorwort:
Nach langen recherchieren fanden wir eine Wohnmobilvermietung in unserer nahen Umgebung mit tollen Bedingung (u.a. Rückgabe Sonntags abend). Diese Vermietung hatte sowohl ein Alkoven-Mobil, einen Pössl Bus sowie zwei Teilintegrierten im Programm.
Im Januar war es dann soweit, das wir zur Wohnmobilvermietung fahren konnten und uns die zur Vermietung stehende Womos ansehen und vor allem ein Wohnmobil reservieren konnten. Unsere Wahl fiel auf einen Carado T337 mit zu diesem Zeitpunkt knappen 10 000 km.
Nachdem die Reservierung erfolgt war ging es an die Reiseplanung. Und jetzt kamen wieder Fragen über Fragen:
- welche Regionen wollen wir ansteuern?
- was kann man dort unternehmen?
- wie sind dort die Stellplätze?
- wie lange bleiben wir dort?
Die Planung im Voraus:
Die Abholung des Wohnmobiles erfolgte am Freitag gg. 16.30 Uhr inkl. Einweisung sind wir gg. 18.00 Uhr wieder zu Hause zum Einrichten des Wohnmobils und könnten dann gg. 20.00 Uhr in See stechen.
Erster Zwischenstopp ist dann irgendwo im Ruhrgebiet (wir entschieden uns für Gladbeck). Danach geht es weiter nach Cuxhaven, von dort nach Büsum, dann Niebüll (inkl. Fahrt nach Sylt), Nord-Ostsee Kanal, Schleswig oder Kappeln, Maasholm, Kiel, Insel Fehmarn, Storndorf und wieder nach Hause.
Als Ausflugsziele planten wir u.a. Helgoland, Friedrichskoog (Seehunde), Kartbahn, Sylt, Blanker Hans usw.
Das Grundgerüst stand und jetzt hieß es warten bis zum 19. Oktober. Die Zeit verging und der Abfahrtstag kam näher. Dann kam der Mittwoch (17.10.2012) und mit dem Tag die Mitteilung, das Sebastian eine schwere Erkältung mit Verdacht auf Lungenentzündung hat. Was machen wir jetzt? Das endgültige OK zur Mitfahrt von ihm konnte uns der Doktor erst am Abreisetag geben. Was ist wenn Sebastian nicht mitfahren kann, bleibt er dann bei seiner Mama und wir fahren allein, oder blasen wir alles ab und die Reiserücktrittversicherung übernimmt die Kosten?
Freitag,19.10.2012
Heute startet, vielleicht, unser lang herbeigesehnter Wohnmobilurlaub, aber zuerst heißt es, mit Sebastian zum Doktor. Nach kurzer Untersuchung bekamen wir mit Einschränkungen grünes Licht für den Urlaub. Jetzt hieß es warten, denn gg. 16.30 Uhr war das Wohnmobil abhol bereit.
![]() |
| Da ist das Ding |
Als es soweit war und wir vor dem Wohnmobil standen, traf mich fast der Schlag. Wir sahen das Wohnmobil ja bereits im Januar mit 10 000 km jetzt hatte es 37 391 km, aber viel schlimmer waren die Schäden von den Vormieter (Macken, Schrammen, Kratzer, Fenster defekt usw.) Na gut, ein Schaden kann immer mal passieren, davon lassen wir uns unsere Stimmung nicht vermiesen. Schnell die Übergabe gemacht und es ging nach Hause zum Einrichten.
Nadine brachte noch die Katzen zur Katzenpension, Sebastian und ich fingen an das Wohnmobil wohnlich zu gestalten.
Und da war wiederum der Beweis, die beste Planung bringt nichts, wenn die Menschen langsam sind ;-)). Kurz gesagt, es war 20.00 Uhr und wir konnten noch nicht fahren. Es wurde 21.00 Uhr und wir beschlossen heute Nacht in der heimischen Einfahrt im Wohnmobil zu schlafen. Das war der beste und günstigste Stellplatz in unserem Urlaub, natürlich mit allem Komfort was man sich denken kann :-).
Samstag, 20.10.2012
Um 5.00 Uhr bekam ich die Bettflucht und machte Nadine wach, das wir Aufbrechen können. Gegen 06.00 Uhr waren wir dann Abfahrt bereit und es ging los.
Da wir unser erster Zwischenstopp nicht wie geplant im Ruhrgebiet gemacht hatten, fuhren wir jetzt anstatt über die von uns gehasste A1, unsere geliebte A7.
![]() |
| Kurze Geocache Pause in Niedersachsen |
Die erste Pause machten wir kurz hinter Frankfurt, da ich nochmals 30 Minuten an der Matratze horchen musste. Fürs Frühstück hielten wir an einem Supermarkt in Kirchheim, und genossen den ersten frisch aufgebrühten Kaffee im Wohnmobil. In Soltau mussten wir noch tanken, dies sollte unser letzter Stopp vor Hamburg sein.
Wir kamen gegen 15.00 Uhr in Hamburg an. Der Stellplatz war voll, so das unser Platz außerhalb jeglicher Parzellierung war.
Schnell noch mit Strom versorgt und so waren wir bereit für die nächsten zwei Tage. Was erwartet uns noch auf dem Stellplatz? Einige schlechte Kritiken aus verschiedenen Foren, ist der wirklich so laut usw.? Dies ist aber der einzige zentrumsnahe Stellplatz mit Ver- und Entsorgung in der Hansestadt. Im Nachhinein gehört dieser Stellplatz ab sofort zu unseren Favoriten.
Nach dem frischmachen ging es auf zur S-Bahn, die fußläufig vier Minuten vom Stellplatz weg ist und wir fuhren ins Edelcurry (Bitte Impressum beachten!).
Ein Restaurant, bei dem es die wohl beste Currywurst, unserer Meinung, gibt. Die Besonderheit: die Currywurst gibt es mit drei unterschiedlichen Saucen: klassich, fruchtig oder pikant. Des weiteren gibt es dort noch selbst gemachte Pommes, also nicht diese industriell verarbeitende Tiefkühlpommes, und natürlich unser geliebtes Fritz-Cola.
Dies war auch schon unser erster Hamburg Abend, denn nach dem Essen fuhren wir wieder mit der S-Bahn zum Wohnmobilstellplatz.
Sonntag, 21.10.2012
Heute ist der Tag an dem mein HSV in der Imtech Arena gegen Stuttgart spielt und wir sind live im Stadion dabei. Darum fängt der Tag heute mit den zwei F´s an, nämlich frühstücken und faulenzen.
Frische Brötchen gibt es an der Jet Tankstelle, die an den Stellplatz angrenzt und über ein kleines Törchen von dort aus auch erreichbar ist. Leider ist an dem heutigen Tag, die Verkäuferin nicht so schnell und wir müssen knapp 15 Minuten auf die frischen aufgebackten TK-Teiglinge warten. Da kommen die Saarländer und wollen gleich neun Brötchen auf einmal, ist ja auch unverschämt.
Da wir hier in Hamburg 17° haben frühstücken wir vor dem Wohnmobil, das wird auch unser letztes Essen vor dem Wohnmobil sein, da sich ab Montag der Herbst von seiner tollsten Seite zeigen wird.
Nach dem Frühstücken und spülen beschließe ich noch ein wenig meinem Hobby dem Geocaching nachzugehen und finde im Umkreis einige Geocaches.
Allmählich wird es Zeit in Richtung Stadion aufzubrechen, aber zuerst wird das Wohnmobil noch HSV-lich geschmückt.
![]() |
| Auch das Womo ist in Fußballstimmung |
Als ich fertig bin öffnet sich die Tür eines weiteren Womos und es steigen weitere HSV Fans aus. Wir sind also nicht die einzigen hier auf dem Platz. Jetzt gehen wir eben gemeinsam zur S-Bahn. Nach 30-minütiger Fahrt erreichten wir auch schon die Haltestelle Stellingen und dort stehen schon Shuttle Bussen zur Arena bereit. Es dauert nicht mehr lang und wir sind im Stadion.
![]() |
| HSV forever and ever |
Leider war des Spiel nicht so toll wie die Vorfreude, mein HSV verliert 1:0 gegen VfB Stuttgart. Nach erneuter S-Bahn Fahrt kommen wir wieder an unserem Womo an und gehen zu Bett.
Montag, 22.10.2012
Nach dem Frühstück, Brötchen gibt es wieder von der Jet Tankstelle, diesmal allerdings schneller, und dem zusammenpacken fahren wir weiter in Richtung Büsum. Den Platz in kennen wir bereits, da wir den schon bei einem Besuch in Büsum gesehen haben. Zuerst müssen wir noch bei einem Hymer-Händler halt machen, da ich den Schlüssel für den Abwassertank irgendwie verbummelt habe (beim Ausräumen des Womos am Ende der Reise taucht der wieder auf) und wir diesen unbedingt brauchen.
Je weiter wir Richtung Nordsee kommen umso düsterer wird das Wetter (vor allem die Temperaturen werden kälter). Büsum erreichen wir nach gefahrenen 144 km und besuchen noch einen Discounter zum auffüllen unserer Vorräte. Weiter geht es auf diesen schönen Stellplatz in Büsum an der Sturmflutenwelt, aber was ist denn das? Überall Schlamm und Pfützen auf dem ganzen Platz. Wir fahren dreimal über den Platz und suchen die beste Parzellierung aus. Für eine solche Schlammwiese soll ich noch 13,00 € bezahlen! Normalerweise würde ich weiterfahren, aber wir wollen auf Helgoland und das geht nur, zu dieser Zeit, noch von Hamburg oder Büsum aus. Beim Aussteigen und unterlegen der Keile versinke ich zuerst einmal 2 cm im Schlamm. Meine Stimmung war dahin. Zur Ablenkung gingen wir in die Stadt und lernten diese mal von einer ganz anderen Seite kennen, was aber auch mit dem Suchen von Geocaches zu tun hatte. Für alle Geocacher ist deshalb dieser Cache zu empfehlen "GC1K7B5 Büsumer Bilderrätsel". Wir buchten noch unsere Fahrt mit der MS Lady von Büsum nach Helgoland und gingen dann zurück zur Schlammwiese mit unserem Wohnmobil.
![]() |
| Museumshafen Büsum |
![]() |
| Schietwetter in Büsum |
Damit ging auch dieser Tag vorüber, der Fernseher wurde noch angeschmissen und der Film "Die Sturmflut" geschaut. Dieser Film haben wir ausgesucht, da wir ja noch die angenzende Sturmflutenwelt besuchen werden.
Dienstag, 23.10.2012
Nach dem Aufwachen kam meine schlechte Laune wieder zurück als ich erneut den Matsch auf dem Stellplatz sah. Gegen 7:45 Uhr spazierten wir langsam in den Hafen von Büsum, denn wir fahren ja heute auf Helgoland und der Stellplatzschlamm ist vorerst vergessen. Im Hafen angekommen "checkten" wir auch direkt ein und machten uns auf dem unteren Deck bequem.
Ein Frühstück auf dem Schiff und irgendwann landeten wir auf Helgoland. Beeindruckend diese Insel, als wenn die Zeit stillsteht. Rundherum nur Elektroautos, sogar die Polizei. Wir haben das Glück, wir dürfen noch zur Düne fahren und dort uns mit dem Verein Jordsand e.V. (Bitte Impressum beachten!) die Seehunde und Keggelrobben ansehen.
Nach Beendigung der Seehundführung spazieren wir noch ein klein wenig über die Düne und fahren mit der Dünenfähre zurück auf die Hauptinsel Helgoland.
![]() |
| Oberland von Helgoland |
Auf der Hauptinsel ging es mit dem Aufzug (wir sind drei lauffaule Saarländer) in das sog. Oberland und spazieren noch in Richtung Lange Anna. Die Lange Anna ist eine 47 Meter hohe freistehende Felsnadel (Brandungspfeiler) im äußersten Nordwesten der deutschen Nordseeinsel Helgoland. Sie ist etwa 25.000 Tonnen schwer, aus rotem Buntsandstein und hat eine Grundfläche von 180 m². Das Wahrzeichen Helgolands bekamen wir aber nicht mehr zu Gesicht. Die Zeit bis zur Abfahrt des Schiff wurde knapp. Auf Helgoland durchstreiften wir noch diverse Duty-Free Shops und kauften dort noch eine leckere 500 g Stange Toblerone (mmmmhmmmm war die lecker). Jetzt wurde es aber Zeit wieder aufs Schiff zurück zu kehren und wieder nach Büsum zu schippern.
Auf unserem "tollen" Stellplatz angekommen, die nächste Überraschung. Gestern stand an der Einfahrt zum Stellplatz an dem Fischbrötchenwagen ein Schild "von 8.00 bis 10.00 Uhr frische Brötchen ohne Vorbestellung", heute war das Schild weg. Vielleicht hat der Besitzer das Schild vergessen raus zu stellen, oder die Bude hat geschlossen.
Noch schnell was gegessen und wieder einen Film geschaut, danach ging es in die Koje.
Mittwoch, 24.10.2012
Das erste was ich heute morgen machen muss, ist die Toi-Kassette entsorgen. Die Kasssette auf meinen Karren gepackt und los in Richtung Entsorgungsstation. Dabei ging ich auch an der Einfahrt des Stellplatzes vorbei und siehe da, der Brötchenservice an der Fischbude hatte geschlossen und mit dem auch die sanitären Anlagen (da die ja auch nur auf sind, wenn der Fischimbiss geöffnet hat). Nicht schlimm, wir fahren eh weiter, gehen wir halt sonstwo unsere Brötchen kaufen, aber zuerst mal zurück zum Alltag und die Toilette entleeren. Jetzt kam die nächste Überraschung: Die V+E Station war offen, aber der Gestank, im Umkreis von 5 Meter um die Station. Solch ein Gestank habe ich an noch keiner Enstsorgungsstation erlebt. Aber auch dies passte zu den Gegebenheiten dieses Stellplatzes.
Auch das mit den geschlossenen Sanitäranlagen, dem Imbiss und dem Brötchenservice steht in keinem Stellplatzführer (auch zum Leid vieler weiteren Wohnmobilisten auf dem Stellplatz). Eigentlich sollte der Imbiss erst eine Woche später schließen!
Nachdem wir wie gesagt unsere Brötchen fürs Frühstück sonst wo organisiert haben, ging es in die Sturmflutenwelt "Blanker Hans".
Ein sehr empfehlenswerter Besuch. Jeder der in Büsum oder Umgebung ist sollte diese Ausstellung mal besuchen. Danach lösten Nadine und ich noch Sebastians Geburtstagsgeschenk und Junior durfte drei Runden über die Kartbahn fegen.
Auch ich lies mich vom Kartfieber anstecken und drehte zwei Runden (immerhin meine erste Kartfahrt seit über 20 Jahren, damals auf Gran Canaria mit schlechten Erfahrungen und Überschlag). Sebastian besiegte mich zweimal beim Kartfahren, aber ich werde heimlich üben gehen und dann ist er fällig ;-).
Gegen Mittag ging es weiter zu unserem nächsten Ziel Niebüll. Der Stellplatz am Schwimmbad war ein einfach gestalteter Platz, abgetrennt vom großen PKW Parkplatz. Leider war hier die V+E Station außer Betrieb, so mußten wir mit dem Wasser haushalten, schließlich bleiben wir hier zwei Nächte stehen. Die Kosten für den Platz betragen pro Tag 5,00 € zzgl. Strom. Nachdem wir uns wohnlich eingerichtet haben, gingen wir noch durch die Stadt Niebüll und suchten den Bahnhof. Schließlich fahren wir einen Tag später mit dem Zug auf Sylt. Am Bahnhof gib es auch eine Packstation, dort kam meine bei Amazon bestellte Mario Barth CD an. Auch diese holten wir ab. Da wir nun wissen, wie weit der Weg zum Bahnhof ist konnten wir unsere Fahrt nach Sylt planen.
Donnerstag,25.10.2012
Heute geht es mit dem Zug auf Sylt. Aber bevor wir uns auf den Weg zum Bahnhof machen gehen wir noch eine Runde ins benachbarte Schwimmbad. Eine Wohltat. So eine Schwimmbaddusche ist schon etwas anderes wie die Waschmöglichkeiten in einem Wohnmobil. Nach diesem "Luxus" fahren wir nun in Richtung Westerland. Die Fahrt mit dem Zug dauerte knapp 35 Minuten. Mit dem Schleswig-Holstein Ticket kostet uns die Hin- und Rückfahrt 27,50 €. Beeindruckend ist die Fahrt über den Hindenburdamm, der Sylt mit dem Festland verbindet. Man schaut aus dem Fenster und meint man durchschneidet die Nordsee.
![]() |
| Ebbe, bei Flut steht das Wasser bis zum Damm |
![]() |
| Der Strand von Sylt |
Gegen 16:00 Uhr gingen wir zum Bahnhof und fuhren zurück nach Niebüll. Am Wohnmobil angekommen hieß es jetzt ausspannen.
Freitag, 26.10.2012
Allmählich wurde es Zeit von der Nordsee "hinüber" zur Ostsee zu reisen. Aber bevor es soweit war stoppten wir noch für eine Nacht am Nord-Ostsee Kanal (NOK) (Bitte Impressum beachten!). In Osterrhönfeld machten wir noch bei einem Discounter Halt und füllten die Vorräte auf. Schließlich stand ja bekanntlich das Wochenende vor der Tür. Nach diesem Zwischenstopp fuhren wir zu dem zuvor ausgesuchten Stellplatz in Schacht-Audorf. Er übertraf unserer Erwartungen. Leider war bei unserem Besuch noch keine sanitäre Anlagen, aber heute gibt es Toiletten und Duschen auf dem Platz. Es war ein Stellplatz zum Pötte gucken, d.h. wir standen direkt am NOK, getrennt durch eine Mauer und dem Radweg. Leider waren wir außerhalb der Traumschiffe-Zeit und es fuhren "nur" große Güter- oder Tankschiffe vorbei. Trotzdem beeindruckend, diese Größe an Schiffe.
Den ganzen Nachmittag Schiffe gucken war aber auch nicht so spannend. Wir kramten unser Fahrräder aus der großen Heckgarage fuhren am Kanal entlang bis Rendsburg. Passend dazu befand sich auf beiden Seiten des Kanals eine sog. Geocache Runde mit ca. 20 Caches. Selbstverständlich stand das finden der Dosen auch auf unserem Plan. An der Schiffsbegrüßungsanlage in Rendsburg gibt es auch eine Besonderheit, die Hochbrücke mit Schwebefähre (Bitte Impressum beachten!).
![]() |
| Warten auf die Fähre |
Selbstverständlich war es für uns Pflicht dieses denkmalgeschützte Fortbewegungsmittel zu benutzen. Wir fuhren sogar zweimal damit, denn es gab ja noch etwas besonderes am Nord-Ostsee Kanal. Es galt noch die längste Rolltreppe Europas zu benutzen. Diese befindet sich im Fußgängertunnel Rendsburg und dieser dient natürlich auch um von der einen Kanal- zur anderen Kanalseite zu gelangen. Die Rolltreppe ist 55 m lang was somit einer Rolltreppengesamtlänge von 220 Metern entspricht (Quelle: schlei-ostsee-urlaub.de (Bitte Impressum beachten!)). Als wir auch diese "Sehenswürdigkeit" gemeistert hatten, fuhren wir auf der anderen Seite am Kanal zurück. Wie sollte es anders sein, auf der halben Strecke meldete Sebastian eine Reifenpanne. Ab jetzt hieß es zurückschieben. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir die Fähre an unserem Stellplatz und setzten über. Geschafft. Abendessen und dann ab ins Bett.
Samstag, 27.10.2012
Nach Hamburg, der Nordsee und dem NOK wird es allmählich Zeit unsere geliebte Schlei-Ostsee Region zu besuchen. Nachdem wir abreisebereit sind und entsorgt (Abwassertank und Chemietoiletten-Kasette entleert) haben, machen wir uns auf den Weg an die Schlei. Aber vorher mussten wir noch unseren Gasvorrat (wir haben bis jetzt schon eine Gasflasche "entleert") in Osterrhönfeld auffüllen. Beim dortigen Caravanpark (Womo-Händler) "Spann...an" wurden wir schnell bedient und zufrieden gestellt.
Jetzt konnte es aber weiter gehen in Richtung Schleiregion. Aus dem Wohnmobilforum erfuhren wir, das es in Schleswig am Stadthafen einen Wohnmobil-Stellplatz gibt. Stadthafen gleich am Wasser, Wasser in Schleswig gleich Schlei.
Die Schlei ist kein Fluss, sondern ein Meeresarm der Ostsee. Sie ist 42 km lang und führt von Schleimünde/Maasholm über Kappeln (bekannt als Deekelsen aus der ZDF Serie "Der Landarzt") und Arnis bis Schleswig. Weitere Infos über die Schlei gibt es bei Wikipedia (Bitte Impressum beachten!).
Da wir ja bereits häufiger in der Gegend rund um Schleswig waren, fanden wir den Stellplatz problemlos. Der Platz ist ein geteerter Parkplatz zwischen Straße und Hafen gelegen. Grillen oder der Aufbau von Stühlen (neudeutsch: campingähnliches Verhalten) ist dort nicht möglich. Die Plätze sind mit weißen Linien markiert. Die Anmeldung geschieht im Hafenmeisterbüro. Dort gibt es neben diversen Gutscheinen (u.a. für Gratisbrötchen in einer nahen Bäckerei) auch den Schlüssel (gegen Pfand) für die Nutzung des sehr sauber und gepflegten Sanitärgebäudes.
Nun aber genug der Lobeshymnen über den Stellplatz, eigentlich sind wir dort um ein wenig durch die Stadt zu bummeln. Ebenso beschlossen wir bei diesem Herbstwetter (Regen bei 5 Grad Celcius) ins Kino zu gehen und quasi als Halbzeitfeier (wir sind bereits eine Woche auf Tour und werden in einer Woche wieder zu Hause sein) eine Pizzeria aufzusuchen. Beim Bummeln durch die schöne Fußgängerzone Schleswigs erstand ich noch in der Weltbild-Filiale eine Kofferwaage. Diese ist ideal zum wiegen der Gasflaschen an Bord des Womos und zur Bestimmung der noch vorhandenen Gasmenge.
Mittwoch, 31.10.2012
Allmählich müssen wir uns schon Gedanken über unsere Rückreise machen. Es sind schließlich nur noch vier Tage. Deswegen beschließen wir heute nach Laboe zu fahren und in Kiel am NOK zu übernachten. Da in Eckernförde die Stellplatzgebühr nach Stunden bezahlt wird, mussten wir noch nachlösen. Nach dem Frühstück spazierten Nadine und ich noch einmal durch Eckernförde und machten dabei einen Geocache. Es war mal wieder einer der Sorte, der uns in interessante Ecken führte, die wir ohne unser Hobby nicht gefunden hätten.
Am Wohnmobil wieder angekommen machten wir uns abfahrbereit und fuhren wie besprochen nach Laboe. Dort besuchten Sebastian und ich das U-Boot U995 (Bitte Impressum beachten!) am Strand.
Ich war bereits schonmal dort, als ich fast so alt war wie Sebastian heute. Genauso wie er fand ich dieses "Denkmal" damals bereits sehr interessant. Es ist irgendwie wie das wohnen im Wohnmobil, "Leben auf engsten Raum". Am Ende des U-Bootes trafen wir wieder auf Nadine. Jetzt stand wieder Naturkunde auf dem Programm. Wir gingen am Strand entlang zur Meeresbiologischen Station.
Etwas unscheinbar sah diese Station schon aus. Es war eben keine dieser kommerziellen Großaquarien, die es in verschiedenen Städte in Deutschland gibt. In dieser Station gint es hauptsächlich Tiere der Ostsee zu sehen. In ca. 30 Aquarien sind u.a Krebse oder Hummer zu bestaunen. Wer sich für das Leben in der Ostsee interessiert, ist ein Besuch dieser privaten Einrichtung zu empfehlen.
Nun mussten wir aber noch einen Übernachtungsplatz suchen. Wir fuhren nach Kiel Holtenau an den dortigen Stellplatz. Leider gefiel er uns nicht so gut, so das wir uns entschlossen erneut in Schacht-Audorf zu nächtigen.
Donnerstag, 01.11.2012
Zuerst einmal zum 01. November. Wir befinden uns in Schleswig-Holstein, dort lebend überwiegen evangelisch Gläubige Menschen. Aus diesem Grund ist der 01. November (Allerheiligen) kein Feiertag. Wir hatten also deshalb auch keine Probleme bei unserer Lebensmittelversorgung.
Für mich begann der Tag schlecht. Ich wurde wach und hatte Kopfschmerzen. Trotzdem machte ich mich auf den Weg zum Brötchen kaufen. Nach dem Frühstück machten wir uns fertig und begannen heut schon mit der Rückreise. Da wir ja Freitags noch in Hessen eine Rallye besuchen wollten, planten wir nun bis nach Hannover (Niedersachsen) zu fahren. Wie gesagt in Schleswig-Holstein ist kein Feiertag , dafür aber in Niedersachsen. Für uns war das fahren auf der Autobahn angenehm, allerdings gab es viele Staus in der Gegenrichtung. Kurz vor Hannover fragte ich die Stellplatz-App von ProMobil nach einem Stellplatz. Leider spuckte sie nichts besonderes aus. Aber rund um Einbeck, gab es den ein oder anderen Platz, der in unsere Auswahl passte. Ich steuerte zuerst den Stellplatz am Badesee in Dassel an. Der Platz lag außerhalb im Wald und es war auch keine anderes Mobil dort. Dies war ein Grund für uns diesen Platz nicht anzufahren. Jetzt fuhren wir nach Einbeck. Am dortigen Schwimmbad standen schon einige Wohnmobile. Aha, da sind wir richtig. Auf dem Schotterplatz einen Platz ausgesucht und schon waren wir für die Nacht fertig.
Freitag, 02.11.2012
Die Nach war ruhig. Wir hatten super geschlafen. Für mich begann jetzt die Expedition "Brötchenkauf". Zum Glück gibt es die App von "Das Örtliche" und zum Glück hat Nadine diese App auf dem Handy. Einfach Bäckerei und Einbeck eingegeben und schon hatten wir eine Adresse. Ich machte mich auf den Weg. An der ersten Adresse angekommen, keine Bäckerei, nur ein leerstehendes Geschäftsgebäude. Mist. Zweite Adresse, gleiches Schicksal. Immerhin lernte ich jetzt die Stadt Einbeck (Bitte Impressum beachten!) kennen. Schöne Fachwerkbauten fand ich vor. Ich befand mich nun in der Altstadt. Ich kombinierte Altstadt gleich Einkaufsmöglichkeiten und prompt fand ich eine Bäckerei. Ich erhielt meine gewünschten Brötchen und schon ging ich zurück zum Wohnmobil. Ich kam an einer Kirche (Münsterkirche St. Alexandri) vorbei und wie der Zufall so will, war dort auch ein Geocache. Auf Grund dieses Vorfalles musste ich noch einen Zwischenstopp einlegen und die Dose suchen. Selbstverständlich war meine Suche vom Erfolg gekrönt und ich konnte meinen Weg zum Womo fortsetzen.
Dort angekommen hatten Nadine und Sebastian bereits den Frühstückstisch fertig gedeckt und Kaffee gekocht. Wir frühstückten und wollten danach noch entsorgen. Aber ich wollte "Geld" sparen und verzichtete auf das typische Wohnmobil-Prozedere. Schließlich stehen wir nachher in Storndorf ebenfalls auf einem Stellplatz und dort ist die Entsorgung kostenlos.
Wir setzten uns in Bewegung in Richtung Hessen. Im Norden des Vogelberges fand an diesem Wochenende der EU Rallyesprint statt. Wir verließen die Autobahn in Alsfeld und steuerten dort ein Mc Donalds an.
Nach dem großen Pappessen fuhren wir nach Storndorf. Dort kamen wir gegen 15:00 Uhr an. Das ganze Rallyegeschehen spielte sich in der Nähe des Womo-Stellplatzes ab. Super, kurze Wege. Wir fuhren auf den Platz um uns wohnlich einzurichten. Leider hatten auch andere Wohnmobilisten die Idee diese Veranstaltung zu besuchen. Zum Glück fanden wir noch einen Platz und eine Steckdose war auch noch frei. Ich nahm die Kabeltrommerl aus der Garage und legte unser Mietmobil an die "Kette" (Stromkabel). Es tat sich nix auf unserem Display. Ein anderer Womo-Fahrer kam zu mir und teilte mir mit, das diese freie Stromsäule defekt sei. Mist, also heute kein Strom. Macht nichts, kochen müssen wir nichts, wir werden heute abend auf der Veranstaltung essen. Dann brauchen wir eben keinen Strom.
Es begann zu regnen und wie es ich so in diesem Urlaub gehörte gab es nur eine Art Regen, den durch und durch Regen. Das heißt, fünf Minuten draußen im Regen und durch und durch naß. Erneut hieß es: Auch wegen dem Regen, lassen wir uns nicht die Stimmung verderben. Zu dritt gingen wir an die Rally Strecke. Zum Glück hatte der Veranstalter dort ein beheiztes Zelt aufgestellt. Die Heizungen funktionierten und wir gingen zwischenzeitlich ins Zelt zum trocknen.
Nach Ende der Veranstaltung zogen wir uns in unser Mobil zurück. Dort passierte der nächste Gau an diesem Tag. Unser Toiletten-Kassette war voll. Auch hierfür hatte ich eine Idee. Wir befanden uns schließlich auf einem Stellplatz mit Entsorgungsstation. Schnell schnappte ich mir die Kassette und ging zur Station. Aber was soll das? In der Zwischenzeit hat sich so ein größeres, luxuröses Wohnmobil auf die Entsorgung gestellt, so daß die Station jetzt nicht mehr nutzbar war. Na dann vielen Dank. Es blieb mir nun nicht anderes übrig als Toilettenverbot auszusprechen. So ging es dann ohne die Abendtoilette ins Bett.
Samstag, 03.11.2012
Das Frühstück ließen wir in Storndorf ausfallen und machten uns direkt nach dem aufwachen auf den Weg. Wir fuhren zurück in Richtung Alsfeld. Aber bevor wir einen Discounter ansteuerten um uns unser Frühstück zu besorgen, musste ich zuerst das Toilettenverbot aufheben. Zum Glück gibt es in Alsfeld ebenfalls einen Stellplatz und die Entsorgung war auch nicht belegt. Innerhalb von 15 Minuten waren alle Probleme gelöst. Dort kam es noch zu einem "Vorfall" bei mir. Ich bin seit 2011 Nichtraucher und seitdem immer Geruchs anfälliger. An manchen Entsorgungsstationen fand ich die "Ausdunstungen" zum K..zen. Das war 2008 nicht so. Warum? Ich rauchte und hatte immer eine Zigarette im Mund beim entsorgen. Nach der Geschichte in Büsum kaufte ich mir eine Packung Zigaretten und steckte mir beim leermachen der Toilette immer eine in den Mund. Ich rauchte nicht richtig, sondern "paffte". Der Qualm stieg mir in die Nase. Dadurch roch ich die anderen Gerüche nicht. In Alsfeld passierte es dann. Ich rauchte aus Versehen richtig, d.h. ich zog auf Lunge. Ergebnis: Ein riesiges Hustkonzert. Ich dachte, ich ersticke. Nadine merkte dies und fragte: "Was ist los?" Ich antwortet ihr, was passiert ist. Reaktion Nadine: LACHEN. Also wieder was dazugelernt: Als Nichtraucher nicht auf Lunge ziehen!
Nun wieder zurück zum eigentlichen Thema. Ausnahmsweise füllte ich keine Chemie in die Kassette ein, damit ich eventuelle Flüssigkeiten später zu Hause über die normale Toilette entsorgen kann.
Nach dem Stopp beim Discounter fuhr ich auf die A7 in Richtung Heimat.
Unser Urlaub und damit diese Wohnmobiltour war um.
Nein noch nicht ganz. Das Mietmobil musste wieder leergeräumt werden und gesäubert werden, damit wir es sonntags problemlos zurückgeben können.
Sebastian und ich schliefen die letzte Nacht noch einmal im Wohnmobil in unserer Einfahrt.
Sonntag, 04.11.2012
Der letzte Tag mit unserem Carado T337. Nadine machte sich bereits an die Schmutzwäsche. Ihr Vorteil war, das wir bereits unterwegs Wäsche gewaschen hatte. Sebastian und ich machten noch einmal das Mietmobil sauber und staubsaugten noch ordentlich durch. Gegen Mittag fuhr ich das Mobil zum Vermieter zurück und erhielt die Kaution in voller Höhe zurück. Übrigens fand ich beim ausräumen auch den Schlüssel für den Abwassertank. Ich hatte ihn zu Beginn der Reise in die Kiste "Wasser" gemacht, wie es sich gehört. Na ja, jetzt haben wir einen eigenen in unserer Ausstattung. Vielleicht kann man ihn ja noch gebrauchen.
Fazit:
Eine tolle Tour ging zu Ende. Leider fuhren wir in der Nachsaison. Viele Stellplätze boten nicht mehr das, was wir im Sommer sahen. Ich fand z.B. den Platz in Maasholm im Sommer toll, aber jetzt im Herbst waren wir die einzigen die dort standen und die Infrastruktur drumherum war auch schon dicht. Ansonsten würden wir die Tour wieder machen. Vor allem Hamburg und die Schleigegend sind immer eine Reise wert. Auf jeden Fall werden wir garantiert demnächst erneut Einbeck besuchen und dann nicht nur zum übernachten.
Wir haben Spaß gefunden am Reisen mit dem Wohnmobil. Im Gegensatz zu unserer ersten Tour haben wir auch dieses Mal weniger Fehler gemacht. Egal ob bei der Lebensmitelversorgung oder bei der Entsorgung. Wir entsorgten bei der Abreise und unser Frischwassertank füllten wir bei Anreise auf dem Stellplatz. So fuhren wir nicht mit unnötigem Ballast durch die Gegend. Auch die Fahretappen waren kurz (ca. 50 km pro Tag), so das wir nicht nur die Straßen oder die Stellplätze sahen.
Update 01/2016:
Leider gibt es die Sturmflutenwelt in Büsum nicht mehr. Auf Grund der geringen Besuchernachfrage wurde sie geschlossen. Auch der Stellplatz in Eckernförde ist nicht mehr in dieser Art vorhanden, stattdessen wurde dort ein größerer, komfortablerer aber auch teurerer Stellplatz gebaut.
In diesem Beitrag fehlen viele Bilder. Ich hatte viele Bilder auf dieser Tour fotografiert, aber mein Handy ist mir im Dezember 2015 abhanden gekommen und dort waren auch die ganzen Bilder gespeichert.
Beim nächsten Blogbeitrag wir es garantiert besser.
Nun aber genug der Lobeshymnen über den Stellplatz, eigentlich sind wir dort um ein wenig durch die Stadt zu bummeln. Ebenso beschlossen wir bei diesem Herbstwetter (Regen bei 5 Grad Celcius) ins Kino zu gehen und quasi als Halbzeitfeier (wir sind bereits eine Woche auf Tour und werden in einer Woche wieder zu Hause sein) eine Pizzeria aufzusuchen. Beim Bummeln durch die schöne Fußgängerzone Schleswigs erstand ich noch in der Weltbild-Filiale eine Kofferwaage. Diese ist ideal zum wiegen der Gasflaschen an Bord des Womos und zur Bestimmung der noch vorhandenen Gasmenge.
Die Pizza war lecker. Das Kino gut besucht. Hier merkten wir, das es kein Großraumkino war. Gott sei Dank. Ich finde diese Kinotempel unperönlich, häßlich und überteuert. Der Eintritt war günstig und selbst die 3-D Brille gab es leihweise ohne einen Cent zu berappen.
Das Ende des Filmes war gegen 22:00 Uhr. Wir gingen zurück zum Wohnmobil und zum entspannen über.
Sonntag, 28.10.2012
Nach dem aufstehen machte ich mich auf den Weg zur Bäckerei. Selbstverständlich in die, für die wir die Gutscheine erhalten haben. Beim Blick auf Google Maps sah ich, das der kürzeste Weg dorthin an der Schlei vorbeiführt. Besser gesagt an dem ehemaligen Landesgartenschaugelände 2008. Ein schönes Areal mit parkähnlichen Wegen, Spiel- und Streetballplätzen. Hätten wir im Saarland nur so schöne Anlagen. Aber im Gegenzug stellte ich mir die Frage: "Muss man soviel Geld für solch ein Prestigeobjekt ausgeben? Schließlich kostet der Unterhalt jetzt immer noch Geld." Aber was solls ich kann es ja nicht ändern.
Während dem Frühstück besprachen wir unseren weiteren Tagesplan. Ich musste noch ins nahe gelegene Süderbrarup (bekannt aus dem ersten Teil des Werner Filmes (Bitte Impressum beachten!)) zur Packstation. Dort wartete ein Paket für mich. Nadine schlug vor in unser ehemaliges Urlaubsgebiet Taarstedt und Missunde zu fahren. In Taarstedt besuchten wir unsere alten Gastgeber Ulrike und Achim Eggert auf dem Familienferienhof (Bitte Impressum beachten!). Dort verbrachten wir bereits zweimal wunderschöne Ferien und lernten die Region "Ostseefjord Schlei" (Bitte Impressum beachten!) kennen. Taarstedt ist ein Dorf zwischen Böklund und Süderbrarup. Ich sage immer, dort werden um 19:30 Uhr die Bordsteine hochgeklappt. Ein ganz typisches Dorf, wie man es sich vorstellt.
In Missunde stellten wir uns an die Schlei und gingen unserem Hobby dem Geocaching nach. Dort gibt es einen Campingplatz und eine Badestelle zum baden in der Schlei. Schade, das es Herbst ist, im Sommer war das Schwimmen dort super schön! Abends ging es wieder auf den Stellplatz zurück nach Schleswig. Dieses Mal hatten wir Glück und standen an der Wasserkante. Eine richtig tolle Aussicht. An diesem Abend nutzten wir auch das Sanitärhaus mit Waschmaschine und Trockner. Beides zusammen kostete pro Waschgang 4,00 €. In diesem Preis war auch ein Waschmitteltab dabei.
Montag, 29.10.2012
Erneut besuchte ich die "Gutschein-Bäckerei", da wir beim gestrigen Check-In wieder ein Gutscheinheft erhielten. Es regnete und das duschen konnte ich mir sparen. Nachdem wir gefrühstückt hatten, machten wir uns auf den Weg nach "Deekelsen". Dort fanden wir einen günstigen Parkplatz und spazierten durch die Fußgängerzone. Zum shoppen ging es ins Kaufhaus Stolz und auch die örtliche Buchhandlung wurde von uns aufgesucht.
Von Kappeln ging es über die Klappbrücke weiter nach Maasholm (Bitte Impressum beachten!). Die Schleibrücke in Kappeln ist eine zweiflügelige Doppel-Klappbrücke, die die Schlei überquert und damit die Landschaften Angeln und Schwansen verbindet. Sie wurde von 2000 bis 2002 gebaut und am 2. Dezember 2002 für den Verkehr freigegeben. Über die Brücke führt vierstreifig die B 203 und ein Fuß- und Radweg. Tagsüber wird die Brücke 15 Minuten vor der vollen Stunde geöffnet. Auch der Stellplatz in Maasholm kannten wir schon von unserem vorigen Urlaub. Leider war dies im Sommer und das Wetter schön. Heute war es regnerisch und stürmisch. Bereits beim öffnen der Aufbautür mussten wir aufpassen, das der Wind sie uns nicht aus der Hand schlug.
Die Stimmung sank und ich machte zur "Entspannung" noch einen Geocache. Leider hatte auch die Imbissbude im Hafen dicht. Eine leckere Currywurst dadurch Fehlanzeige. Stimmung jetzt erst recht gleich Nullpunkt. Wir besprachen noch den kommenden Tag und gingen dann früh ins Bett.
Dienstag, 30.10.2012
Wie es an der Küste so ist, kein Shiet-Wetter sondern toller Sonnenschein. Es war zwar kalt aber sonnig. Zum Brötchen kaufen musste ich sogar zwei Bäckereien aufsuchen, wir waren in der Nachsaison und hatten keine vorbestellt. Heute fuhren wir nach dem Frühstück nach Eckernförde. Auf der Rückfahrt durch Maasholm hielten wir noch bei dem ortsansässigen Fischhändler Petersen und Nadine kaufte sich frischer Lachs. Ein Genuß.
Der Stellplatz in Eckernförde war einer der einfachen Sorte. Eine Entsorgungsstation, ein paar Stromsäulen und ein Parkscheinautomaten am Rande eines Parkplatzes am Ortseingang. Positiv war die Gebühr in Höhe von 5,00 €. Ein Supermarkt war auf der gegenüberliegenden Straßenseite und die City fußläufig erreichbar.
Wie immer bei unserem Aufenhalt in Eckernförde stand der Besuch der Bonbonkocherei Hinrichs (Bitte Impressum beachten!) an vorderster Stelle. Dort kann man der Zubereitung verschiedener Bonbonspezialitäten beiwohnen und selbstverständlich auch käuflich erwerben. Jetzt nachdem wir wieder unseren Bonbonvorrat aufgefüllt hatten, spazierten wir noch ein wenig durch die Fußgängerzone. Allmählich wurden wir auch hungrig und so gab es verschiedene Imbissprodukte (China, Döner Kebap, Braten) für "auf die Hand".
Im Wohnmobil packten wir unsere Schwimmtaschen und gingen ins nahe gelegene Meerwasserwellenbad (Bitte Impressum beachten!). Wie in Niebüll eine Wohltat. Na gut, das Meerwasser brannte anfangs ein wenig auf der Haut, aber der Wellenbetrieb entschädigte alles.
Nach dieser körperlichen Ertüchtigung saßen wir noch länger im Wohnmobil zusammen und schauten uns noch ein Video. Leider ereilte uns an diesem Tag noch eine traurige Nachricht von zu Hause. Ein Nachbar erlag eines Herzinfarktes.
In Missunde stellten wir uns an die Schlei und gingen unserem Hobby dem Geocaching nach. Dort gibt es einen Campingplatz und eine Badestelle zum baden in der Schlei. Schade, das es Herbst ist, im Sommer war das Schwimmen dort super schön! Abends ging es wieder auf den Stellplatz zurück nach Schleswig. Dieses Mal hatten wir Glück und standen an der Wasserkante. Eine richtig tolle Aussicht. An diesem Abend nutzten wir auch das Sanitärhaus mit Waschmaschine und Trockner. Beides zusammen kostete pro Waschgang 4,00 €. In diesem Preis war auch ein Waschmitteltab dabei.
![]() |
| Beim waschen bemerkten wir auch die Profiqualität der beiden Geräten. Es ging alles viel schneller als zu Hause. Empfehlenswert. |
Montag, 29.10.2012
Erneut besuchte ich die "Gutschein-Bäckerei", da wir beim gestrigen Check-In wieder ein Gutscheinheft erhielten. Es regnete und das duschen konnte ich mir sparen. Nachdem wir gefrühstückt hatten, machten wir uns auf den Weg nach "Deekelsen". Dort fanden wir einen günstigen Parkplatz und spazierten durch die Fußgängerzone. Zum shoppen ging es ins Kaufhaus Stolz und auch die örtliche Buchhandlung wurde von uns aufgesucht.
Von Kappeln ging es über die Klappbrücke weiter nach Maasholm (Bitte Impressum beachten!). Die Schleibrücke in Kappeln ist eine zweiflügelige Doppel-Klappbrücke, die die Schlei überquert und damit die Landschaften Angeln und Schwansen verbindet. Sie wurde von 2000 bis 2002 gebaut und am 2. Dezember 2002 für den Verkehr freigegeben. Über die Brücke führt vierstreifig die B 203 und ein Fuß- und Radweg. Tagsüber wird die Brücke 15 Minuten vor der vollen Stunde geöffnet. Auch der Stellplatz in Maasholm kannten wir schon von unserem vorigen Urlaub. Leider war dies im Sommer und das Wetter schön. Heute war es regnerisch und stürmisch. Bereits beim öffnen der Aufbautür mussten wir aufpassen, das der Wind sie uns nicht aus der Hand schlug.
![]() |
| Blick aus dem Fenster |
Die Stimmung sank und ich machte zur "Entspannung" noch einen Geocache. Leider hatte auch die Imbissbude im Hafen dicht. Eine leckere Currywurst dadurch Fehlanzeige. Stimmung jetzt erst recht gleich Nullpunkt. Wir besprachen noch den kommenden Tag und gingen dann früh ins Bett.
Dienstag, 30.10.2012
Wie es an der Küste so ist, kein Shiet-Wetter sondern toller Sonnenschein. Es war zwar kalt aber sonnig. Zum Brötchen kaufen musste ich sogar zwei Bäckereien aufsuchen, wir waren in der Nachsaison und hatten keine vorbestellt. Heute fuhren wir nach dem Frühstück nach Eckernförde. Auf der Rückfahrt durch Maasholm hielten wir noch bei dem ortsansässigen Fischhändler Petersen und Nadine kaufte sich frischer Lachs. Ein Genuß.
Der Stellplatz in Eckernförde war einer der einfachen Sorte. Eine Entsorgungsstation, ein paar Stromsäulen und ein Parkscheinautomaten am Rande eines Parkplatzes am Ortseingang. Positiv war die Gebühr in Höhe von 5,00 €. Ein Supermarkt war auf der gegenüberliegenden Straßenseite und die City fußläufig erreichbar.
Wie immer bei unserem Aufenhalt in Eckernförde stand der Besuch der Bonbonkocherei Hinrichs (Bitte Impressum beachten!) an vorderster Stelle. Dort kann man der Zubereitung verschiedener Bonbonspezialitäten beiwohnen und selbstverständlich auch käuflich erwerben. Jetzt nachdem wir wieder unseren Bonbonvorrat aufgefüllt hatten, spazierten wir noch ein wenig durch die Fußgängerzone. Allmählich wurden wir auch hungrig und so gab es verschiedene Imbissprodukte (China, Döner Kebap, Braten) für "auf die Hand".
Im Wohnmobil packten wir unsere Schwimmtaschen und gingen ins nahe gelegene Meerwasserwellenbad (Bitte Impressum beachten!). Wie in Niebüll eine Wohltat. Na gut, das Meerwasser brannte anfangs ein wenig auf der Haut, aber der Wellenbetrieb entschädigte alles.
Nach dieser körperlichen Ertüchtigung saßen wir noch länger im Wohnmobil zusammen und schauten uns noch ein Video. Leider ereilte uns an diesem Tag noch eine traurige Nachricht von zu Hause. Ein Nachbar erlag eines Herzinfarktes.
Mittwoch, 31.10.2012
Allmählich müssen wir uns schon Gedanken über unsere Rückreise machen. Es sind schließlich nur noch vier Tage. Deswegen beschließen wir heute nach Laboe zu fahren und in Kiel am NOK zu übernachten. Da in Eckernförde die Stellplatzgebühr nach Stunden bezahlt wird, mussten wir noch nachlösen. Nach dem Frühstück spazierten Nadine und ich noch einmal durch Eckernförde und machten dabei einen Geocache. Es war mal wieder einer der Sorte, der uns in interessante Ecken führte, die wir ohne unser Hobby nicht gefunden hätten.
![]() |
| Spaziergang durch Eckernförde |
![]() |
| ein ankommender Fischer |
![]() |
| U-Boot Ehrenmal in Laboe |
![]() |
| U995 |
Ich war bereits schonmal dort, als ich fast so alt war wie Sebastian heute. Genauso wie er fand ich dieses "Denkmal" damals bereits sehr interessant. Es ist irgendwie wie das wohnen im Wohnmobil, "Leben auf engsten Raum". Am Ende des U-Bootes trafen wir wieder auf Nadine. Jetzt stand wieder Naturkunde auf dem Programm. Wir gingen am Strand entlang zur Meeresbiologischen Station.
![]() |
| Quallen, aber nicht die gefährlichen Feuerquallen |
![]() |
| Strand von Laboe |
![]() |
| unterwegs zur Meeresbiologischen Station |
Etwas unscheinbar sah diese Station schon aus. Es war eben keine dieser kommerziellen Großaquarien, die es in verschiedenen Städte in Deutschland gibt. In dieser Station gint es hauptsächlich Tiere der Ostsee zu sehen. In ca. 30 Aquarien sind u.a Krebse oder Hummer zu bestaunen. Wer sich für das Leben in der Ostsee interessiert, ist ein Besuch dieser privaten Einrichtung zu empfehlen.
Nun mussten wir aber noch einen Übernachtungsplatz suchen. Wir fuhren nach Kiel Holtenau an den dortigen Stellplatz. Leider gefiel er uns nicht so gut, so das wir uns entschlossen erneut in Schacht-Audorf zu nächtigen.
Donnerstag, 01.11.2012
Zuerst einmal zum 01. November. Wir befinden uns in Schleswig-Holstein, dort lebend überwiegen evangelisch Gläubige Menschen. Aus diesem Grund ist der 01. November (Allerheiligen) kein Feiertag. Wir hatten also deshalb auch keine Probleme bei unserer Lebensmittelversorgung.
Für mich begann der Tag schlecht. Ich wurde wach und hatte Kopfschmerzen. Trotzdem machte ich mich auf den Weg zum Brötchen kaufen. Nach dem Frühstück machten wir uns fertig und begannen heut schon mit der Rückreise. Da wir ja Freitags noch in Hessen eine Rallye besuchen wollten, planten wir nun bis nach Hannover (Niedersachsen) zu fahren. Wie gesagt in Schleswig-Holstein ist kein Feiertag , dafür aber in Niedersachsen. Für uns war das fahren auf der Autobahn angenehm, allerdings gab es viele Staus in der Gegenrichtung. Kurz vor Hannover fragte ich die Stellplatz-App von ProMobil nach einem Stellplatz. Leider spuckte sie nichts besonderes aus. Aber rund um Einbeck, gab es den ein oder anderen Platz, der in unsere Auswahl passte. Ich steuerte zuerst den Stellplatz am Badesee in Dassel an. Der Platz lag außerhalb im Wald und es war auch keine anderes Mobil dort. Dies war ein Grund für uns diesen Platz nicht anzufahren. Jetzt fuhren wir nach Einbeck. Am dortigen Schwimmbad standen schon einige Wohnmobile. Aha, da sind wir richtig. Auf dem Schotterplatz einen Platz ausgesucht und schon waren wir für die Nacht fertig.
Freitag, 02.11.2012
Die Nach war ruhig. Wir hatten super geschlafen. Für mich begann jetzt die Expedition "Brötchenkauf". Zum Glück gibt es die App von "Das Örtliche" und zum Glück hat Nadine diese App auf dem Handy. Einfach Bäckerei und Einbeck eingegeben und schon hatten wir eine Adresse. Ich machte mich auf den Weg. An der ersten Adresse angekommen, keine Bäckerei, nur ein leerstehendes Geschäftsgebäude. Mist. Zweite Adresse, gleiches Schicksal. Immerhin lernte ich jetzt die Stadt Einbeck (Bitte Impressum beachten!) kennen. Schöne Fachwerkbauten fand ich vor. Ich befand mich nun in der Altstadt. Ich kombinierte Altstadt gleich Einkaufsmöglichkeiten und prompt fand ich eine Bäckerei. Ich erhielt meine gewünschten Brötchen und schon ging ich zurück zum Wohnmobil. Ich kam an einer Kirche (Münsterkirche St. Alexandri) vorbei und wie der Zufall so will, war dort auch ein Geocache. Auf Grund dieses Vorfalles musste ich noch einen Zwischenstopp einlegen und die Dose suchen. Selbstverständlich war meine Suche vom Erfolg gekrönt und ich konnte meinen Weg zum Womo fortsetzen.
Dort angekommen hatten Nadine und Sebastian bereits den Frühstückstisch fertig gedeckt und Kaffee gekocht. Wir frühstückten und wollten danach noch entsorgen. Aber ich wollte "Geld" sparen und verzichtete auf das typische Wohnmobil-Prozedere. Schließlich stehen wir nachher in Storndorf ebenfalls auf einem Stellplatz und dort ist die Entsorgung kostenlos.
Wir setzten uns in Bewegung in Richtung Hessen. Im Norden des Vogelberges fand an diesem Wochenende der EU Rallyesprint statt. Wir verließen die Autobahn in Alsfeld und steuerten dort ein Mc Donalds an.
![]() |
| Auch eine Neuheit. Fast Food Essen mit Messer, Gabel und auf Teller |
Nach dem großen Pappessen fuhren wir nach Storndorf. Dort kamen wir gegen 15:00 Uhr an. Das ganze Rallyegeschehen spielte sich in der Nähe des Womo-Stellplatzes ab. Super, kurze Wege. Wir fuhren auf den Platz um uns wohnlich einzurichten. Leider hatten auch andere Wohnmobilisten die Idee diese Veranstaltung zu besuchen. Zum Glück fanden wir noch einen Platz und eine Steckdose war auch noch frei. Ich nahm die Kabeltrommerl aus der Garage und legte unser Mietmobil an die "Kette" (Stromkabel). Es tat sich nix auf unserem Display. Ein anderer Womo-Fahrer kam zu mir und teilte mir mit, das diese freie Stromsäule defekt sei. Mist, also heute kein Strom. Macht nichts, kochen müssen wir nichts, wir werden heute abend auf der Veranstaltung essen. Dann brauchen wir eben keinen Strom.
Es begann zu regnen und wie es ich so in diesem Urlaub gehörte gab es nur eine Art Regen, den durch und durch Regen. Das heißt, fünf Minuten draußen im Regen und durch und durch naß. Erneut hieß es: Auch wegen dem Regen, lassen wir uns nicht die Stimmung verderben. Zu dritt gingen wir an die Rally Strecke. Zum Glück hatte der Veranstalter dort ein beheiztes Zelt aufgestellt. Die Heizungen funktionierten und wir gingen zwischenzeitlich ins Zelt zum trocknen.
Nach Ende der Veranstaltung zogen wir uns in unser Mobil zurück. Dort passierte der nächste Gau an diesem Tag. Unser Toiletten-Kassette war voll. Auch hierfür hatte ich eine Idee. Wir befanden uns schließlich auf einem Stellplatz mit Entsorgungsstation. Schnell schnappte ich mir die Kassette und ging zur Station. Aber was soll das? In der Zwischenzeit hat sich so ein größeres, luxuröses Wohnmobil auf die Entsorgung gestellt, so daß die Station jetzt nicht mehr nutzbar war. Na dann vielen Dank. Es blieb mir nun nicht anderes übrig als Toilettenverbot auszusprechen. So ging es dann ohne die Abendtoilette ins Bett.
Samstag, 03.11.2012
Das Frühstück ließen wir in Storndorf ausfallen und machten uns direkt nach dem aufwachen auf den Weg. Wir fuhren zurück in Richtung Alsfeld. Aber bevor wir einen Discounter ansteuerten um uns unser Frühstück zu besorgen, musste ich zuerst das Toilettenverbot aufheben. Zum Glück gibt es in Alsfeld ebenfalls einen Stellplatz und die Entsorgung war auch nicht belegt. Innerhalb von 15 Minuten waren alle Probleme gelöst. Dort kam es noch zu einem "Vorfall" bei mir. Ich bin seit 2011 Nichtraucher und seitdem immer Geruchs anfälliger. An manchen Entsorgungsstationen fand ich die "Ausdunstungen" zum K..zen. Das war 2008 nicht so. Warum? Ich rauchte und hatte immer eine Zigarette im Mund beim entsorgen. Nach der Geschichte in Büsum kaufte ich mir eine Packung Zigaretten und steckte mir beim leermachen der Toilette immer eine in den Mund. Ich rauchte nicht richtig, sondern "paffte". Der Qualm stieg mir in die Nase. Dadurch roch ich die anderen Gerüche nicht. In Alsfeld passierte es dann. Ich rauchte aus Versehen richtig, d.h. ich zog auf Lunge. Ergebnis: Ein riesiges Hustkonzert. Ich dachte, ich ersticke. Nadine merkte dies und fragte: "Was ist los?" Ich antwortet ihr, was passiert ist. Reaktion Nadine: LACHEN. Also wieder was dazugelernt: Als Nichtraucher nicht auf Lunge ziehen!
Nun wieder zurück zum eigentlichen Thema. Ausnahmsweise füllte ich keine Chemie in die Kassette ein, damit ich eventuelle Flüssigkeiten später zu Hause über die normale Toilette entsorgen kann.
Nach dem Stopp beim Discounter fuhr ich auf die A7 in Richtung Heimat.
Unser Urlaub und damit diese Wohnmobiltour war um.
Nein noch nicht ganz. Das Mietmobil musste wieder leergeräumt werden und gesäubert werden, damit wir es sonntags problemlos zurückgeben können.
Sebastian und ich schliefen die letzte Nacht noch einmal im Wohnmobil in unserer Einfahrt.
Sonntag, 04.11.2012
Der letzte Tag mit unserem Carado T337. Nadine machte sich bereits an die Schmutzwäsche. Ihr Vorteil war, das wir bereits unterwegs Wäsche gewaschen hatte. Sebastian und ich machten noch einmal das Mietmobil sauber und staubsaugten noch ordentlich durch. Gegen Mittag fuhr ich das Mobil zum Vermieter zurück und erhielt die Kaution in voller Höhe zurück. Übrigens fand ich beim ausräumen auch den Schlüssel für den Abwassertank. Ich hatte ihn zu Beginn der Reise in die Kiste "Wasser" gemacht, wie es sich gehört. Na ja, jetzt haben wir einen eigenen in unserer Ausstattung. Vielleicht kann man ihn ja noch gebrauchen.
Fazit:
Eine tolle Tour ging zu Ende. Leider fuhren wir in der Nachsaison. Viele Stellplätze boten nicht mehr das, was wir im Sommer sahen. Ich fand z.B. den Platz in Maasholm im Sommer toll, aber jetzt im Herbst waren wir die einzigen die dort standen und die Infrastruktur drumherum war auch schon dicht. Ansonsten würden wir die Tour wieder machen. Vor allem Hamburg und die Schleigegend sind immer eine Reise wert. Auf jeden Fall werden wir garantiert demnächst erneut Einbeck besuchen und dann nicht nur zum übernachten.
Wir haben Spaß gefunden am Reisen mit dem Wohnmobil. Im Gegensatz zu unserer ersten Tour haben wir auch dieses Mal weniger Fehler gemacht. Egal ob bei der Lebensmitelversorgung oder bei der Entsorgung. Wir entsorgten bei der Abreise und unser Frischwassertank füllten wir bei Anreise auf dem Stellplatz. So fuhren wir nicht mit unnötigem Ballast durch die Gegend. Auch die Fahretappen waren kurz (ca. 50 km pro Tag), so das wir nicht nur die Straßen oder die Stellplätze sahen.
Update 01/2016:
Leider gibt es die Sturmflutenwelt in Büsum nicht mehr. Auf Grund der geringen Besuchernachfrage wurde sie geschlossen. Auch der Stellplatz in Eckernförde ist nicht mehr in dieser Art vorhanden, stattdessen wurde dort ein größerer, komfortablerer aber auch teurerer Stellplatz gebaut.
In diesem Beitrag fehlen viele Bilder. Ich hatte viele Bilder auf dieser Tour fotografiert, aber mein Handy ist mir im Dezember 2015 abhanden gekommen und dort waren auch die ganzen Bilder gespeichert.
Beim nächsten Blogbeitrag wir es garantiert besser.










































